Wasserstände & Wettertalk

morgen...Harz???

aus Magdeburg
am 22. Februar 2017 um 15:00

Ist zufällig außer Ralf und mir morgen noch jemand im Harz unterwegs?

aus Wildwasserzentrum Buchholz/Nor
am 22. Februar 2017 um 16:52

Leider nein, muss arbeiten...

aus Friedland
am 22. Februar 2017 um 22:10

Wir waren heute auf Sieber, Innerste und Bode. Überall viel Holz, aber gute Pegel. Morgen ist ein Teil unserer Gruppe auch unterwegs. Gruß Markus

aus Goslar / Lutter a.B.
am 22. Februar 2017 um 22:54

Seid ihr auch auf der oberen Sieber gewesen?

Sollte gehen, da wollen wir morgen hin... Das mit dem holz wird da ähnlich sein. Ist die in den letzten Jahren überhaupt mal befahren worden?

aus Friedland
am 23. Februar 2017 um 06:05

Nee, waren wir nicht. Der Plan ist aber immer mal im Hinterkopf als spannendes Projekt. die Bedingungen sollten gerade ideal sein.

aus Magdeburg
am 23. Februar 2017 um 07:30

Wir wollen...bisher zu zweit... zur Bere im östlichen Südharz, die derzeit einen wirklich fetten Pegel hat, Evtl. dann noch Thyra. Sind aber für alles offen. Ich fahre gleich von Magdeburg aus los und bin unter 0177 2711632 unterwegs erreichbar. Ralf wohnt ja in WR und ist unter 0174 7888620 oder 03943 608131 erreichbar. Wir würden uns über Mitfahrer freuen...

Jochen

aus Wildwasserzentrum Buchholz/Nor
am 23. Februar 2017 um 18:52

Über die Wasserstände auf Oder und Bere gabs heute einen Bericht im TV

Wie waren eure Befahrungen? Wasserstand sieht ja gut aus!

aus Wernigerode
am 23. Februar 2017 um 19:26

Die Bere war rech erfreulich zu fahren, die meisten Äste und einiges Holz lassen sich um- und durchfahren. Aber es ist Wachsamkeit angesagt. Wir sind ab dem Abzweig Moosbachtal (Einfahrt zum Grauwackesteinbruch) gefahren. Oberhalb würde noch gehen aber da ist vor dem Holz kein anhalten möglich und wir hatten die Säge vergessen.

Leider konnten wir den Schluchtabschnitt nicht fahren, da kurz vor der Bahnbrücke ein größerer Baum querliegt. Den raus zu holen geht schwierig, vielleich könnte man ihn zur Seite ziehen mit Seileinsatz.

Aber auch danach bis nach Nordhausen kommt noch einiges an Wellen und Stufen und engen Kurven. Auch Bäume leider, aber insgesamt sind wir wohl nur 3 mal aus dem Boot deswegen - bei ca. 13km Fahrtstrecke. Ich würde meist so WW 2-3  schätzen.

@ Markus - ich habe nur eine alte nummer von dir, schick bitte mal was aktuelles.

Am Samstag könnte ich voraussichtlich auch noch mal ins Boot.

aus Magdeburg
am 23. Februar 2017 um 20:19

Toll war es heute...bei knapp14 Kubik auf der Beere...Holz hielt sich in Grenzen...leider liegt in der Schlüsselstelle...in der Ilfelder Schleife, die bei dieser Wassermenge sowieso schon ein wuchtiger Vierer ist, am Ende ein Baum quer...Da viel die Entscheidung, zum Umtragen gar nicht so schwer... :-)

Druckvoll bis in die Mündung...und auf der Zorge gab es natürlich dann noch mehr Wasser...

Start war 1 km oberhalb der Eisfelder Talmühle, da wo von links der Mosbach mündet und eine Straße zum Steinbruch führt.

aus Magdeburg
am 23. Februar 2017 um 20:20

Ups, Ralf, ich hatte Deinen Post gar nicht gesehen...

aus Wildwasserzentrum Buchholz/Nor
am 23. Februar 2017 um 20:41

Der Baum muss da schon gut 25 Jahre drin liegen, den kenne ich noch von früher von einer Befahrung kurz nach der Wende... bei viel Wasser ist aber auch das Anhalten vor der Doppelstufe unter der Eisenbahnbrücke sicher schwierig, da ist das Umtragen des Beredurchbruchs wahrscheinlich doch die bessere Variante.

