Deutsch / English
20.11.2008 18:02Uhr 
Soulboater-Livesuche Suchergebnisse
 
Newsletter abonnieren:
 
 zurück
berichte.navi
News Übersicht
Paddler
Martina...
Artikel
Bewertung: 4.0 / 6
 
zufalls.gallerie
::soulboater.berichte - Paddler

  Artikel   Kommentare (0)   Bewertung:
  • Voting
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
(7 Bewertungen)

Martina Pohl-Elser: Welcome@Team.Soulboater.com
geschrieben von Martina, erstellt am 08.10.2007

Martina Pohl-Elser alias MPE ist schon seit einiger Zeit eine der aktivsten Userinnen, die sich für Soulboater.com sowohl bei Flussbeschreibungen, Events wie auch mit sehr qualifizierten Beiträgen im Forum engagiert. Auf unser Angebot, fortan „hauptamtlich“ im Team mitzuarbeiten, bekamen wir eine begeisterte Zusage.

Wir freuen uns, mit Martina endlich nicht nur auch eine „Quotenfrau“ dabei zu haben sondern insbesondere auf ihre Beiträge im Bereich leichtes bis mittleres Wildwasser, Kanuschulen und Berichte über die regionale Wildwasser- und Playboatingszene in NRW.

Dass Martina schon zu den alten Hasen der Paddelszene gehört, beschreibt sie am besten selbst in ihrer folgenden Personalie:

  martina1

Ich wurde im Januar 1966 in Heidelberg geboren und bin in Mannheim und Karlsruhe aufgewachsen. Durch meinen damaligen Freund und jetzigen Mann (ein sehr geduldiger Nichtpaddler) bin ich aufgrund beruflicher Weiterentwicklung ziemlich in Deutschland herumgekommen (Württemberg, Saarland, Niedersachsen) und aktuell in Nordrhein-Westfalen zuhause. Von Berufs wegen bin ich Teamleiterin einer kleinen Gruppe von Personalsachbearbeitern bei einer Personaldienstleistungsfirma.
Die Kinderfrage haben wir übereinstimmend mit "Nein" beantwortet und widmen uns lieber unseren vielfältigen zeitraubenden Hobbies...

Das Jahr 1997 war mein Paddelbeginnerjahr. Wobei, nein, das stimmt nicht wirklich, eigentlich begann es ein Jahr davor am Lac de St. Croix am Verdon. Dort gab es damals Kajaks zu leihen, ohne Spritzdecke, Schwimmweste etc. eigentlich nur für den See. Für mich war aber direkt klar, daß ich den Bach so weit wie möglich hochfahren wollte. Zunächst wurde mir das Paddeln vom Verleiher fünf Minuten lang erklärt und per Augenschein bewertet, wie ich mich so anstelle. Ich konnte sofort schnurgeradeaus fahren und Vollgas geben. Hatte nicht einen einzigen Dreher. Also, begabt..

martina10_500

Dann gings den Bach rauf im Rekordtempo bis zu den ersten Stromschnellen. Dort angekommen wollte ich noch weiter hoch und trotz null Plan von der Bedeutung von Kehrwässern etc. arbeitete ich mich immer weiter. Irgendwann ging's dann nicht mehr und ich mußte die Bachseite wechseln. Keine Ahnung von Strömung und Traversieren, also hab ich das einfach probiert und wäre fast gekentert. Das Boot lief voll Wasser und ich kam gerade noch ans andere Ufer.

Keine Ablaßschraube am Schiff, das Wasser arschkalt, ich naß (nur Radlerhose und T-Shirt) und außer mir niemand zu sehen.

martina5_500

Also hab ich das Boot solange um die eigene Achse gedreht, bis das Wasser halbwegs raus war. Anschließend stellte ich fest, daß die Sonne weg und mir schweinekalt war. Außerdem sah ich bachabwärts die schönen Stromschnellen und hatte keine Ahnung, wie ich da wieder runter kommen sollte. Mangels anderer Alternativen hab ich es dann halt probiert und es klappte wider Erwarten super.

