| 2 internationales Teufelsschlucht Extreme Race - Lofer/Saalach
- Lofer war am 26.Mai 2007 Ort einer spektakulären Wildwasserveranstaltung. Das Organisationsteam um Franz Puckl, stellte eine Veranstaltung auf die Beine die sich sehen lassen konnte.
Trotz Terminkollision mit Veranstaltungen in Slowenien/Soca und einem Rennen in der Schweiz, kam ein sehr kleines, aber mit Top Paddlern bespicktes Starterfeld zusammen. Darunter die Favoriten mit dem mehrfachen K1 Welteister aus Deutschland Jakobus Stenglein aus Augsburg, den Österreichern Hannes Brandstätter und Extrempaddler-Filmemacher Bernhard Mauracher. Aber auch Lakso Honzo aus der Tschechei, Meister in seinem Land, waren im Favoritenkreis zu finden.
 Franz Puckl eröffnet das Rennen
Viele junge Ex-Slalomstars aus Deutschland, Frankreich, Italien und 9 Österreicher füllten das Starterfeld. Perfekter Pegelstand von 55cm und ein super Wetter ließen auf eine tolle Veranstaltung hoffen.
Schon beim Zeitqualifikationslauf setzten die Favoriten ihre Extraklasse unter Beweis. Darunter auch die einzige Dame im Feld, Anna Jankowsky aus Deutschland, die ein Drittel der Herren hinter sich ließ.
 Einzige Lady im Feld - Anna Jankowfsky
Sieger der Quali war Ex-Weltmeister Jakobus Stenglein vor Benni Herbrügger, beide vom Riot Team/D und Hannes Brandstätter/ AUT, gefolgt von Lasko Honzo (CZ) und Bernhard Mauracher.
 Jakobus Stenglein
Insgesamt kamen 16 Starter in den Hauptbewerb, wo sich die Teilnehmer aus 5 Nationen in 4er Heads packende und spannende Duelle lieferten. Die 500 Meter lange Rennstrecke in der Teufelschlucht verschluckte und versenkte so manchen in letzter Sekunde, und so blieben auch Träume auf einen Finaleinzug unerfüllt.
 Österreich gegen die Grande Nation
Im Kleinen Finale fighteten 3 Slalomfahrer gegen Berni Mauracher…5 u. 6 Rang ging an das Riot Team mit Alex Rodegro und Timö Köster vor dem Berni Mauracher und Georg Eutermoser.
 Anna verfolgt Timo Köster
Spannung vor dem großen Finale, die 3 Zeitschnellsten der Qualifikation und Andreas Hotter/Wigg aus Rosenheim. Als erster tauchte Lasko Honzo auf, doch die rechte Querwalze der ersten Stufe hatte ihn gepackt und somit war der Weg frei für den Jakobus und Benni und auch Andi zog noch am Führenden vorbei.
 begeisterte Zuschauer
An der Nase noch gleichauf, mit Benni Herbrügger beschleunigte der Ex-Weltmeister noch einmal und lies keinen Zweifel aufkommen wer als Sieger des 2 .Teufelschlucht Rennen gefeiert wird. Das Duell um Platz 3 fiel an der Nase wo Lasko Honzo wieder am Andreas Hotter vorbeizog.
 Die Kernstelle
Sieger Jakobus Stenglein lobte die Veranstaltung und versprach auch beim nächsten mal wieder dabei zu sein. Timo Köster hielt noch eine kurze Laudatio und bedanke sich bei Franz Puckl, dem Hauptorganisator, im Namen aller Paddler.
 Die Teilnehmer bedanken sich
Am Abend gab es dann eine nette Preisverteilung/Tombola mit vielen Lachern, da der Franz ja zu jedem Teilnehmer immer was zu sagen hatte.

Jeder Teilnehmer erhielt einen oder mehrere Sachpreise und die 3 Hauptpreise, ein Robson Boot gingen an Andreas Hotter, das Wuidsaupaddel von Hans Denk an Benni Herbrügger und die Carvingski inkl. Bindung an Dr. Stefan Schenk.
 Franz eröffnet die Tombola

Als die Bescherung vorbei war kam es zum gemütlichen Teil. Lagerfeuer, Grillen, Musik im Partyraum, da war für jeden was dabei.
Um 5 Uhr Früh fiel der letzte in den Schlafsack ,dann war es ruhig.

Gemeinsames Frühstücken, einige gingen noch miteinander Schluchteln, andere zum Talbach.
Ein toller Event hatte ein gutes Ende gefunden.
Resümee von Franz Puckl:
Freue mich, das alles so gut über die Bühne gegangen ist. War für das 3er OK Team eine Probe für ihre nächsten Aufgaben. Mit Markus Themel vom KC Kitzbüheler Alpen und Mark Schmiederer ATSV Sbg. und meiner Person ist eine Bundesländerüberschreitende Zusammenarbeit entstanden und hat gut funktioniert.

Enttäuscht bin ich über die vielen Rückzieher in letzter Minute, dadurch das reduzierte Starterfeld. Keine Verletzungen – Top Absicherung der Rennstrecke durch die ÖWR Going und Walchsee, kein Minus und sehr viel dazu gelernt.
Alle waren begeistert, es wurde eine tolle Show geboten, alle hatten Spaß und eine ausgezeichnete Werbung für den Paddelsport geleistet.
Bericht und Fotos: Franz Puckl, Kanuschule-Kitzalp |