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- Bei der adidas Sickline Extreme Kayak World Championship vom 1. bis 5. Oktober 2008 im österreichischen Ötztal treffen an der berühmten Wellerbrücke die besten Slalomfahrer der Welt auf die weltbesten Extrempaddler. Um den Teilnehmern der adidas Sickline WM, die auf einer der anspruchsvollsten Wildwasserstrecken der Welt ausgetragen wird, noch mehr Sicherheit zu bieten, findet im Ötztal ein einmaliges Zusammenwirken der Tiroler Sicherheitskräfte statt.

Wasserrettung, Bergrettung und Österreichisches Rotes Kreuz arbeiten Hand in Hand, um die bestmögliche Absicherung der Athleten aus aller Welt zu gewährleisten. Dabei kommt es auch zum Einsatz innovativer Rettungsmittel, wie Seilbahnen, die bereits im Vorfeld der Veranstaltung errichtet werden, um Rettungswege- und Rettungsintervalle in dem schwer zugänglichen Gelände zu verkürzen und den Rettungskomfort zu erhöhen. Die herausfordernde Aufgabe ist gleichzeitig eine willkommene Übung für das reibungslose Zusammenspiel der Einsatzkräfte zu Land, zu Wasser und am Berg.

Unterstützt werden die Rettungskräfte durch das veranstaltungseigene, 10-köpfige adidas Sickline Safety Team bestehend aus Kayakexperten, die in Safety-Kayaks im Wasser und mit Wurfsäcken an Land zusätzlich ein hohes Maß an Sicherheit garantieren. „Ich glaube es gibt wenige Sportevents, die ein so hohes Augenmerk auf die Sicherheit legen,“ sagt Event Director Mike Hamel, Geschäftsführer der umsetzenden Agentur Planet Talk. „Wir freuen uns, dass uns die Sicherheitskräfte im Ötztal so beispielhaft unterstützen.“
„Absicherung ist in unserem Sport lebenswichtig und gehört beim Wildwasser-Kayaken eigentlich zu den Routineaufgaben,“ sagt Olaf Obsommer, Race Director und Vater der Sickline. „Aber es ist schon was anderes, ob man für eine kleine Gruppe von Paddelkollegen, die man sehr gut kennt verantwortlich ist oder für eine Gruppe von über 150 Athleten aus 20 Nationen. Da muss man schon ganz andere Geschütze auffahren. Aber ich glaube die Absicherung bei der diesjährigen adidas Sickline WM wird ein neues Benchmark setzen.“

Nachdem das Rennen im letzten Jahr abgesagt werden musste, weil der Wasserstand der Ötztaler Ache den im behördlichen Bescheid fest gesetzten Maximalpegel bei weitem überschritt, haben Organisatoren und Behörden für dieses Jahr eine neue Lösung gefunden. Die Bezirkshauptmannschaft wird den Wasserstand im behördlichen Bescheid nicht mehr festschreiben. Stattdessen wurde eine Sicherheitskommission aus Kayakexperten und Sicherheitskräften gegründet, der auch ein Fahrervertreter angehört. Diese Kommission entscheidet beim Event, welche Abschnitte der Ötz sicher zu befahren sind. Somit ist gewährleistet, dass es nicht noch einmal zu einer Komplettabsage des Events kommen kann.
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