Wiederum in Rekordzeit war ich dann beim Verleiher zurück.
Der meinte dann, ich sollte unbedingt weiter paddeln und in einen Verein gehen...

martina4_500

Das war der Beginn.

Weiter ging es dann 1997 mit Köln-Kajak, einer Firma, die hauptsächlich vom Kajakladen in Köln-Dellbrück lebte, aber passenderweise auch Kurse veranstaltete.

mpe1_500

Von daher kaufte ich mir dort nicht nur mein erstes Boot - Prijon Invader Alpin - Paddel und sonstige Basics, sondern buchte auch gleich den Anfängerkurs mit. Ab da war ich in jedem Urlaub mit Paddeln beschäftigt. Sieg, Ardèche und dann der Schocker: Spanische Pyrenäen, Noguera Pallaresa 1998. Ich habe Jahre gebraucht, um mich von der Panik zu erholen, die dieser Bach bei mir ausgelöst hat.

mpe2_500

Grund dafür war nicht nur meine mangelnde Wildwassererfahrung, sondern auch noch die Tatsache, daß ich mir genau für diese Tour mein erstes Zweitboot, einen Eskimo Kendo, gekauft hatte und mit dem überhaupt nicht klar kam.

martina6_500

Folge waren sehr viele, sehr schmerzhafte Schwimmer (ich war eigentlich eine einzige Prellung) und eben die Panik vor dem totalen Versagen auf dem Bach.
Da ich aber nicht aufs Paddeln verzichten konnte/wollte, wurde eben geübt, die Rolle gelernt, der Kendo verkauft und der Nano gekauft (gleich nach dem ersten Test in Lofer beim Treffen der wildwomen on whitewater). Mit diesem Boot hab ich es dann endlich begriffen und meine Technik soweit verfeinert, daß mir auch die (für mich) schwierigeren Bäche wieder Spaß machten.

martina9_500

Nachdem Köln-Kajak pleite war, ließ ich mich von der Essener Kanuschule auf Soca, Durance, Guil, Ubaye, Onde und auf Korsika weiterbilden, machte zwei Rodeokurse bei Zicke (diese eigentlich erfreuliche Tendenz wurde allerdings mangels Begabung etwas eingefroren) und zog und ziehe mir sonst alles rein, was mit Paddeln zu tun hat, insbesondere Stürzerfilme von und mit Olaf Obsommer...

martina8_500

Zweiter Lieblingssport neben dem Paddeln ist heute das Klettern - ausgelöst durch einen Trip mit der Essener Kanuschule am freien Kurstag an der Soca zur Kletterwand - und das ist mittlerweile zur Hauptkonkurrenz für das Paddeln geworden. Alle Nachteile des Paddelns - naß, kalt, auch bei Regen – gibt es beim Klettern halt gerade nicht.

martina7_500

Nichtsdestotrotz habe ich auch dieses Jahr dem Paddeln wieder vier Urlaube gewidmet: Ostern Ardèche (wegen Trockenheit wurde aber mehr geklettert), Juni die Revanche am Noguera Pallaresa, diesmal ein klarer Sieg für die Paddlerin, September Brandungssurfen am Atlantik und jetzt Anfang Oktober wieder mal die Traditionsfahrt an die Durance mit den Essenern.

martina2_500

Für mich ist Frankreich das Paddel-Land: Meine Lieblingsbäche sind alle dort versammelt, vom Warmfahrbach Ardèche bis zum Abpaddelbach Durance und das Drumherum ist für mich von der Sprache über das Wetter bis zum Essen einfach perfekt.

Was liebe ich am Paddeln? Einen Bach zu lesen, sich eine Route zu suchen und die auch zu halten, sich mit dem Bach auseinandersetzen, an der Technik feilen. Und Surfen, surfen, surfen....

martina3


Es ist halt das Soulboating, von dem alle träumen und das ich versuche, für mich in die Realität umzusetzen.

470a948e1702a9_90821479_500

Und deshalb mache ich jetzt auch bei „Soulboater.com“ mit ....

Martina

 

soulUser.bereich
Nickname:
Passwort:
Eingeloggt bleiben:
Passwort vergessen?
- Anzeige -
Klick mich!
artistic-sportswear.de