Die mittlere Sektion der Ubaye bei niedrigem Wasserstand
- Der Flußabschnitt ist ca. 6 km lang und wildwassertechnisch sehr wasserstandsabhängig. Je höher der Wasserstand, desto schwieriger. WW II-III bei Niedrigwasser.
Die Einstiegsstelle befindet sich bei einer kleinen Raftstation links von der Straße (Vorsicht, es gibt zwei Raft-Stationen, die Strecke ab der oberen Raftstation ist schwerer als das untere Stück) und man trägt die Boote ein ganzes Stück über eine Wiese zu einem kleinen Seitenarm der Ubaye hinunter.

Der Seitenarm mündet nach ca. 40 m von links in die Ubaye.
Die folgende Strecke überrascht immer mal wieder durch kleine Stufen

und fordert bei Niedrigwasser durch sehr viele Steine zum Kurvenfahren auf. Bilder aus Oktober 2007 bei sehr niedrigem Wasserstand.

Die Ubaye ist landschaftlich gesehen ein echtes Highlight. Der Bach fließt durch ein schmales Tal, ist in der Regel gut übersichtlich und es macht richtig Spaß, ihn zu paddeln! Ständig wechselt der Flußcharakter von Kiesbankschwällen

zu Stellen mit großen Steinen.

Alles ist vom Boot aus gut zu übersehen.





Ca. 2 km vor dem Ausstieg geht es nach einer kleinen Verblockung


in eine wunderschöne Klamm, über die zwei alte Steinbrücken führen.


Anschließend noch einige kleine Schwälle und Stellen, an denen man auch noch mal in die Trick-Kiste greifen kann


und dann folgt der Ausstieg auf der linken Seite – erkennbar an einer Holztreppe.
Die Weiterfahrt führt zwangsläufig in die Royalschlucht (Minimum WW IV), also für "Normalos" Vorsicht!
Info zum Schluß: Die Befahrung erfolgte bei sehr niedrigem herbstlichen Wasserstand, im Sommer kann die Ubaye zu einem echten Wuchthammer werden, bei dem Schwimmen lebensgefährlich werden kann und auch die Schwierigkeiten stark ansteigen. Anfänger sollten dann auf keinen Fall mit dem Boot auf dem reissenden Fluß unterwegs sein sondern besser eine organisierte Raftingtour buchen.
Martina
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