Servus, an all diejenigen, die Erfahrung mit " großem legalen Playspotbau " haben.
Nach einem Erfolgreichen Tag der offenen Tür, bei dem der Kasseler Bürgermeister zugegen war, haben wir nun die Möglichkeit , mit einem halbwegs gut durchdachten Konzept einen Playspot, mitten in Deutschland entstehen zu lassen. Es soll sich hierbei um eine Walze handeln.
Meine Bitte ist jetzt, dass jeder der eine Idee oder ein Konzept kennt, mir diese doch bitte zukommen lässt. Ich habe die die Baupläne von dem Eingangsschott aus Holibu zugesendet bekommen, sodass ich schon mal einen Anfang habe, mit dem man arbeiten könnte.
In Holibu handelt es sich um ein Schott. Eine weitere Möglichkeit wäre es jedoch, ein Schlauchsystem vorzuschlagen. Es sollte sich kostentechnisch Halbwegs im Rahmen halten.( Kein Markleeberg, max. Betrag 10-15 tausend € )
Der Playspot müsste so Konzipiert werden, dass ein auf und abbauen des Playspots möglich ist. Soll heißen, dass die Walze mit wenigen Handgriffen über ein Mechanismus schnell verändert werden kann. So kann man allen Kritikern gegenüber so argumentieren, dass kein großartiger schaden entstehen kann FALLS etwas passieren sollte.
Das ganze Konzept würde dann an den Bürgermeister bzw. an die Kasseler Sportverwaltung geschickt werden. Fotos von der Potentiellen Stelle werden im Verlaufe des Tages noch Hochgeladen...
Bei Fragen die nicht im Forum ausdiskutiert werden solle, kann man mich per E-Mail kontaktieren ( jurekvw@yahoo.de)
Ort: Wildwasserzentrum Buchholz/Nor Boote: Lettmann Rage, Fluid Spice L, Fluid Big Bang, Bliss-Stick RAD 195, Prijon Pure XL, Prijon Soca, Eskimo Topo Duo, Lettmann Slipper Combi, Prijon Riverboogie
Zitat von roblala wenn das was wird, wärs auf jeden fall sehr gut! bilder wären bestimmt gut und die verfügbare wassermenge und überhaupt wie oft da genug wasser wäre? oder immer ?
Ort: Göttingen Boote: Dagger Outlaw, LL Space Cadet
Ich hab zwar von der Materie nicht genug Ahnung, um ein Konzept liefern zu können, bin aber sofort dabei, wenn irgendwo kräftige Hände oder sonst irgendwie Hilfe gebraucht wird.
Habe das ganze mal einem Freund geschickt, der kennt da jemanden, der sich viel mit Playspotbau beschäftigt, vielleicht kommt da noch was...
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Zitat von Mat dafür müsste man ja aber die person kennen, der das ding gehört und ist gleichzeitig auch abhängig von eben dieser. ne feste walze wär schon schöner...
Meines Erachtens gibt es in Göttingen eine feste Playboatingszene, die gemeinsam vieles auf die Beine stellt, u.a. auch schon mehrere Playspots in der Gegend gebaut hat.
Dabei hat sich der portable Playspot als am sinnvollsten herausgestellt, um keinen Ärger mit Anglern, Naturschützern etc. zu provozieren. Eine feste Walze ist keinesfalls unbedingt schöner, weil die Wasserstände auf Leine und Co. zu unterschiedlich sind, als dass sich etwas festes optimal einstellen liesse.
Der portable Spot lässt sich in gut 20 Minuten aufbauen und hat meines Erachtens weniger als 50 Euro Material gekostet. Aber vielleicht kann der Solebader ja dazu noch ein paar mehr Details darlegen.
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[überarbeitet am: 23.06.2010 19:08]
Zitat von Mat ich hab von dieser szene noch nichts mitbekommen. die meisten paddler hier spielen polo - und mehr auch nicht.
Tja, was soll ich dazu nun antworten? Vielleicht kennst du einfach nur die falschen Paddler oder wohnst noch nicht solange in Göttingen??? Allein hier bei Soulboater sind doch ne ganze Menge Göttinger Playboater und WW-Fahrer im Forum aktiv.
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[überarbeitet am: 23.06.2010 19:50]
Zitat von Mat ich bin erst seit n paar tagen hier registriert, darfst also gerne ein paar namen nennen.
