| Weltmeisterschaft im Rivergroundexploring - Augsburg 1999
Der Begriff Rivergroundexplorer wird nicht erst seit Ken Whiting
(Playboater's Handbook) spöttischerweise für all solche Paddler verwendet, die
allzuoft mit dem Kopf nach unten über den Flußgrund schrammen. Doch seit 1999
entwickelt sich hieraus eine Trendsportart, die Ende '99 ihren Meister fand.
Jonathan P. Soul beim Paddelscratchen und Headbangen - mehr Punkte gibts ohne
Helm
Im Oktober trafen sich die weltschlechtesten Kanuten zu ihrer
Weltmeisterschaft im Augsburger Eiskanal. Um den Härtegrad zu verdreifachen
wurde kurzerhand das ganze Wasser im Forggensee zum Autowaschen abgelassen.
Die Restmenge Wasser, die noch im Lech nach Augsburg kam verdunstete dann bis
Augsburg beinahe ganz, so dass härteste Betonkontakte, bis hin zu Schädeltraumen
der Teilnehmer einkalkuliert wurden. (skandalös).
Schreckliche Szenen spielten sich am Start ab: Einige Boote
verweigerten die Einfahrt in die Waschmaschine. Viele Teilnehmer wurden regelrecht
"stonewashed".
Hier Dr.Soul beim Waschmaschinenblast. Er erhielt den Unfairnispreis, denn
für ihn schüttete sein Fanklub mehrer Eimer Leitungswasser in den Lech.
Aufgrund der zahlreichen Steinkontakte fand man nur htp&coex-Boote im Teilnehmerfeld.
Auf dem vorletzten Platz der beiden Teilnehmer landete Jonathan P. Soul:

das Tragen des Schutzhelmes verhinderte eine bessere Bewertung
seiner Grundkontakte. Dr. Soul profitierte dabei von der vorzeitigen Abreise
seines Konkurrenten.
Uwe
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