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Bericht vom Xeis Rodeo 2002 an der Enns
geschrieben von Christian, erstellt am 09.09.2002

Rodeobericht über das Xeis Gesäuse Rodeo 2002 an der Enns
Von Christian, Kajak-Trieben



Trotzdem uns der Wettergott zum ersten Termin ( 17.08.02 ) einen Strich durch die Rechnung machte, blieb uns nichts anderes übrig als das Rodeo um eine Woche zu verschieben. Mit viel Bauchweh, ob das Wasser ( 500 m3 im Gesäuse- Eingang) in einer Woche zurückgeht, entschlossen wir uns den Termin für 24.08.02 zu fixieren.



Am Samstag begann dann um 10.00 Uhr das grosse Zittern; wo bleiben die Teilnehmer.... Bis 13.00 Uhr hatten wir dann 15 Meldungen. Besonders freuten wir uns aber das unsere langjährigen deutschen Freunde Boby, Wolfgang und Matthias wieder den Weg ins Xeis gefunden haben. Es stand uns also ein reiner Herrenbewerb bevor, denn die österr. Damen denen die Teilnahme an der WM ja sehr leicht gemacht wird, zogen es vor nicht zu kommen, was die zahlreichen erschinenen Zuschauer nicht weiter störte. Um 14.00 Uhr konnte dann endlich der Start erfolgen.

Den Läufern, die sich alle die 3m hohe Startrampe hinunter boofŽten, wheelŽten oder spinŽten, standen 60 sec. zur Verfügung um auf der 150 m langen Strecke all ihr Können zu zeigen. Unter den strengen Augen des Headjudges Robert ROBSON Sommer wurden neben Cartwheels aller Art auch airial Loops und eine ?improvisierte? Californian Roll ( fahrend durch die Walze ) gezeigt. Die Vorläufe wurden in 3 heats mit einem Streichresultat gefahren, wobei jeweils die besten 4 ins Halbfinale kamen. Besonders erfreulich war es das von den beiden Junioren Libert Walter und Lukas Seitner ( beide 15 Jahre jung ) ein absolut kraftvolles und nicht erwartetes Programm abgeliefert wurde. Libby schaffte es ins Halbfinale vorzudringen, wo sich noch so mancher die Zähne an ihm ausbeissen sollte. Zwischen den Vorläufen ging es zum Boater- Cross. Bei dieser noch jungen Diziplin galt es 4 gegen 4 oberhalb der Marterlwalze aus einem Kehrwasser zu starten, ein Abwärts- und ein Aufwärtstor zu passieren und dann mit Topspeed dem Ziel entgegen zu sprinten.

Die Besten zwei stiegen jeweil in den nächsten Lauf auf. Im Finale standen sich dann Brandstätter Hannes und Toros Daniel gegenüber, wobei Daniel seine Slalomkenntnisse nicht verbergen konnte. In fulminanter Manier gewann er alle Vorläufe und schlussendlich auch das Finale.

Das Rodeo- Halbfinale, bereits im herrlichen Abiente des Flutlichts, wurde ebenfalls in 3 Läufen ausgetragen, wobei die besten 5 ins Head to Head- Finale aufstiegen. Wenig überraschend war es das Brandstätter Hannes, Steffel Bim Bim Stefan und Strömer Michi für das Finale qualifiziert waren. Matthias Stöckl und Libert Walter überzeugten durch zwei saubere Läufe und waren somit auch unter den Besten 5. Diese Konstelation konnte also nicht interessanter sein. Immerhin waren noch alle 2 Anwärter auf den österr. Meistertitel im Rennen. Leider schied Bim Bim Steff bereits nach dem ersten Lauf aus. Angeblich war er erkältet, und konnte im Finale nicht mehr die nötige Kraft und Konzentration aufbringen


Leider war die Vorentscheidung über den ÖM damit gefallen, was der Spannung aber keinen Abbruch tat. Es standen nur noch 4 Paddler, darunter Libby , am Start um sich den Titel King of Xeis 2002 zu holen. Leider musste Libby nach diesem Lauf dem langen Tag tribut zollen und schied mit einem trotz allem anspruchvollen Lauf aus. Die Entscheidung spitzte sich also zu und mit den 3 letzten Läufern stellte sich wiedereinmal die Frage ob auch heuer wieder einer unserer deutschen Nachbarn gewinnen wird. Schon den ganzen Tag über liess sich Stöckl Hias einfach nicht abschütteln. Im vorletzten Lauf war es dann aber soweit. Matthias sicherte sich den 3 Rang und gab die Entscheidung in österr. Hand. Michi und Brandi nahmen nochmals ihr Boot, schleppten es zum 1000 mal an die Startrampe und machten sich für das Finale bereit. Beide gaben ihr letztes und eines war klar, beide wollen hier unbedingt gewinnen. Die Jury hatte es dann wirklich schwer einen Sieger zu ermitteln, nach längerem rechnen ging Brandi als Sieger hervor.

Traditionell fand die Siegerehrung am Johnsbacher Waldfestplatz statt, wo anschliessend Junk Vibration dem Puplikum so richtig einheizte ( Ein grosser Dank geht an die Feuerwehr Johnsbach). Auch der Gastauftritt von Musch Peter ( Der Junge mit der Mundharmonika) wurde kräftig umjubelt. Und so verflogen die Stunden wiedereinmal viel zu schnell und allzu bald war es wieder Tag hell. Bleibt mir nur mehr zu hoffen das wir uns im nächsten Jahr im Xeis wiedersehen. Vorraussichtlicher Termin: 24.05.03.

Story und Bilder © www.kajak-trieben.at

Herzlichen Dank für den tollen Bericht!
Soulboater.com

 

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