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07.01.2009 11:04Uhr 
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::soulboater.bootsdatenbank - Creeker


Prijon Hercules
 
 
 
Zielgruppe:
Große und schwere Paddler, die viele Volumen und Platz im Boot brauchen und trotzdem nicht auf die Fahreigenschaften eines modernen Kajaks verzichten möchten. Sehr aktive Paddler, die z.B. schwere Bäche in Norwegen paddeln. Hier gibt das Volumen zusätzliche Sicherheit.

Ausstattung:
Flex-6 Sitzeinrichtung mit vielen Verstell-Möglichkeiten. Shock-Absorber-Prallplatte, 4 Griffe auf dem Oberdeck sowie ein Bergebügel.
 

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Leserkommentare:
Deine Bewertung: 5
Stärken: Trotz der relativen Länge wendig wenn benötigt (grosser Sprung, nicht ganz flach und keine aggressive Kante). Der grosse Sprung hat zur Folge, dass man sehr tief im Wasser sitzt = tiefer Schwerpunkt = noch nie war ein Boot so leicht zu rollen. Sehr gute Geschwindigkeit, lässt sich wunderschön ins Kehrwasser ein- und ausfahren, reagiert super auf feinste Kantungen. Gar keine Macken, absolut voraussagbares Verhalten, ungemein gutmütig. Für mich 65 Jahre, 95 kg 180cm, paddle seit elf Jahren bis Max. 4, ein fantastisches Gefühl von Sicherheit, eine gute Balance zwischen Anfangsstabilität, die nicht herausragend ist und einer sehr guten Endstabilität. Ich paddelte die letzen 2 Jahre den WS Diesel75 (zwischen drin einen Tag mit einem Mamba 8,5 auf dem Vorderrhein), vorher den Blunt, dazwischen einen Huka und sogar mal den Big Gun. Der Diesel 75 und der Herkules sind zusammmen mit dem Mamba mit das Beste bisher. Er ist schneller als der Mamba und viel schneller als der Diesel (der Diesel ist der leichtfüssigste beim Drehen von den dreien) der Herkules schneidet besser in scharfe Kehrwasser als jedes der drei. Die Einbauten sind super, ein vielleicht ungewolltes Feature ist, lehnst du dich ganz zurück, z.B. beim Rollen, kippt der Rückengurt angenehm in Schräglage, geht vollständig in die Ausgangsstellung zurück beim Aufrichten, kein Verrutschen. Der Ausstieg, genial komme mit beiden Knieen gleichzeitig raus. Diese Beurteilung basiert auf Eskimotieren im Hallenbad und 2 Tagen in Hüningen.
Schwächen: Ich hatte mein Testboot aus der ersten Serie nachgewogen, mit Auftriebskörpern 24,3kg, das ist echt zuviel, mein Rücken lässt grüssen. Auf Nachfrage meinerseits hat Prijon das Boot ausgetauscht, das Neue soll zwischen 21 u. 22 kg liegen - es ist also nichts mit der Katalogangabe von 19,5kg, aber da steht Prijon ja nicht alleine da.
Vergleichbares: Mamba 8,5
Sonstiges: n/a
Fazit: Habe es trotz dem Gewicht gekauft, werde das Boot aber auch noch mit anderen Newcomern vergleichen, z.b. der Burnt dürfte auch ein heisser Anwärter sein
 
Deine Bewertung: 4
Stärken: Da s Boot dreht überraschend gut für die Länge. Ich hatte es zum Spielen auf einer Welle und es war okay zum Surfen.Klar bei dem Volumen und dem Schwerpunkt fühlt mann sich sicher wie in MUtters Schoß. Gut ist mit Sicherheit die große Lucke. Von der Prallplatte bin ich nicht überzeugt. auch das Ratschensystem für den Rückengurt hakte und kommt mir eigentlich überflüssig vor.
Schwächen: Das Boot wir für die Oberklasse der Gewichtspaddler gepriesen. Groß-mit Sicherheit ja, aber breit. Zumindest den Sitz musste ich von allen Fittingsund Auflagen befreien damit ich darin sitzen konnte. Ohne Auflage ist er aber nicht richtig gut. Ein breiterer Sitz mit mehr Komfort sind für das viele Geld zu erwarten. Prijon sollte einfach mal bei Dagger oder Wavesport nachschauen.
Vergleichbares: n/a
Sonstiges: n/a
Fazit: Für meine 112 KG Kampfgewicht bei 183 cm (okay ich wiege gerade zuviel) ein gutes Boot was die Formbetrifft. An den Einbauten kann gut und gerne nachgebessert werden.
 
Deine Bewertung: 4
Stärken: Für meine 110 kg Gewicht, 193 cm Größe und Schuhgröße 47 das richtige Boot. Sehr wendig und agil (konnte es bisher nur auf dem Rißbach bei mittlerem Wasser testen). Scheint einiges Surfpotenzial zu haben
Schwächen: Die Ausstattung ist für das Geld gelinde gesagt schwach. Natürlich toll, dass man durch keinerlei Schaumkeile behindert wird, weder an den Füßen noch beim zuladen im Heck. Aber für Füße Größe 47 musste ich die Prallplatte rundherum 1 cm abschneiden, sonst hätte ich sie nicht weit genug nach vorne verstellen können. Das Ding war im Neuzustand messerscharf, also überhaupt nicht entgratet. Nicht gerade deutsche Wertarbeit. Die Ratschenverstellung für den Rückengurt ist einfach überflüssig und etwas deplaziert. Ich sehe darin nur eine Verletzungsgefahr für die Knie beim Ausstieg. Insgesamt keine allzutolle Vorstellung für 1059 EURO!
Vergleichbares: Vielleicht Dagger Mamba 8.5, aber die blöden Keile!!!!
Sonstiges: n/a
Fazit: Fehlende, da überflüssige Mittelkeile und das überlegene HTP-Material sind top, hier sehe ich keine Alternative. Für meine Gewichtsklasse sicher ein universell verwendbares Boot, hoffentlich mit etwas Surfpotenzial. Über die Ausstattungsschwächen, die ich in Eigenarbeit behoben habe (Schlosserkenntnisse waren hilfreich) kann ich nach dem ersten Ausritt hinwegsehen. Wenn Prijon im Detail nachfeilt (auch die Schenkestützen wollen sich meiner Anatomie nicht wirklich anpassen)kann das ein guter Wurf werden, der über lange Jahre produziert werden kann.
 
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