Warum machst du nicht einfach einen neuen Thread mit deinem Anliegen auf, dieser hier war ursprünglich auf Playspotbau bezogen und hat nun eine ganz andere Wendung genommen, auch wenn ich nicht ganz unschuldig daran bin. Es wäre schön, wenn er wieder zum Ursprungsthema zurückfinden würde.
Hallo Mateusz, das ist der Spot von dem ich dir erzählt habe. Könnenwir mal aufbauen. Nachteil ist die Wasserqualität und Zuwegung nur über Feldwege. Deshalb nicht so ganz "öffentlich". Spaß machts aber trotzdem. Markus
P.S. Hallo Solebader, gibts dich auch noch. Lange nichtsgehört?
Es wäre schön, wenn er wieder zum Ursprungsthema zurückfinden würde
Dann will ich mal damit anfangen
Ich komme aus dem Raum Schwalmstadt (ca. 60km südlich von Kassel). Von daher finde ich die Idee einen Playspot in der Mitte der Republik zu installieren hervorragend und in jedem Fall unterstützungswürdig (zumal ich dann Paddeln könnte, wenn meine Frau shoppen geht ).
NRG schreibt, dass Fotos der potenziellen Stelle gezeigt werden sollen. Ich denke das ist zwingend notwendig, um entsprechende Ideen in diesem Forum zu diskutieren. Also der Aufruf, diese Bilder bereit zu stellen. Ohne kommen wir nicht weiter, da ich im Bereich der Fulda keine Ahnung habe, wo sowas gemacht werden könnte, außer in der Ecke Dennhäuserstrasse/Neue Mühle Nähe Kraftwerk oder Schützenstrasse/Weserstrasse/Finkenherd/Am Werr im Bereich Mitte (Staustufe). Überall sonst kommst du mit dem Kostenlimit nicht hin.
Die geposteten Bilder einer Flussverengung scheinen ideal, ich kann sie mir auf der Fulda aber nicht vorstellen. Wie soll das bei der Breite funktionieren?
Ich hoffe also auf die Bilder damit es zielorientiert weiter gehen kann.
Zitat von paddelm P.S. Hallo Solebader, gibts dich auch noch. Lange nichtsgehört?
Es gibt!
Grüß Dich Markus! - Du warst doch lange Zeit unterwegs - ich hab aber bei jedem Harzhochwasser in Deine Richtung Rauchzeichen gegeben, um Kriegsrat zu halten.
Deinem Polo-Komparsen habe ich bereits eine Telefonkonferenz vorgeschlagen - vielleicht wird ja dann demnächst wieder in die freie Wasserwirtschaft regulierend eingegriffen.
Nun aber zum Thema:
Hallo Jurek!
Ich möchte gleich anfangs darauf hinweisen, daß Du wohl eher eine detaillierte Vorstellung mitbringst, wie Dein Spot am Ende laufen soll, weil Du ja selbst jahrelange Erfahrung mit dem Walzentuning mitbringst.
Wenn ich mich recht erinnere, darf man also annehmen, Du suchst nach einer kräftigen Walze mit ordentlich Tauchstrahl aber noch ausreichendem Abstrom an der Oberfläche, sowie nicht zu scharfer Seitenbegrenzung?
Ich erwähne daß, weil ich annehme, daß Du nur richtig zufrieden bist, wenn das Ding über die meisten Pegelunterschiede hinweg den oben umrissenen Charakter behält.
Zur bezeichneten Stelle ist zunächst anzumerken, daß bisher keinerlei Schwall existiert.
Meine persönliche Meinung, die bei manchen Leuten auf Unverständnis stößt, geht dahin, daß die Einrichtung eines offiziellen Spots an einer solchen Stelle dann sinnvoll ist, wenn eben andere Aspekte, wie Parkmöglichkeiten, Anwohnertoleranz, Pegelschwankungen (Kanal) und bestehende Uferbefestigung die Nachteile beim Bauaufwand wettmachen.
Es gibt natürlich Grenzen, wenn die Wassertiefe das notwendige Maß überschreitet, da man dann ja erst riesige Materialmengen versenken müßte.
Es kann auch sein, daß eine eventuelle manuelle Regelung des Staus wegen zu heftiger Strömung erschwert wird.
8-9 Kubik/s mittlerer Abfluß klingen aber erstmal gut.
Wie tief ist die Stelle - und ist der Uferbereich auf voller Länge (ca.20m) beidseitig befestigt?