Macht mal Fotos für einen Bericht von euren Befahrungen...

aus Friedland
am 23. Februar 2017 um 21:29

@Bully: hats geklappt mit der Sieber?

@Stahlhans. Nummer schick ich Dir b.c. Vielleicht hab ich Sa oder So noch mal Zeit.

aus Goslar / Lutter a.B.
am 23. Februar 2017 um 22:15

Sieber..... Naja ;-)

Ich sage es mal so: die alte Empfehlung (@J.P.: noch in den Untiefen des Netzes zu finden wink), an der Harzhochstraße einzusteigen kann ich derzeit so nicht wiederholen. Der reine Pegel war hierfür ausreichend, aktuell eher schon zuviel; Aber....

Das Ding ist anfangs nicht mehr als ne steile Rinne, Microkehrwasser vorhanden, aber bei einer Bachbreite von max 150cm (und teilweise nur bootsbreit) mitunter schwer zu treffen ;-) 

Im Nachhinein wäre mir mein Spielboot lieber gewesen als der Creeker, schon aus Gewichtsgründen, aber dazu komme ich noch angel

Es poltert die ersten paar hundert Meter ziemlich runter und ist materialmordend. Anhalten mitunter nur möglich durch "aus dem Boot springen", wenn es doch mal Bootsbreite hat kann sich auch mal quer vor die Steine legen, ist aber vor einigen Bäumen kaum möglich.

Die Büme halten sich anfangs noch in Grenzen, man muss aber ständig raus. Umheben ist aktuell sehr mühsam; es liegen noch 20-30cm Schnee. Dadurch dass das Ufer logischerweise sehr uneben ist, stand man regelmäßig plötzlich bis zur Hüfte im Schnee und hatte auch keine Chance zu sehen, wohin man tritt. Das ist aufgrund zahlreicher umgestürzter Bäume mitunter auch nicht ungefährlich.

Leider nehmen die Bäume nach einiger Zeit noch deutlich zu, dies schon vor dem eigentlichen Steilstück (und es ist oben nicht gerade flach)

Wir haben daher nach ca. 90 Minuten (und realistisch 1,5km Paddelstrecke) abgebrochen und über den Wanderweg hochgetragen. Da dort auch kräftig Schnee lag war es etwas ........ mühsam ;-)

Wir sind anschließend nochmal von unten (Parkplatz an der L521) hochgefahren. Die Straße ist mittels VZ 250 gesperrt, Zusatz "Anlieger frei". Es handelt sich um eine geteerte Straße, die derzeit aber aufgrund Schnee nicht bis oben zu befahren ist. Später geht das Ding in einen Wanderweg über.

Bis zum orographisch linken Zufluss des Fischbachs sah es unten deutlich lohnender aus, wobei natürlich das Gefälle von oben fehlt :(  Bäume haben wir in dem Bereich auch gesehen, waren aber nur vereinzelt vorhanden und bis auf einen eher harmlos. Weiter oben haben wir nicht mehr geschaut..

Auf dem Rückweg haben wir auch noch den Förster kennen gelernt - der mag definitiv keine Paddler. Wörtliches Zitat:"Wir brauchen hier keine depperten Paddler die sich auf der Sieber den Hals brechen wollen, das könnt ihr unten machen".  Er brummelte auch was von "so oder so gesperrt"; da habe ich ihn aber freundlich darauf hingewiesen, dass das Befahrungsverbot nur für den Zeitraum 01.03. - 31.07. gilt.

Eigenen Angaben zufolge wohnt er an der Strecke; das Einfahren ist daher (und weil es verboten ist angel)  wohl nicht zu empfehlen.

Für Nachahmer: Ohne Schnee ist der Wanderweg von der B242 ganz gut zu benutzen; ich würde da runter tragen bzw. mit nem Minibootswagen reinlaufen und einsetzen, wo das Steilstück/ die zahlreichen Bäume weniger werden...

