Kühlungsborn – Brandungspaddeln an der Ostseeküste
- Kühlungsborn liegt zwischen Wismar und Rostock an der mecklenburgischen Ostseeküste. Den meisten bekannter ist wohl der kleine Küstenort Heiligendamm, in dem sich Präsident Bush, Bundeskanzlerin Merkel und ein paar andere Politiker 2007 zum G8 Gipfel trafen.

Damals war im Fernsehen öfters auch mal die Ostsee mit ihrer Brandungszone zu sehen, wo sich Motorboote von Greenpeace Rennen mit der Küstenwache lieferten.
Gute sieben Kilometer westlich liegt Kühlungsborn mit vielen Kilometern Sandstrand und bei Nordostwind gut paddelbaren Wellen.

Erreichbar ist Kühlungsborn in guten zwei Stunden von Hamburg aus über die neu gebaute Küstenautobahn von Lübeck über Wismar Richtung Rostock.

Bei Windstille eher zum Sonnenbaden geeignet lohnt sich Brandungspaddeln ab ca fünf Windstärken. Wir hatten nach zwei Tagen Windstärke neun aus Nordost bis Ost Wellen, wie sie sonst nur an der Nordseeküste im Herbst bei Weststurm anzutreffen sind.

Es gibt eine erste Zone von brechenden Wellen ca 150 Meter vor dem Strand und dann direkt noch einmal ca 30 Meter davor.

Etwas aufpassen sollte man bei starkem Schwell auf die Buhnen, die im Abstand von 60 Metern senkrecht zum Strand ca 50 Meter in die Ostsee hineinreichen.
Übernachten kann man in einem der zahlreichen Hotels und Apartmenthäuser wenige Meter vom Strand an der Seebrücke von Kühlungsborn Ost gelegen oder auf dem Campingplatz in Kühlungsborn Ost.

Auch einen Platz mit Wohnmobilstellplätzen gibt es dort.
Insgesamt eignet sich Kühlungsborn gut für Paddler, die erste Erfahrungen im Brandungspaddeln machen wollen, da kaum Gefahren durch Strömungen, die ins Meer hinaus ziehen, bestehen und auch meist auflandiger Wind herrscht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass im Gegensatz zur Nordsee keine Gezeiten herrschen, der Wasserstand ist also nicht von Ebbe und Flut abhängig, so dass man mehr zeitliche Auswahl hat, wann man aufs Wasser gehen möchte.
Jan-Peter
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