Randselva Playspot
- Wenige Kilometer nordöstlich von Oslo liegt in Norwegen die kleine Stadt Hönefoss. Sie ist ein guter Ausgangspunkt, um die mittelschweren Bäche in der Gegend zu erkunden. Ausserdem wohnt dort Soulboater Ferry, der immer gute Tipps über sein Heimatrevier parat hat.

In dieser hügeligen, von Fjorden und Seen durchzogenen Landschaft gibt es aber nicht nur Wildbäche sondern auch einige bisher nur wenigen bekannte Playspots.

Ferrys Localspot liegt an der Randselva nur wenige Minuten von seinem Haus entfernt.


Eigentlich ist es ein kleiner Fossen, also eine Stromschnelle des Randselva, doch er wird von vielen lokalen Wildwasserfahrern aus der Umgebung Oslos als Trainingsstelle und Playspot genutzt.


Je nach Wasserstand befinden sich auf der ca. 200 Meter langen Strecke mehrere Wellen, Walzen, Rückläufe und Verschneidungen.

Der Spot ist auch sehr anfängerfreundlich, weil sich direkt ruhiges Wasser und sogar eine sandige Bucht mit Sandstrand zum Chillen und Grillen anschliesst.

Zu erreichen ist der Spot von Oslo und Hönefoss, wenn man die Hauptstrasse RV 35 von Hönefoss Richtung Jevnaker fährt und nach ca. 3,5 Kilometern rechts auf eine kleine Strasse zu einem Reha-Center namens Austjord abbiegt. Hier sollte man langsam fahren und rechts vor dem Center in eine Schotterstrasse abbiegen.
Von Hamburg aus sind es nur um die 130 Strassenkilometer, wenn man die Fähre Kiel-Oslo zur Anreise nutzt. Fährt man über Dänemark, um die Fährkosten geringer zu halten, sind es aber deutlich mehr Kilometer mit dem Auto.


Man kann fast bis zum Playspot vorfahren und sich vor der Wiese einen Parklplatz suchen. Dort befindet sich auch der erwähnte Sandstrand mit Grillplatz. Um zum Einstieg zu kommen, folgt man einem sandigen Pfad bis zu einem Steilufer, dem man ansieht, dass hier schon viele Playboater ins Wasser gerutscht sind.
ACHTUNG: Die Randselva ist mit dem „Lachsvirus“ Gyrodactilus Salaris infiziert. Man darf also auf keinen Fall zum Numedalslagen oder anderen Flüssen in Norwegen fahren, ohne sein Boot und die ganze Wildwasserausrüstung mit Chlor desinfiziert zu haben.
Text und Fotos: Jan-Peter |