| - Es gibt immer wieder Tage, an denen alles stimmt: Wasser, Wetter und die Mitpaddler. Vor 10 Jahren wurde so ein Tag einmal KAVU-Day genannt und es gab sogar ein Video über diese Ausnahmetouren. Wir möchten euch mit diesen Bildberichten dazu anregen, einmal in euch zu gehen, wann ihr euren letzten richtig schönen Paddeltag hattet. Und wenn ihr Lust habt, auch darüber zu berichten, mailt uns einfach ein paar Zeilen mit euren Eindrücken und sendet uns die passenden Bilder dazu. Wir veröffentlichen es gern. Egal, welcher Schwierigkeitsgrad, egal ob Genusstour einen Fluss hinab oder ein schöner Nachmittag am Playspot. Alles ist willkommen, was unter den Oberbegriff „Soulboating“ fällt, denn nicht von ungefähr trägt diese Website den Namen Soulboater.com.
Soulboating auf der Isel in Osttirol
Der Amlacher Hof ist DIE Anlaufstelle für Wildwasserfahrer in Osttirol. Egal ob für einen Wochenendausflug oder mehrere Wochen Urlaub, auf diesem Campingplatz bei Lienz besteht nahezu die Garantie, Gleichgesinnte zu treffen und sich spontan für Paddeltouren in der Umgebung zu verabreden.

Nachdem Frank und Gustav schon fast zu den Stammgästen gehören,


finden sich immer wieder uns unbekannte Paddler, die Lust auf eine schnelle Tour auf einem der Bäche rund um Lienz haben.

So war es diesmal der Holländer Richard, den wir am Pool des Camps kennenlernten und der mit seinem Spielboot gern mit in der Gruppe paddeln wollte, obwohl er sonst auch viel solo unterwegs ist.

Markus kannten wir immerhin schon eine Woche von Touren auf Möll und Lieser, eine SMS reichte zum spontanen Verabreden, Treffpunkt sollte der Parkplatz von „Turboschuh“ am Iselkatarakt in Lienz sein.


Das Autoumsetzen gestaltete sich problemlos, Fahrzeuge waren viele vorhanden und auch willige Shuttlebunnies, die die Paddler nicht nur gern zum Einstieg hochbringen sondern auch noch an allen möglichen Stellen zum Ufer der Isel herunterklettern, um ein paar Fotos von den Kajakfahren zu schiessen.

Wir waren aber nicht allein auf der Isel, auch der Fachübungsleiterlehrgang von einigen norddeutschen Kanuvereinen machte an diesem Tag seine Abschlussfahrt auf der Isel und so war es nicht verwunderlich, dass wir einige bekannte Gesichter auf dem Bach und an den Spielstellen trafen.

Die Isel lässt sich auf diesem Abschnitt auf einer Länge von über 20 Kilometern ohne Umtragen oder Besichtigen befahren, wenn man die Strecke kennt.






Es ist ein einziger schöner Schwall mit vielen Spielwellen und –walzen, der je nach Lust und Können im oder am Ende des Iselkatarakts bei Huben beginnt und bei oben erwähntem Parkplatz im Stadtbereich von Lienz endet.
Weitere Zu- oder auch Ausstiegsmöglichkeiten bestehen an der Kalserbachmündung und in Ainet.

Die als Rodeospot bekannte Welle in Ainet ist bei niedrigem Wasserstand leider nur noch ein Spot für Walzenfahrer mit guter Kondition und grossem Lungenvolumen.



Schöne Einzelplayspots wie die Anjawelle und die Dolomitenwelle befinden sich eher im unteren Drittel,

während der Iselkatarakt ernstzunehmendes Wuchtwasser bietet und die Strecke ab der Kalserbachmündung ein Paradies für Riverrunner ist.
Wir waren alle begeistert von diesem Bach und freuen uns schon auf die nächsten Befahrungen im Sommer 2008.
Jan-Peter |