Viel Spaß ;-)

aus Goslar / Lutter a.B.
am 23. Februar 2017 um 22:31

Noch als Ergänzung: Die gesamte Paddelstrecke bis zum Parkplatz wären ca. 11km. Höhenunterschied laut google 385Meter. ich tippe mal dass davon 2/3 auf den ersten 5km abgebaut werden. Gefälle ist echt nicht ohne.

aus Wildwasserzentrum Buchholz/Nor
am 23. Februar 2017 um 23:06

Also, ich schwärme immer noch von unserer Befahrung damals, mit dem Topo war es super auf der engen Steilstrecke ;-)

Hier ist eine Beschreibung für Interessierte...

aus Goslar / Lutter a.B.
am 24. Februar 2017 um 02:10

Also mein (alter) Mamba ist nicht viel länger als nen Topo ;-)

Vermutlich war eure Befahrung vor Emma&Kyrill... Die haben in den Parks bis heute ihre Spuren hinterlassen; aufgeräumt wird ja nur der Forstweg...

Ich will auch nicht abraten, aber wenn links&rechts zuviel Schnee liegt, ist es nicht die beste Idee. Dafür muss man einfach zuviel raus. Reintragen und schauen, ab wo es besser geht, ist bei ausreichendem Pegel definitiv lohnenswert und schöner als der untere Teil der Sieber, mit Sicherheit auch (ganz deutlich...) anspruchsvoller als Oker oder gar Innerste..

Vielleicht reichts ja für Samstag noch, soll aber wieder kälter werden....

Und in fünf Tagen gilt ja das Befahrungsverbot, also Augen auf bei der Försterwahl devil

aus Friedland
am 24. Februar 2017 um 06:57

Danke für die ausführlichen Infos. Woher hast du die zeitliche Beschränkung beim Befahrungsverbot? Markus

aus Goslar / Lutter a.B.
am 24. Februar 2017 um 16:20

http://www.kanu.de/go/dkv/_ws/mediabase/downloads/freizeit/gewaesser/Befahrungsregelungen.pdf

Uferbetretungsverbot dauerhaft (auch unten), Befahrung aber nur 01.03-31.07. Aber wir paddeln ja und betreten keine Ufer angel

aus Wernigerode
am 24. Februar 2017 um 17:10

@ Bully

...aber der Förster hat keinen ernsten Stress gemacht, oder? Zumindest der untere Teil dort ist ja außerhalb des Nationalparks.

Das Zusatzzeichen "Anlieger frei" bedeutet meines Wissens frei für alle die ein Anliegen dort haben. Sprich nicht nur durchfahren. Ein Polizist meinte dazu mal auf einer Schulung, wenn Ihnen der Briefkasten in dieser Straße besser gefällt, können Sie zum Einwerfen dort reinfahren. Nun, dann doch auch um das Boot in den Bach zu werfen...  Aber ich google das noch mal.

Wolltest du mir nicht mal so ein vorbereitetes Schreiben schicken? Bei solchen Wasserrständen kommen ja immer wieder die Gedanken an die Sperrungsproblematik hoch. Auch an der Söse hatte uns ja mal von den Harzwasserwerken belehrt, dass das Paddeln dort verboten Wäre wegen Trinkwasser. (Wir waren gerade nicht im Boot, deshalb nickten wir brav.)

aus Wernigerode
am 25. Februar 2017 um 09:29

Habe gerade die Bedeutung des "Anlieger frei" Zeichens geprüft. Man müsste einen Anlieger aufsuchen, der dort wohnt. Das wäre in diesem Fall leider nur der Förster...

Vielleicht ein kleines Geschenk mitnehmen, klingeln und sagen alle fahren ganz sicher, keine Verrückten dabei....

Wasser scheint ja größtenteils weg zu sein, oben liegt wieder Schnee, also Boot weg, Ski wieder raus.

aus Magdeburg
am 27. Februar 2017 um 09:34

Der Baum muss da schon gut 25 Jahre drin liegen, den kenne ich noch von früher von einer Befahrung kurz nach der Wende... bei viel Wasser ist aber auch das Anhalten vor der Doppelstufe unter der Eisenbahnbrücke sicher schwierig, da ist das Umtragen des Beredurchbruchs wahrscheinlich doch die bessere Variante.

Macht mal Fotos für einen Bericht von euren Befahrungen...

Hallo Jan-Peter,

nein, dieser Baum ist definitiv noch nicht sehr lange im Bach. Und von einer Doppelstufe war unter der Brücke nicht viel zu sehen...es waren nur Riesenwellen...:-)

aus Magdeburg
am 27. Februar 2017 um 09:37

http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-85112.html

Hier noch mal der Link zum Hochwasser-Video...