| - Freitagnachmittag nach dem Arbeiten machten Alex und ich uns auf den Weg von Bonn nach Boich, um Paul mit seinen Paddelsachen abzuholen und zum Mava Mania Rodeo vom Teva Playboat-Cup zu fahren, wo wir dann auch gegen 21 Uhr ankamen.

Beim ersten Besichtigen des Spots war uns allen sofort klar, dass das Abendessen warten musste, weil das Flutlicht über der Strecke nur bis 22 Uhr eingeschaltet sein würde.
Im Kehrwasser trafen wir auch gleich Martin Pulver aus Deutschland, der zusammen mit seiner Schwester angereist war. Nach ein bisschen Smalltalk und Paddeln verlegten wir dann die Gespräche an die Theke des Bootshauses (was nur bedingt eine gute Idee war...) und feierten bis ca. drei Uhr nachts.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon um neun Uhr aufstehen. Das war wirklich schwer nach der vorherigen Nacht, aber wir mussten uns schließlich zum Rodeo anmelden, das schon um zehn Uhr beginnen sollte.

Die Vorläufe sahen so aus, dass alle zusammen paddelten: Junioren, Senioren, Juniorinnen und Frauen. Die Vorläufe liefen für uns sehr gut, Paul war auf dem ersten, ich auf dem sechsten und Martin belegte dem siebten Platz.

Nach den Vorläufen im Rodeo gab es die Vorläufe im Boatercross, wo die ersten beiden Schnellsten weiter kamen, was Paul und ich auch schafften.

Nach dem Boatercross folgte das Halbfinale des Rodeos, bei dem Paul und Martin ihre Plätze verteidigen konnten, nur ich bin rutschte leider auf dem zehnten Platz zurück.

Im anschliessendem Boatercross Finale konnten Paul und ich uns wieder bewähren und sicherten uns den ersten und zweiten Platz. Das dachten wir zumindest, aber da Paul leider zu früh gedreht und dadurch eine Boje vergessen hatte, wurde er disqualifiziert und ich stand dadurch plötzlich überraschend auf dem Siegertreppchen.

Bevor es mit dem Finale des Rodeos weiter ging, wurde das Barbecue eröffnet und wir versorgten uns erst einmal mit etwas Leckerem vom Grill und einem knackigen Salat, um danach gut gestärkt ins Finale zu gehen, wo ich und Martin ja leider aufgrund unserer Platzierung gar nicht mehr zu paddeln brauchten.

Paul dagegen ging wie immer hoch motiviert in seinen Lauf und gewann das Head to Head Finale eindeutig.

Bei den Herren gewann der Holländer Casper van Kalmthout und bei den Damen Martina Wegmann. Im Anschluss an das Finale des Rodeos gab es gegen 19 Uhr die Siegerehrung mit tollen Preisen, die von Teva, Kanoshop.nl und dem Kajakcentrum Arend Bloem gesponsored wurden.

Zusammengefasst war es ein super Rodeo und wir freuen uns schon alle auf das nächste Jahr und das nächste Rodeo des Teva Playboat-Cups, das im Oktober auf der künstlichen Wildwasserstrecke von Dutch Water Dreams stattfinden wird.
Text und Fotos: Felix Pfüller
Redaktionelle Bearbeitung und Layout: Jan-Peter |