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Robson RedFred 2001 - Fahrtest
geschrieben von Nico Langner, erstellt am 13.12.2001

Der rote Al Fred , Manuel und ich!

Neulich hab ich gemeinsam mit dem Manuel wieder mal einen dieser Tage erlebt, an dem die Sonne schien und die Welle auf der Salzach sich von ihrer schönsten Seite präsentierte. Natürlich hatten wir auch die neuesten Rodeoboote mit dabei! "So geil ist die Welle ja heuer noch nie gestanden!" meinte Manuel. Wie jedesmal wenn wir neue Kajaks zum Testen dabei haben waren wir gespannt wie die sich verhalten würden, welches bluntet leichter, surft gut oder ist schnell auf der Welle. "Hoffentlich surft die Kiste nicht so gurkig wie der "xy", so hoffte ich. Grosse Überraschungen haben wir beim Testen aber noch nicht erlebt. Doch an diesem herrlichen Tag sollte alles anders werden.


Nico beim krassen Flipturn

Einen besonders hervorstechenden Eindruck, wie beispielsweise der EZ oder der Tekno, übte der Red Fred nicht auf mich aus. Trotzdem gefiel mir seine Formgebung, sehr symmetrisch und kantig. "Sehr symmetrisch und kantig." meinte Manuel. "Sag ich doch." erwiderte ich. Manuel hatte die Idee gehabt, diese Kiste mit nach Kuchl zu nehmen. Also hatte er auch den Vortritt und setzte sich als erster rein. In seinem Gesicht konnte man einen Anflug von Behaglichkeit und erstaunter Überraschung erkennen. "Ey, echt durchdacht, das mit dem Rückengurt." teilte er mir mit. Damit meinte er wohl die durchdacht konzipierte Sitzanlage mit kuscheliger Isomatten - Auflage und bei der man den Rückengurt mittels Seilzug direkt an sich anpassen kann. Außerdem ist der komplette Sitz auf einer Schiene stufenlos verstellbar. Also nichts zu meckern an den Einbauten. Aber eigentlich wollten wir ja paddeln. So drehte Manuel seine ersten Runden mit dem noch jungfräulichen ROBSON Red Fred und zeigte einen krassen aerial move nach dem anderen. Ich nötigte ihn sofort aufzuhören und den weiteren Testvorgang raschest an mich zu übertragen. "Tatsächlich" stellte ich kurz darauf fest, "In der Tat ein sehr bequemer Sitz."


Blunt oder PanAm?

Meine ersten Runden in der Welle boten mir ein Bild der Ausgeglichenheit. Noch nie zuvor habe ich ein Boot gepaddelt, dass so schön spint, bluntet, flip-turnt und was weiß noch alles tut. Es ist schnell auf der Welle und lässt sich sehr einfach kontrollieren. Bouncen ( das Hüpfen auf der Welle) klappt vor- wie auch rückwärts.
Wie in Trance legte ich mich ins Zeug! Zwischenzeitlich wollte Manuel zwar wieder die Kontrolle über den Red Fred übernehmen, aber so recht wollte ich ihn noch nicht ins Boot lassen. Als mir dann aber auch noch meine allererste California Roll gelang, hatte ich mein neues Lieblingsboot den ROBSON Red Fred gefunden. "Hast du meine California Roll gesehen?" schrie ich Manuel zu. Dieser grinste nur..... "Da hat der Basti Striebel ja einen tollen Wurf gelandet!" bemerkte ich. "Das wird den Robson aber ganz gewaltig freuen, wenn er das zu hören bekommt." erwiderte Manuel. "Und das beste ist, das Teil soll ja nur schlappe 1490 DM kosten." "Stimmt, und in vier schicken Farben kommen." "Und für kleine Leute gibt's dann noch den Supersonic!" "Und?? ........Hast du morgen Zeit, Nico?" "Ja, ich fahr gleich in der Früh zu LaOla und hol vom Hans noch das zweite Testboot, dann brauchen wir uns auch nicht mehr abwechseln, okay?" "Hmmm, besser ist das, viel besser, passt !" So ging es mir also an diesem herrlichen Tag mit dem roten Al Fred und mit dem Manuel. Die Fotos hat übrigens Meisterfotograf Jensi Klatt geschossen.

Länge 220 cm,
Breite: 70 cm,
Volumen: 200 l

Story by Nico,
pics by Jens Klatt

 

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