| Schottland: zu Unrecht das Mauerblümchen im Schatten Norwegens

- „Schottland? Warum das?“ wurde ich von Bekannten kopfschüttelnd gefragt, als ich den Urlaubs-Entscheid des Familienrates für diesen Sommer mitteilte. Kälte, Regen, Stürme, Mücken, Linksverkehr, dazu Schafe, Dialekte und Sprachen, die keiner versteht und dazu noch ein paar Steinkreise. Wer tut sich das im Sommer an?
Aber zum einen war es mal wieder an der Zeit etwas neues zu erkunden,....
 Blackwater River bei Garve
...zweitens hat Schottland neben vielen historischen Sehenswürdigkeiten auch unendlich viel Natur pur, Inseln, Wasserflächen, Klippen und Strände zu bieten
 endloser Sandstrand in der Luce Bay im Solway Firth (Irische See)
und drittens machte uns England (SB-Bericht Cornwall) und Wales (SB-Bericht Wales) 2007 neugierig auf „mehr UK“.
 Melrose Abbey
Berichte in Illustrierten über den nördlichsten Surf Contest, die „Highland Open“, und tolle Fotos meines Arbeitskollegen von seinen Touren überzeugten mich schließlich entgültig.
 kleinere Welle vor Durness, die großen sind weiter rechts.
Dieser Artikel ist der Auftakt zu einer Reihe von Berichten über Paddeln in Schottland. Doch keine Angst vor „Schottenwochen“ auf Soulboater.com. Die Bearbeitung erfolgt erst nach und nach.
Urlaubsplanung
Unser Entschluss wurde zunächst mit dem Bauch getroffen. Eine Route wollten wir nicht planen. Das Wissen über Campingplätze Unterkünfte und Hinweise zu regionalen Attraktionen erhält man u.a. auch in den zahlreichen touristischen Infopunkten vor Ort.
 Inseln und Lachsfarmen vor Scourie
Als ich mir zum ersten Mal die große Landkarte zur Brust nahm, bekam ich dann doch Angst vor der endlosen Weite des Landes und dem Wetter. Ich erinnerte mich auch wieder an die Diskussion hier im Forum nach dem Tod von Andy Jackson und den Link zum zuletzt gedrehten Film mit ihm von BreadandButter.tv am Mount Nevis, Großbritanniens/Schottlands höchstem Berg, mit dem Titel: „Never say Nevis again!“
 Blackwater River bei Garve
So wurde meine Sorge, da wir nur mit Van und Zelt unterwegs waren, dass auch wir analog zum verfilmten, stark veregneten Nevis Trip ein mögliches Urlaubs-Fazit ziehen würden: „Never say Scotland again?“
 Fast wie Cornwall, nur kälter: Zelten auf den Klippen der Northshore
Und es fing schon gut an. Nach unerwarteter Hitze im Zwischenstopp bei Oxford erwartete uns das schottische Annan (bei Dumfries) gleich einmal mit Kälte und Regenschauern. Die Hoffnung, dass das heftige Regenwetter nicht ganz so schlimm wird, wie im genannten Film konnten wir spätestens nach den ersten 2 Wochen mit nur einem Tag ohne Regen endgültig begraben. Wir hatten im August in Durness und auf Skye manchmal Höchsttemperaturen bis max. 6 Grad Celsius, dazu Sturmwarnungen vor Windböen bis 50 Knoten, Starkregen der nicht zu enden schien mit geringfügigen „Flooding Warnings“ und immer wieder der 5-Tages-Wetterbericht der Times, der uns im ganzen Vereinigten Königreich nur die Auswahl zwischen dunkler Wolke mit einem, zwei oder drei Regentropfen bot. Erst am Ende, in Südschottland (Mull of Galloway) fanden wir wieder etwas „normaleres“ Wetter vor, so dass nach 3 Wochen familiärer Belastungsprobe unterm Strich doch auch etwas Erholung übrigblieb.
Unsere Tour ging über 5300km. Davon wurde weit mehr als die Hälfte über Landstraßen, oftmals bis zu 50 Meilen einspurig mit zahlreichen Ausweichstellen gefahren.
 Highland-Schloss im Cairngorms National Park
 Eilean Donan Castle im Loch Alsh, nette Gezeitenströmung übrigens
Teilweise waren die Nebenbäche der Flusstäler so prallvoll mit Wassermassen, dass man innerhalb einer Minute an 3 Wasserfällen vorbeikam. Die Akkus der Kameras mussten beinahe jeden Tag neu geladen werden. Der Atlantik-Swell und die Stürme an der Northshore waren faszinierend.