Wie groß sind die Pegelschwankungen in dem Kanal über das Jahr (ohne Hochwasser)?
Kann man das Kanalbett für den Bau trockenlegen?
Willst du selbst die Einstellung der Walze verändern können, oder soll eine grobe Anpassung auf schwankende Pegel fest eingebaut sein?
Hallo Detlev, hallo Jurek! Ich denke, wenn es in KS konkrete Pläne gibt dürft ihr auf Unterstützung aus dem Göttinger Raum hoffen. Ich fänds super. 1000 km für Plattling ist doch ein bisschen heftig.
Zitat von NRG Hier das gewünschte Bild!Mist man kann es nicht lesen xD Die rot Markierte Stelle ist der Potentielle Bauplatz. Leider ist dass Foto bei EXTREM Hochwasser...
ich will dir das nicht vermiesen, aber:
- Das wird durch die notwendigen Gutachten sehr teuer
- Die Anwohner der Staße "Am Wehr" werden nicht erbaut sein, über die Paddler, die über ihr Grundstück laufen
- Die Parkplätze sind nicht ausreichend
- Das Restaurant wird um ihre Klientel fürchten
- Der Bauer wird um sein Feld fürchten.
- Das Kraftwerk wird das Aufstauen eventuell nicht verkraften.
Dein Ziel solte es also sein:
1. Den Bürgermeister ins Boot holen (und die Opositionspartei)
2. Mit der Stadtverwaltung abklären, ob die Grundstücke eventuell Gemeindegrund sind
3. den Restaurantbesitzer ins Boot holen. vieleicht geht es Ihm zur Zeit schlecht und hofft auf neue Kundschaft.
3a. Die Zuwegung klären, auch bei Schwimmern, Fotografen usw.
4. Mit dem Wasserwerksbetreiber, und der Stadverwaltung einen Termin ausmachen. Ziel muss es sein, das der Wasserwerksbetreiber billige Werbung bekommt
4a. Reichen die Wasserhöhen überhaupt aus?
4b. Wie ist der Untergrund beschaffen
4c. Sind die erforderlichen Gutachten (Wasserrückstau in Grundwasser usw bereits vorhanden?
Das Thema ist seinerzeit leider an mir vorbeigegangen.. Ich kenne die Örtlichkeit aber relativ gut, von daher kann ich zu ein paar Punkten schonmal was ergänzen.
Ca. 300 Meter oberhalb ist ein öffentlicher Parkplatz. Das Restaurant gehört zu einem Paddel / Ruderverein, beide arbeiten auch bei Veranstaltungen durchaus zusammen. Der Wirt ist also Paddler durchaus gewohnt ;-)
Zugang bietet sich vom Parkplatz aus an, im Bereich der Fußgänger-Brücke müsste man nur eine Treppe zum Kanal runterbauen.
Inwieweit der Zugang von der Straße "Am Wehr" überhaupt möglich ist, kann ich auswendig nicht sagen, aber wie geschildert, bietet sich eh eher der Parkplatz an...
Der Wasserstand ist (da kraftwerksgeregelt) das ganze Jahr über sehr ähnlich, bei Hochwasser läufts eventuell von unten leicht zu, die Wassertiefe dürfte sich jedoch im eigentlich Kanal nicht dramatisch (und wenn dann halt eher bei Hoch- als bei Niederwasser) ändern..
Gutachten dürften sich in Grenzen halten, da der Kanal nicht zum Schiffahrtsweg der Fulda gehört, also nur begrenzte Auflagen vorhanden sein dürften. Da im Bereich des Kanals erst vor zwei Jahren einige Arbeiten statt gefunden haben, ists schade, dass nicht seinerzeit schon an ähnliches gedacht wurde.. :(
Wassertiefe dürfte knapp sein, könnte aber reichen...(vor allem angestaut) Fraglich ist, ob es ohne großen und teuren Aufwand möglich ist, eine Gefällstufe zu erzeugen.
Ich vermute dass das Göttinger Bild im Bereich Leine / Parensen entstanden ist? Wassertiefe und Durchlauf wären dann relativ ähnlich, es fehlt nur die dort vorhandene künstliche Stufe (Wer hat da eigentlich schon was eingebaut??? Würd ich mir gerne mal anschauen, hab selber schon davor gestanden und überlegt, wie man was einbauen könnte, quasi a la Steindamm)
Wäre auf jedenfall ne schöne Sache, aber nen fester Spot in Göttingen wär auch ok ;-)