Deutsch / English
20.07.2008 05:14Uhr 
Soulboater-Livesuche Suchergebnisse
 
Newsletter abonnieren:
 
 zurück
berichte.navi
News Übersicht
Testberichte
Testbericht...
Artikel
Bewertung: 6.0 / 6
 
zufalls.gallerie
::soulboater.berichte - Testberichte

  Artikel   Kommentare (0)   Bewertung:
  • Voting
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
(1 Bewertungen)

Testbericht Jackson Allstar
geschrieben von Volker Hupperts, erstellt am 05.01.2005

Testbericht Jackson AllSTAR von Volker Hupperts
Fotos: Horst Lohr

Der Tester Volker Hupperts ist 1,80 m groß, 79 KG schwer und hat Schuhgröße 42. Bisheriges Boot: Wavesport Transformer T2

Hardware:

Der Allstar ist ein serienmäßig sehr gut ausgestattetes Boot und wird mit der neuen Instafit Fußstütze und einstellbaren Hipfittings geliefert.
Der Sitz ist ähnlich aufgebaut wie die früheren Rodeositze, ist sauber verarbeitet und endlich auch für Nicht- Handwerker einfachst verstellbar.

Zum Verstellen benötigt man keinerlei Werkzeug, man muss lediglich eine große Schraube lösen und schon kann man den Sitz in drei verschiedene Löcher und damit Sitz-Positionen rücken. Der Rückengurt wandert dabei für eine optimale Sitzhaltung gleich mit. Für mich und mein Gewicht habe ich die vorderste Sitzposition gewählt, um leichter Flachwassercartwheelen zu können.


Volker in Action

Der Rückengurt ist von Immersionresearch und besteht aus dem bewährten, doppelten Ratschen-System. Er ist sehr stabil verarbeitet und ermöglicht im Verbund mit den Hipfittings, die schon von Wavesport gewohnte "Reinsetzen- und Wohlfühlmentalität". Die Ratschen sind allerdings nachteilig hinter dem Rückengurt angebracht.

Anders als bei anderen starren Rückengurtsystemen hat man hier aber die Möglichkeit, eine Backroll sauber auszuführen ohne Angst um die Materialien oder Lendenwirbel haben zu müssen. Ohne große Umbaumaßnahmen und "Pattex-Klebe-Orgien" hat man sofort ein für das Rodeo oder Freestylen so wichtiges Bootsgefühl. Leider sind die Schenkelstützen nicht ganz so gut ausgeformt wie bei dem Wavesport Transformer, sodaß hier etwas Performance verloren geht. Die Luke ist sehr groß ausgefallen, mit dem Vorteil dass der Ein- und Ausstieg auch notfalls ohne das Öffnen der Ratschen möglich ist.

Die Griffe sind aus Stahl und auf ein Minimum reduziert. Sie eigenen sich nur zum Sichern auf dem Dach bzw auf dem Camping-Platz. Das Material ist leider sehr weich und stark poliert, sodaß es durch die glatte Oberfläche eher zum Gleiten neigt als andere Boote. Dies ist leider aber auch nachteilig beim Transport. Schade ist nur dass es keine Halterung im Boot gibt für einen Wurfsack bzw. Schwamm oder Trinkflasche.


Software:

Leider ist mangels ausreichend Wasser noch kein Testen auf der Welle möglich gewesen.
Im Flachwasser macht sich das kurze Heck sofort bemerkbar, bei meinem Gewicht und in der mittleren Sitzposition verschwindet bei leichter Rückenlage das Heck sofort im Wasser. Unterschneiden ist daher fast ohne Paddeleinsatz möglich. Das Flachwassercartweelen ist über das Heck extrem leicht. Da allerdings der Bug relativ voluminös ist muss der Doublepump sauber ausgeführt werden um das Boot vorne zu versenken. Einmal am Laufen geht es allerdings sehr
einfach und auch Cleanwheels sind kein Hexenwerk.



Durch das fast neckyhafte Oberschiffdesign muss der Allstar im Wasser sauber gekantet werden und ist sicher kein Rodeoanfängerboot, da er bei Seitenwasser sehr empfindlich reagiert.
Das zu den Seiten stark abfallende Oberschiff unterstützt in der Walze ein extrem leichtes spinnen und erleichtert damit auch den Start von Cart-und Splitwheels. Alle neuen Freestyle-Figuren sind spielerisch leicht erlernbar und scheitern nur an den jeweiligen Fertigkeiten des Fahrers. Vor allem das leichte Gewicht des Bootes (echte 13 Kg) ist sehr hilfreich beim erlernen von allen Varianten der Aerieals.



Insgesamt ist der Allstar sicherlich kein Meilenstein in der Geschichte des Rodeosports, wie damals der SAVAGE Fury, allerdings ein Boot das in der Lage ist einen OLDStar zu einem YoungStar zu machen oder auch umgekehrt.



Tip:
Die Hinweise von EJ auf seiner Homepage bezüglich optimales Boot für die jeweilige Größe und Gewicht des Paddlers sollte man wirklich beachten. Die Boote sind damit optimal auf den Einsatzbereich abgestimmmt.

Bericht: Volker Hupperts


Anmerkung der Red.: Deutschlandimporteur für Jackson Kayaks ist der Kanutreff-KSGR in Groß-Rohrheim, wo es auch Testboote gibt.
Für Italien und Slowenien: Alpin Action Trnovo, Pietro Linda, ebenfalls mit Testbooten im Shop.

 

soulUser.bereich
Nickname:
Passwort:
Eingeloggt bleiben:
Passwort vergessen?
interessant?