 Typischer Nebenbach, einer von hunderten
Wie gut, dass ich das Kajak kurz vor der Abfahrt doch doch noch gegen den Willen des Familienrates mitnahm, denn eigentlich standen auch für mich andere Dinge, wie z.B. die Burgen, die Berge der Highlands, die historischen Zentren der Städte und v.a. die Unzahl der Küsten und Inseln, der Lochs, Kyles und Firths im Vordergrund, so dass ich nicht davon ausging Wildbäche solo zu paddeln.
 Sligachan River auf der Isle of Skye
Anreise
 Balnakeil Bay im Kyle of Durness. Wasser mit karibischer Farbe.
Um sich eine lange Anfahrt von Dover über die Westküsten-Motorways mit Höchsttempo 70 mp/h (112km/h) und vielen Speed-Kameras und Blitzern zu ersparen ist es sicherlich komfortabler mit der Fähre nachts bis Newcastle oder Edinburgh zu fahren. Aber auch die kostengünstigere Lösung, eine Querung des Ärmelkanals kann mit interessanten Zwischenstopps innerhalb England, zB. London, Oxford oder Shakespeare-Stadt Stratford upon Avon ganz abwechslungsreich sein. Paddeltechnisch bietet sich im Norden von London zB. Das Lee Valley Whitewater Centre (Olympics 2012) oder weiter nördlicher Nottingham an, wo noch in 1995 die WW Slalom WM stattfand.
Meine Tips zu Fähre und Eurotunnel aus dem oben angegebenen Soulboater.com-Cornwall-Bericht gelten weiterhin. Die Norfolkline ging von Maersk an DFDS über.
Topographie
Schottland ist quasi durch den Central Belt und das Great Glen in drei Teile geteilt.
 Bild-Quelle: Wikipedia.org Die Karte zeigt deutlich, wo mit den größten Flüssen, Gefällen oder großen Ozean-Surf-Wellen zu rechnen ist:
Im einzelnen:
Südlicher Teil: Schon in den Southern Uplands zwischen Carlisle und Edinburgh erstrecken sich großteils noch bewaldete Berge, die unseren Mittelgebirgen sehr ähneln. Ebenso verhält es sich mit den Flüssen. Hohe Wellen trifft man auf den vorgelagerten Atlantikinseln Kintyre, Isley und Mull an. Alles was darüber liegt (z.B. Isle of Skye) liegt im Wellenschatten der äußerem Hebriden. Auch unterhalb im westlichen Galloway ist in der Irischen See kein Ozeanischer Swell anzutreffen. Dasselbe gilt natürlich für die gesamte Nordseeküste im Osten, zumal starke Ostwinde auch eher selten anzutreffen sind.
 Beispiel: River Esk bei Langholm, südlich von Edinburgh
Mittlerer Teil: Am südwestlichen Ende des Great Glen befindet sich der Mt. Nevis (4406ft, 1344m) mit dem River Nevis und an seinem Fuße die Stadt Fort William mit Loch Linnhe. Er gehört zu den Grampian Mountains den bekanntesten Teil der Highlands. Wir bereisten dieses Gebirge im Gebiet des Cairngorms Nationalparks mit dem hohen Pass bei Tomintoul und auch auf der Rückfahrt über das Great Glen bis Glasgow. Teilweise sind hier die Berge noch bewaldet, teilweise aber auch beweidet. Im Bereich der Skigebiete befindet sich Gras und Moorland mit leichten Erosionsschäden. Der Zivilisationseinfluss ist noch spürbar und natürlich etwas größer als in den nördlichen Highlands. Der Westen (bspw. Eine Fahrt von Loch Linnhe nach Glasgow) ist wiederum um einiges uriger und rauher als der Osten.
 Longboarder vor der Abfahrt am höchsten Pass in der Nähe eines Skigebiets bei Tomintoul, Grampian Mountains (Gegenverkehr inclusive)
Nördlicher Teil: Der wohl natürlichste, rauheste, verlassenste und schönste Teil. Auch wenn die Berge nicht ganz so hoch sind so kommt man hier aus dem Staunen nicht heraus. Flüsse, Lochs, Kyles und Firths wohin das Auge schaut. Wasser von oben, unten und von der Seite (Sturm). Hier befinden sich die größten Wasserfälle (Dingwall, Strathpeffer, Ben Wyvis), die großen Lachsrouten (Shinn Falls) die alpinen Bergsteiger Zentren (bspw. Isle of Skye) und die Lebensräume der Minkwale, Orcas, Delphine, Puffins, Seals etc. Leider muss man auch erwähnen, dass im Osten die Nordseeküste in diesem Teil beeinträchtigt durch die Mineralölförderung ist. Man sieht bspw. Im Dornoch Firth bei Ebbe zwar auf jedem Stein einen Seehund, aber am Ausgang des Firth auch jede Menge Bohrinseln. Während unseres Trips dorthin brach gerade eine Öl-Pipeline und ließ uns vorsichtshalber einmal schnell an die Atlantikküste wechseln.
