| - Der Saisonabschluss der Ahoicore-Rodeo-Runde sollte dieses Jahr auf Deutschlands schlechtestem Fluss stattfinden – der Erft..




Und wer bis dahin dachte, Rodeo sei dead, der wurde letzten Samstag eines besseren belehrt! Denn das Wiesenwehr-Rodeo am vergangenen Samstag war mit über 70 Teilnehmern mehr als gut besucht.
Mit dieser Zahl schlug dieses Event nicht nur die deutsche Meisterschaft im Freestyle 2009, sondern auch alle vorangegangenen Rodeos auf der Erft.
Moment mal: Rodeo, Freestyle? Wie heißt das denn nu? Als Erklärungsversuch: Freestyle ist Wettkampf, beim Rodeo hingegen geht es – im Geiste der alten Zeit - um den Spaß an der Sache, um Party und natürlich auch um krasse Moves.
Und Moves gab es am Samstag ohne Ende zu sehen. Zwar zeigte sich das Wiesenwehr von seiner schlechtesten Seite (Wenig Wasser, schrabbelig ohne Ende, braune Mocke), doch trotzdem sahen die Besucher schicke Figuren der Kajaker vom Loop über den Phoenix Monkey bis zum Tricky Whoo.
Nebenbei spendierte die Kuchengruppe der WSVB aus Düsseldorf "Kuchen for Free" und die Organisatoren heizten mit viel Bass den Playboatern ein.







Es ging sogar mit geschlossenen Augen:


Toll waren die Junioren, die es durchaus mit den "Alten" aufnehmen konnten. Nach der angemessenen Konzentrationsphase:


folgte die action:



Aus alter Tradition war dazu aufgefordert, ausgefallene Einlagen und spektakuläre Exit-Moves zu zeigen und die Teilnehmer taten, was sie konnten:




Wie man sehen kann, hatten die Teilnehmer aber auch so einfach Spaß am Wiesenwehr:


Man hatte sogar Zeit, den Zustand der Fingernägel zu checken:

oder einem unfreiwilligen Schwimmer zu Hilfe zu kommen:

Anschließend wurde dann zum Abschlussball ins Blackfoot-Outdoor-Camp am Fühlinger See im Norden von Köln geladen. Bis morgens um drei wurde kräftig gefeiert.
Organisator Daniel Blum versprach für 2010 ein mindestens ebenbürtiges Event.
Siegerehrung:





soo warm war es ja schon lange nicht mehr im November...

Bericht: Christian & Martina
Fotos: Martina |