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Fahrbericht Bliss-Stick Huka
geschrieben von Andreas Pfeiffer, erstellt am 17.02.2003

Fahrbericht Bliss-Stick HUKA


Schorschi Schauf im Huka bei der Erstbefahrung des Defereggenbachdurchbruchs

Vor mir liegt der Huka, das neuseeländische Schifferl, mit dem der Schorschi die Defereggenbach-Klamm erstbefahren hat. Dass man damit stürzen kann, ist also klar. Darauf möchte ich jedoch nicht näher eingehen, sondern eher auf das "normale" Fahrverhalten, das für Paddler, die neben der Arbeit noch paddeln gehen und nicht umgekehrt, wesentlich interessanter sein dürfte.

Auf die Länge von 235 cm, die Breite von 65 cm und die Höhe von 36 cm ist das Volumen von 252 l gut verteilt. Der Rocker (Kielsprung) ist ausgeprägt. Insbesondere das Ornament auf dem Bug, die festen Griffe vor und hinter der Sitzluke sowie die recht stabilen, leuchtfarbenen Griffschlaufen stechen ins Auge. Auffällig sind außerdem die große Sitzluke, die auch großen Paddlern das bequeme Aussteigen problemlos ermöglicht, die verstellbaren und gepolsterten Schenkelstützen sowie der mit einem mitgelieferten Inbusschlüssel stufenlos verstellbare Sitz. Der Huka ist mit einer Prallplatte ausgestattet, deren Einstellung oder Verkleinerung problemlos möglich ist. Die Mittelkeile versteifen, wie bei anderen Herstellern auch, die Hülle, wirken aber durch den großzügigen Fußraum nicht störend oder beengend.

Schon mit den ersten Paddelschlägen lässt sich der Huka erstaunlicherweise recht flott vorwärts bewegen. Das Ein- und Ausschlingen erfolgt genauso zügig und kontrolliert wie das exakte Fahren auf Stromzungen und bei Seitenwasser. Durch die Wendigkeit des Bootes fühlt man sich auch auf engeren Abschnitten sicher und immer als Herr der Lage. Das Auftauchen nach Stufen ist gleichmäßig und kontrolliert. Beim Boofen "fliegt" der Huka förmlich über die Kante und vermittelt dabei auch ohne die Spieleigenschaften eines Funcruisers eine Menge Fahrspaß.

Fazit: Der Huka ist ein schönes Boot für einen breiten Kreis von Paddlern. Er eignet sich sowohl für diejenigen, die gerne stürzen und sich auf schwerem Wasser bewegen, als auch für Paddler, die im "klassischen" Paddelstil "normales" Wildwasser befahren wollen. Auch bei gelegentlichen Touren auf heimischen Kleinflüssen hat man genug Platz im Boot, um mal eine etwas größere Brotzeit und Wechselkleider mitnehmen zu können. Dabei bietet der Huka immer ein Maximum an Sicherheit und Bequemlichkeit. Schade ist nur, dass keine Ablassschraube vorhanden ist.

Infos bei Freak Kajaks und www.bliss-stick.de oder beim Doppelbommel

Andreas Pfeiffer

Bilder by Darko Pelikan & 1x Schorschi.com

 

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