 Loch Assynth + Ruine. Ein Süßwasser See der Northwest Highlands
 Waveriding: Nordküste von Kinlochbervie (Sandwoodbeach) über Cape Wrath bis hin zur Dunnetbay: volles Rohr, Atlantikwelle pur.
Flüsse
Fast alle Bäche und Flüsse der Highlands sind heute noch großteils unverbaut, wild und natürlich anzutreffen. Im erweiterten Einzugsgebiet der Großstädte Inverness und Glasgow sind bauliche Maßnahmen der E-Werke, wie Pumprohre, Oberleitungen und Stauseen (ebenso Lochs genannt) vorzufinden.
 Sligachan River bei Mündung in Loch Sligachan
In den beweideten Bergen der Highlands, vor allem im Norden und Westen können große Flüsse perfekt von den Straßen aus eingesehen werden. Dasselbe gilt für kleinere Gebirgsbäche, die besonders nach ergiebigen Regenfällen leuchtend weiß im Grün der Berge glänzen, sofern die Wolkenschwaden die Sicht nicht ganz beeinträchtigen.
 River Brittle bei andauerndem Starkregen, Skye
Die Farbe des Wassers ist dunkelbraun mit „Capuccino Schaum“, vermutlich, da die Flüsse die meiste Zeit durch vermoortes Heideland fließen.
 Die Stufen des River Shiel, vorbei an den „5 Sisters“, ein grandioses Tal, in dem einige Wildwasserkayaker die Standardstrecke weiter unten Richtung Loch Duich befuhren.
Die Felsformationen verlaufen quaderförmig und meist mit schrägen Rippen. Dadurch sind auch in langsam fließenden Wanderbächen immer wieder stark durchströmte Engpässe, Treppenstufen, Fälle und kleine Schluchten wahrscheinlich. Vorsicht ist immer geboten.
 Schottland-typische Schrägrippen am River Oykel, Sutherland (North West Highlands)
Das Heide und Moorland der unbewaldeten Gebiete der Highlands ermöglicht meines Erachtens keinen so ausgeglichenen Wasserhaushalt wie in ein Wald. Zwar speichern Erikasträuche oder Moose auch Wasser, aber eben nicht so tief wie die tiefen Wurzeln eines Waldes. Deswegen, so habe ich es jedenfalls erlebt, schwellen die Flüsse bei Starkregen abrupt an, genauso schnell wie sie bei Trockenheit wieder auf Normalpegel fallen. Dieser Sachverhalt ist um so stärker ausgeprägt, je kleiner das Wasser-Einzugsgebiet des Flusses ist, d.h. er gilt vor allem auf den Inseln.
 Typisch Norden: Gräser, Moose und Heidekraut im Bergland auf 600m Höhe, Isle of Skye (Innere Hebriden) Im Hintergrund ein Wasserfall
Küsten und Strände
Reinen, steinfreien Sand findet man in Schottland nicht oft, außer bei Ebbe. Die Infopunkte oder die Einheimischen sind sehr hilfreich wenn es darum geht die schönsten Buchten zu erkunden. Viele liegen jedoch nur schwer zugänglich unter steilen Klippen. Zu einigen Traumstränden führen auch keine Straßen (Sandwoodbay), Und wenn einmal eine Straße hinführt, kann es sein, dass es keine Parkbucht gibt.
 50m hohe Dünen im Kyle of Durness, Northshore, Sutherland
 Faraid Head, leider waren die Puffins (Papageientaucher) schon wieder weggeflogen. Im Hintergrund Cape Wrath.
 Bachmündung in der Shell Bay, Firth of Forth, gegenüber von Edinburgh (Nordsee)
Waldwirtschaft, Kulturlandschaft, Viehzucht
Die Art der Waldwirtschaft, die in Schottland betrieben wird muss man nicht verstehen, es sieht entsetzlich aus, ist wohl aber am lukrativsten. Wenn ein Berg bepflanzt wird, so wird er rechteckig in Bahnen aufgeforstet und mit Zäunen gegen die Tierwelt geschützt. Ebenso rechteckig werden die Wälder mit großen Harvestern geerntet. d.h. man zieht in die steilsten Hänge große Straßenfurchen, über die der Transport geschieht. Dann werden ganze Berghänge großflächig gerodet. Die Wurzeln lässt man stehen gegen Erosion.
