| Hochwasser in Norddeutschland: Welcher echte Playboater bleibt da noch ruhig zuhause?
- Es gibt immer wieder Tage, an denen alles stimmt: Wasser, Wetter und die Mitpaddler. Vor 10 Jahren wurde so ein Tag einmal KAVU-Day genannt und es gab sogar ein Video über diese Ausnahmetouren.
Wir möchten euch mit diesen Bildberichten dazu inspririeren, einmal in euch zu gehen, wann ihr euren letzten richtig schönen Paddeltag hattet. Und wenn ihr Lust habt, auch darüber zu berichten, mailt uns einfach ein paar Zeilen mit euren Eindrücken und sendet uns die passenden Bilder dazu. Wir veröffentlichen es gern. Egal, welcher Schwierigkeitsgrad, egal ob Genusstour einen Fluss hinab oder ein schöner Nachmittag am Playspot. Alles ist willkommen, was unter den Oberbegriff „Soulboating“ fällt, denn nicht von ungefähr trägt diese Website den Namen Soulboater.com.
Soulgirl Sandra war mit ihren Freunden am letzten Wochenende in Norddeutschland unterwegs und berichtet von ihren Erlebnissen am Playspot in Listrup:

Endlich war es mal wieder so weit: Hochwasser in Norddeutschland. Nach ein paar verregneten Tagen stiegen die Pegel überall an. Auch in Listrup an der Ems.

Ständiges Pegelstudieren im Internet und vorbeifahren am Emsspot in Listrup machten nervös.

Dann fiel der Pegel und am Sonntag dem 27.01.08 trafen sich trotz recht niedriger Temperaturen und Wind ca 15 Bootfahrer aus der Region Emsland, Münster, Osnabrück und Köln.

Bei einem Pegel von ca. 4,50 m war die Welle etwas unruhig. Laut Aussage von einer Paddelgruppe aus dem Emsland war die Welle nicht so ideal wie am Samstag bei einem Pegelstand von etwas mehr als 5,00 m.

Jedoch konnte sich auch am Sonntag keiner halten und zog sich schnell um, packte sein Boot und los ging’s….

Nach ca. 2 Stunden ging es dann zurück nach Hause.

Abends konnten mit Sicherheit alle gut schlafen, nachdem sie sich an diesem nur selten richtig gut laufenden Playspot in der Norddeutschen Tiefebene ausgetobt hatten.
Und wem die Bilder nicht reichen, ein Video von der Listrup Wave Session gibt es hier
Text und Fotos: Sandra Sebelin |