Guil, Frankreich
- Die Strecke ist ca. 8 km lang, wildwassertechnisch WW II-III mit teilweise starker Verblockung und vom Boot aus unübersichtlichen Stellen, die aber alle gut besichtigt werden können. Die Schwierigkeiten hängen sehr stark vom Wasserstand ab, je höher, desto schwieriger.
Es beginnt am Einstieg unterhalb der Doppelstufen des Guil mit WW II-III in einer engen Klamm, die bei niedrigem Wasserstand keine Alternativen zur Hauptroute bietet. Bilder aus 2007 bei sehr niedrigem Wasserstand.


Nach einer Linkskurve öffnet sich das Tal und die Schwierigkeiten sinken auf WW II mit einzelnen Passagen WW III an Engstellen mit kleinen Stufen.




Ca. 2 km vor dem Ausstieg findet sich die schwerste Stelle WW III/IV (je nach Wasserstand auch leichter). Den Erdrutsch, der das Ganze eingeleitet hat, kann man gut von der Straße aus sehen. Die Steine kamen flußabwärts gesehen von links in den Bach und man umträgt die Stelle auf dieser Seite. Unterhalb des Bergrutsches steigt man dann wieder ein und es folgt die Schwallstrecke mit Verblockung.

Je höher der Wasserstand, desto schwieriger wird es dort. Die Bilder stammen aus 2007 bei sehr niedrigem Wasserstand.

Die Ausstiegsstelle befindet sich flußabwärts gesehen vor dem Straßentunnel auf der rechten Seite. Wichtig: Frühzeitig aussteigen, es folgt ein gefährlicher Schlitz, den man zwar fahren kann, sich aber unbedingt ansehen und ggfs. absichern sollte.

Bilder zum Vergleich Wasserstand Oktober 2006…

und Oktober 2007…..

Die Strecke ist definitiv auch bei niedrigem Wasserstand ein super Paddelerlebnis!
Hinweis: Die weiteren Teilstrecken des Guil ober- und unterhalb der beschriebenen Paddelstrecke sind deutlich schwieriger und sollten nur von wirklich erfahrenen Paddlern befahren werden!
Martina
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