 „Abgeernteter“ Wald bei Loch Ness
Die Schafs- und Rinderzucht mit großteils frei laufenden Herden hat letztlich aber das Bild der Highlands geprägt. Durch die entstandenen grünen Hänge fühlt man sich im Angesicht eines Munros (=Berge mit >3000ft) schon auf Meereshöhe wie auf einer Alm auf 2000m mit Blick in die Felswand.
 Olé! Auch wenn Spanier und Highlander in in der Geschichte Pakte gegen die Engländer eingingen: Der Stierkampf wurde nicht in den Highlands erfunden.
Ausrüstung
Ein Reserverad ist sehr sinnvoll, nicht nur ich hatte einen Platten auf den schlechten Straßen. Wenn man eine Panne bekommt kann es manchmal sein, dass keine Handynetze erreichbar sind oder dass der nächste Pannenservice 30 Meilen oder mehr entfernt ist. Tankstellen können im Norden manchmal 60Meilen und mehr entfernt sein, da ist ein Reservekanister auch nicht schlecht. Dasselbe gilt für Supermärkte etc. Wir waren an Orten, da empfing man nicht einmal mehr FM-Radiosender und musste auf MW gehen.
 Moriston Falls (Great Glenn) Eingangsstufe bei wenig Wasserabgabe im darüberliegenden Stausee.
Für die Wanderungen empfiehlt sich wegen des schnell einsetzenden Nebels oder Regens ein Kompass oder GPS und detailliertes Kartenmaterial. Zelte sollten Starkwind-tauglich sein und eine hohe Wassersäule verkraften. Viele Kleider, v.a. Neopren trocknen während de gesamten Urlaubs nicht, einige Campingplätze besitzen auch Waschmaschinen und Trockner, Atmungsaktive Regenklamotten und Wanderstiefel sind ein Muss.
Mücken
Die Midges trifft man in den Highlands nur von Mai bis August an. Sie sind noch kleiner als Obstmücken und „beißen“. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Plage Herr zu werden. Wenn Wind ist können sie sich nicht halten, daher erscheinen sie meist abends oder morgens und erst recht wenn es feucht und nass ist. Wer sich von der Stelle bewegt wird nicht so belästigt wie jemand, der ruhig sitzt. Wenn man die richtige Blutgruppe hat, wollen sie fast nichts von einem.
 Beim Umsetzen des Bootes zu Fuß im Moor empfiehlt es sich das Midges Net immer dabei zu haben.
Die effektivste Maßnahme ist das Midges Netz auf dem Kopf (kostet nur 3,65 Pfund vor Ort) und/oder einschmieren mit Avon „skin so soft“ -- das ist keine Touristenverarsche, wie wir Anfangs vermuteten, nein dies nehmen sogar die Militärs im Manöver. Zwar wurde das Kosmetikum für andere Zwecke produziert, es stellte sich aber bald heraus, dass es das beste Mückenabwehrmittel für Schottland darstellt. Alle Mittel vom Festland, wie z.B. Authan helfen gegen die auch dort vorhandenen normalen Moskitos, versagen aber vollkommen gegen die Midges.
Kosten
Klar, gegenüber dem übrigen europäischen Festland ist „die Insel“ prinzipiell etwas teurer. Mautgebühren sind nur auf ganz wenigen, von privaten Eignern betriebenen Autobahnabschnitten zu entrichten. In Schottland zahlt man im Gegenteil zu England und Wales meist keine Parkgebühren an Stränden oder auf den Parkplätzen der Sehenswürdigkeiten.
