Deutsch / English
05.07.2008 04:21Uhr 
Soulboater-Livesuche Suchergebnisse
 
Newsletter abonnieren:
 
 zurück
berichte.navi
News Übersicht
Testberichte
Fahrbericht...
Artikel
Bewertung: 0.0 / 6
 
zufalls.gallerie
::soulboater.berichte - Testberichte

  Artikel   Kommentare (0)   Bewertung:
  • Voting
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
(0 Bewertungen)

Fahrbericht Bliss-Stick Flip-Stick
geschrieben von Christoph Vogels, erstellt am 15.01.2003

Fahrbericht des Flip Stick der neuseeländischen Firma Bliss-Stick
-
von Christoph Vogels

Die ersten Flip Sticks wurden bereits im Mai diesen Jahres von Importeur Schorschi Schauff nach Deutschland gebracht. Ich bekam einen davon und bin bis dato sehr zufrieden.

Zum Lieferumfang der Neuseeländer gehören: Hüftfittings, Fußkeile und ein Imbusschlüssel, mit dem man die Schenkelstützen verstellen kann. Diese sind bereits mit einer Lage Schaum gepolstert, und bieten guten Halt. Auch der Sitz bietet optimalen Kontakt zum Boot. Die Sitzposition ist jedoch nur durch ein Verstellen des Rückengurts zu ändern. Doch dieses Prinzip funkt ganz gut. Außerdem zu erwähnen ist, dass der Flip Stick mit 2 stabilen Griffschlaufen und 2 zusätzlichen Ösen hinter der Luke hergestellt wird. Platz hat man hier jede Menge. Zu den genannten features kommt das tadellose Material. Einzig an den nach außen stehenden Kanten sind an meinem Boot einige tiefere Kratzer zu bemerken.

Das Boot ist 200cm lang und 66cm breit. Diese Maße lassen auf ein ausschließlich für Rodeo konzipiertes Boot schließen. Aber es ist überraschend, wie gut sich der Flip Stick auch im Wildwasser paddeln lässt. Der Boof geht wegen der geringen Länge fast von selbst, das Boot ist trotzdem relativ schnell, und vor allem behält es dank der aufgebogenen Spitze die Nase immer über Wasser. Für den Fall, dass man doch einmal von einer Walze aufgemischt wird, und das Boot verlassen muss, bietet der Neuseeländer eine für seine Klasse recht große Luke.

In Welle und Walze funktioniert das Schiff gleichermaßen gut. Cart-, Split- und sonstige Wheels gehen sauber. Man hat das Boot immer unter Kontrolle. Dies kommt gerade Einsteigern zu gute, aber auch Profis können dadurch besser an schwierigen Moves feilen. Richtungsänderungen beim Split gehen wegen der nicht ganz so breiten Spitzen einfacher als bei der Konkurrenz. Loops stellen kein gröberes Problem dar, und auch um hoch aus dem Wasser zu springen, muss man nicht unbedingt ein Rodeoweltmeister sein.

Auf den meisten Wellen geht der Flip Stick richtig ab. Einzig auf relativ langsamen, flachen Wellen will er nicht so richtig in Fahrt kommen. Dafür surft er aber auf sämtlichen anderen Wellen echt gut. Blunts funktionieren einfach und schauen echt schön aus, Spins sowieso. Auch hier werden Paddler mit nicht ganz soviel Erfahrung auf ihre Kosten kommen, da die Kanten so aus gelegt sind, dass man nicht gleich einen Window-shade baut. *g* Schon nach einigem Training bekommt man das Teil auch in die Luft. Wenn man das einmal raus hat, dann springt der Flip Stick ausgezeichnet. Super bounct er in schnellen, steilen Wellen. Erwähnenswert ist ,das er das auch rückwärts sehr gut kann.

Den Flip Stick gibt es in zwei Größen wobei hier in Deutschland die kleiner verbreiteter ist. Im nächsten Jahr soll mit dem Slick Stick noch ein kleiner Bruder kommen.

Infos und Flip Sticks gibt´s beim Importeur Schorschi Schauff (schorschi.com).

Weitere Details zum Boot und technische Daten in der Soulboater-Bootsdatenbank

Christoph Vogels
Bilder: Christoph @ Plattling & Erft

 

soulUser.bereich
Nickname:
Passwort:
Eingeloggt bleiben:
Passwort vergessen?
interessant?