| - Pappbootrennen sind in: Bei nahezu jedem wichtigen Wildwasserevent werden in letzter Zeit Boote im Schnellverfahren aus Pappe und Klebeband hergestellt und vom Stapel gelassen. So auch an Europas modernster Wildwasseranlage am letzten Wochenende:
Mehr Teams, mehr Zuschauer, mehr Spaß: 18 Mannschaften und knapp 4.500 Zuschauer waren beim 3. Pappbootrennen im Kanupark Markkleeberg
Voller Erfolg für das 3. Pappbootrennen im Kanupark: Insgesamt 18 Teams bauten zwei Stunden an ihren Pappbooten, um sie vor knapp 4.500 begeisterten Besuchern im Wildwasser zu testen. Das Rennen gewann das Team „Fett schwimmt oben – wir gehen unter“.

Bevor die Boote ins wilde Wasser des Kanuparks gelassen wurden, stand für die antretenden Mannschaften harte und zugleich kreative Arbeit an:
Nur aus Pappe und Klebeband durften sie ihre Boote bauen. Danach bewertete eine fachkundige Jury das „Design vor dem Rennen“.
Sieger wurde hier die Mannschaft „Schmidts Dienstwagen“.

Im großen Wildwasserkanal mussten dann alle Pappboote ihre Fahrtüchtigkeit unter Beweis stellen – was allerdings nicht jedem Team wie geplant gelang. So mussten auch in diesem Jahr einige vor der Startlinie aufgeben.
So zum Beispiel die Mannschaft „Bratwurst mit Steuermann“, die allerdings mit einem Trostpreis aufgemuntert wurde. Das Ziel erreichten immerhin acht Pappboote. Das schnellste war das Gefährt vom Team „Fett schwimmt oben – wir gehen unter“ mit 1:36 Minuten.

Den 2. Platz belegte die Mannschaft „Garage“ mit 1:42 Minuten. Äußerst knapp folgte das Team „Bit-Magier“ auf dem 3. Platz mit 1:43 Minuten. Die Wertung „bestes Design nach dem Rennen“ gewann das Team „Garage“.
„Das Pappbootrennen war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg“, meint Christoph Kirsten, Chef der Wildwasseranlage. „Die Teams haben sehr viel Kreativität und Mut bewiesen, und die Zuschauer hatten jede Menge Spaß. Wir freuen uns schon auf die 4. Auflage dieses Kult-Events im nächsten Jahr.“

Die Jury des Pappbootrennens war besetzt von der Vorsitzenden des Markkleeberger Kunstvereins, Maria-Luise Schulze, die auch in diesem Jahr wieder einen einzigartigen, selbst kreirten Pokal für den Sieger des Rennens stiftete.
Außerdem gaben der Leipziger Maler und Grafiker Professor Rainer Schade und der Bildhauer Reinhard Rösler, ebenfalls vom Kunstverein Markkleeberg, sowie eine Zuschauerin ihr fachkundiges Urteil ab.

Als Material standen den Teams insgesamt 550 Quadratmeter Pappe, 8 Kilometer Klebeband und 12 Liter Sprühfarbe zur Verfügung.
Das 3. Pappbootrennen fand im Rahmen des 9. Leipziger Wasserfestes statt, an dem sich der Kanupark und der Markkleeberger See bereits zum zweiten Mal mit verschiedenen Aktionen beteiligten.
Informationen zum Kanupark Markkleeberg, den Veranstaltungen und den verschiedenen Wildwasser-Angeboten gibt es im Internet unter www.kanupark-markkleeberg.com. Hier kann man auch sein Wildwassererlebnis online buchen und Gutscheine für das Wildwasser-Rafting erwerben.
Fotos: Kanupark |