 Paddeln in Nessies Revier: Treibholz am Loch Ness
Wer die zahlreichen Schlösser von innen besichtigen möchte sollte dies in 3 Tagen oder einer Woche am Stück machen und hierzu eine Mehrtageskarte kaufen, da dies sonst ein kostspieliges Unterfangen wird. Die Gebühren für Campingplätze variieren sehr stark. Auch die Anzahl der Sterne hat hier wenig Aussagekraft. B&B (Bed and Breakfast) gibt es meist ab 20-40Pfund pro Person. Wild Campen ist in Schottland -im Gegensatz zu England- unter Beachtung des Outdoor Access Codes erlaubt. Dieser Code ist beinahe so freizügig, wie der Skandinavische. Ich habe Ihn am Ende des Beitrages angehängt,
 Dreirad in Port Logan, Rhinns of Galloway (Süden)
Schottland und Norwegen im Vergleich:
Schottland hat keine Gletscher, ist etwas wärmer, da unmittelbarer am Golfstrom und (sogar die Shetlandinseln) unterhalb des Polarkreises. Die Tage sind dennoch im Sommer sehr lang, und das fehlende Schmelzwasser der Bäche und Flüsse machen die vielen atlantischen Tiefausläufer, die sich an den Munros im Westen abregnen beinahe wett. Die Berge sind zwar nicht so hoch, erscheinen zum Teil mit alpinen Charakter, erst recht, wenn die Schafe drumherum alle Baumtriebe abgefressen haben. Manchmal besitzen sie auch hügelige Mittelgebirgsformen. Täler und Pässe sind nie so steil wie in Norwegen, daher ist das Vorankommen auf der Reise auch meist schneller. Die Flüsse sind meist mit weniger Gefälle und Wasserwucht vorzufinden. Seen (Lochs) sind dank Topografik und unzähligen Bächen beinahe in jeder Höhe vorzufinden. Die „Fjorde“ heißen Lochs, Kyles oder Firths und sind selten so tief eingeschnitten wie in Norwegen.
 WW 2: Paddeln auf Skye (reimt sich)
Unser Urlaubs-Fazit:
Wenn man nach all dem Erlebten zur Ruhe kommt und die vielen unvergesslichen Momente gegenüber den Wetterkapriolen abwägt kommt man unweigerlich zu der Erkenntnis, dass man mit Sicherheit eines Tages nach Schottland wiederkehren wird,
daher kann ich im Gegensatz zu Andy Jackson nur jedem raten:
„Never say Never again!“
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Anhänge für Reisewillige:
Links:
http://www.visitscotland.com/
die nationale Tourismusagentur Schottlands
http://www.willkommeninschottland.com/
Top Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte
http://www.syha.org.uk/
Die Jugendherrbergsorganisation Schottlands
http://www.snh.gov.uk/
Scottish Natural Heritage, die Seite der Regierung, betreffend "wildlife und landscape" -- mit einer Vielzahl an Flyern und Broschüren im Downloadbereich (Suche in "publications").
http://www.visitscotland.com/e-brochures/
die reich bebilderten E-Brochures zu jeder Region suchen Ihresgleichen (auch als pdf)
http://www.outdooraccess-scotland.com/
der nationale schottische Outdoor Zutritts Code für das seit 2003 erlaubte wilde Campen und sonstiges Verhalten in der Natur. hier extra nochmal ausgedruckt:
Scottish Outdoor Access Code:
Access Rights
The Land Reform (Scotland) Act 2003 gives you
some of the best access rights in the world.
You have the right to be on most land and inland
water for recreation, education and going from
place to place, providing you act responsibly.
Your access rights and responsibilities are
explained in the Scottish Outdoor Access Code.
Throughout the year there are opportunities for
you to see and experience attractive outdoor places
on your doorstep.
How to follow the code
Take responsibility for your own actions
The outdoors is a great place to enjoy but it’s also
a working environment and natural hazards exist.
Make sure you are aware of this, take care of
yourself and others with you, including your dog.
Respect the interests of others
Respect the needs of other people enjoying or
working in the outdoors and follow any reasonable
advice from land managers. Respect people’s
privacy and peace of mind. Avoid causing alarm to
people, especially at night, by keeping a reasonable
distance from houses and gardens or by using
paths or tracks.
Care for the environment
Our environment contributes greatly to everyone’s
health and quality of life so treat it with care.
Take your rubbish home and consider picking up
other litter as well. Don’t disturb or damage wildlife
or historic places. Keep your dog on a short lead
or under close control where needed.
Getting out and about
Responsible access can be enjoyed
over most of Scotland including:
• Urban parks
• Hills and woods
• Most grass fields and field margins
• Beaches
• Lochs, rivers and canals
Access rights cover many activities
including:
• Informal pastimes such as walking, camping,
picnicking and sightseeing
• Active pursuits including cycling, mountaineering,
canoeing and horse riding
• Dog walking, provided your dog is under proper
control
• Taking part in recreational and educational trips
• Simply going from one place to another
Places and activities not covered include:
• Buildings and their immediate surroundings
• Houses and their gardens
• Most land where crops are growing
• Motorised activities (unless for disabled access)
• Hunting, shooting and fishing
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geschrieben von Uwe, erstellt am 26.08.2011
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