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Osttirol ist ein Revier der Extraklasse.
Wenn im Salzburgerland und im Salzkammergut langsam die Bäche versiegen, beginnt
in Osttirol die Saison so richtig. Heiße Sommertage lassen die Gletscher weinen,
und die Bäche dadurch anschwellen.

An der Südseite der Tauern gelegen, ist Osttirol auch für seinen Sonnenreichtum
bekannt. Auch die Bevölkerung Osttirol hat schon etwas Südländisches. So ist
der Tiroler Akzent nicht mehr ganz so hart, die Leute sind lockerer, freundlicher,
gemütlicher.
Osttirol lockt nicht nur mit wilden Bächen, sondern auch mit einem unübertrefflichen
Outdoorangebot, es gibt kaum etwas, was hier nicht gemacht werden kann. Einzig
Badeurlauber werden hier keine richtige Befriedigung finden, da es nur einen
einzigen kleinen Badesee in Osttirol gibt.
Aber jetzt zu wichtigerem, zum Revier selbst:
Anreise:
Von Deutschlang kommend über München - Rosenheim – Richtung Innsbruck, und dann:
E 45 / A 12 Richtung Grenze Kiefersfelden bis Kufstein
2. Abfahrt nach der Staatsgrenze (Kufstein Süd)
Ausschilderung "Felbertauernstraße", über Kitzbühel nach Mittersill,
und von hier weiter über die Felbertauernstraße nach Osttirol

Keine Vignette
Bei der Anreise über die Autobahn E 45 - München bis Kiefersfelden/Kufstein
Süd - benötigt ihr laut derzeitiger Sonderregelung für das österreichische Teilstück
der Autobahn keine Vignette !!!!!!!
Entfernung: München bis Lienz 210 Kilometer !
Von Ostösterreich verläuft die Anreise über die Westautobahn bis Salzburg,
weiter über die TAB bis Bischofshofen, und dann auf der Bundesstraße Richtung
Zell am See – weiter Richtung Mittersill und danach über den Felbertauern.
Die Maut für den Felbertauerntunnel beträgt 10 Euro oder 130 Punkte von der
Mautkarte.
Reisezeit:
Osttirol ist eigentlich ein typisches Hochsommerziel. Die meisten Bäche sind
Schmelzwasser abhängig, d.h. je heißer die Tage desto mehr Wasser. Natürlich
gibt es auch Ausnahmen wie Gail (eigentlich Kärnten), Drau oder Villgratenbach,
die „normales“ Schmelzwasser brauchen, oder auf Regen angewiesen sind.
Für die äußerst schweren Durchbruchstrecken der Bäche ist jedoch die Obergrenze
des Wassers bald erreicht, und ein zu spätes Einfahren kann durch große Schmelzwassermengen
extrem kritisch werden.

Wohin, was tun ?
Man möge mir verzeihen, aber das Nachleben in Osttirol ist relativ beschränkt.
Mit Ausnahme von Lienz, der Bezirkshauptstadt, und eventuell Matrei spielt sich
nicht viel ab, aber jeder ist seines Glückes Schmied, und die im Sommer oft
stattfindenden Dorffeste sollten natürlich genützt werden.
Zum Übernachten bieten sich neben einigen Hotels und unzähligen Privatzimmervermietern
auch einige Campingplätze an.
Erwähnt seien hier nur:
Camping Seewiese, am einzigen Badesee von Osttirol gelegen, in der nähe von
Tristach zirka 6 km von Lienz, dann Camping Falken am südlichen Rand von Lienz
Camping Edengarten in Matrei am Fuße des Felbertauern, und Camping Bergkristall
in Prägarten, der sich besonders auch für Bergfreunde empfiehlt.
Auch in Hinterbichl existiert ein kleiner Campingplatz.
Toni, Soulboater.com
Pics by Toni
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