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- Wenn im Herbst und Frühjahr die Stürme übers Meer brausen, packt es auch eingefleischte Wildwasserfahrer, mal die Berge mit dem Strand zu tauschen und in der Brandung "Wildwasser" zu paddeln. Dabei sind es nicht nur die Nordsee in Dänemark und Holland oder die Ostsee, wo man schnell mal für einen Kurztripp hinfahren kann, um im im Salzwasser zu surfen. Auch weitergelegene Reviere in Europa werden inzwischen regelmässig von Wildwasserpaddlern zum Kajaksurfen besucht. In den folgenden Berichten stellen wir einige gut geeignete Kajaksurfreviere vor, den Anfang macht Martina mit der französischen Atlantikküste.
Kajaksurfen im Atlantik – mal was ganz anderes
- Wer mal keine Lust auf das „Übliche“ hat und trotzdem was mit dem Kajak unternehmen will, dem empfehle ich einfach mal Brandungssurfen auszuprobieren.

Es macht sehr viel Spaß und ist – jedenfalls in dieser Gegend, wo es keine Steine, sondern nur Sand gibt – völlig risikolos und gefahrenfrei.

„Diese Gegend“ bedeutet hier Lacanau-Océan, ein Wellenreiter-Eldorado am Atlantik bei Bordeaux: 150 km Sandstrand ohne jeden Stein. Dazu gratis jeden Abend einen Sonnenuntergang über dem Meer, zum Schnabulieren leckere Meeresfrüchte von Crevettes bis Austern, was will man mehr?

Nachdem ich mir von den Wellenreitern die Technik abgeschaut hatte, hab ich’s dann auch probiert. Da die Wellen im letzten Jahr eher klein waren, hat’s mich auch nie versemmelt und ich konnte richtig üben.

Vor allem schwierig fand ich das Timing und das Einschätzen der Wellen. Aber wenn man mal eine erwischt hatte, gab’s immer einen Supersurf….

Zuschauer hatte man auch jede Menge, weil ansonsten dort nur Wellenreiter unterwegs sind und man auffällt wie ein bunter Hund, wenn man da mit dem Boot surft.

Ich verstehe jedenfalls überhaupt nicht, warum nicht eine mir bekannte Kanuschule mal so einen Kurs anbietet…
Martina |