La Sioule

Autor: Martina alias MPE
28.04.2017
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- Als ihren dritten Hausbach stellt soulboater-Reporterin Martina heute die Sioule vor:

Die Sioule entspringt an der Nordseite der Monts Dore, im Gemeindegebiet von Vernines im Regionalen Naturpark Volcans d’Auvergne und mündet nach 163 Kilometern südlich von Monétay-sur-Allier als linker Nebenfluss in den Allier. Auf ihrem Weg durchquert sie die Départements Puy-de-Dôme und Allier (Quelle: Wikipedia).

Gepaddelt bin ich sie von Menat bis Saint-Gal-sur-Sioule, die Gorges de la Sioule. Streckenlänge ungefähr 15 Kilometer. Der Wasserstand war zu dieser Zeit sehr gut. Die Sioule ist auf dieser Strecke ein sportlicher Wanderbach mit Schwierigkeiten je nach Wasserstand bis WW III an den Schwällen oder dem einzigen Wehr. Landschaftlich sind die Gorges der Sioule ein echter Hingucker.

Der Einstieg befindet sich an der D915 flussabwärts hinter der Brücke über die Sioule (D109) bei Menat.

Direkt bei dieser Wiese oben kann man gut parken. Allerdings ist der Abhang steil und die Brombeerranken waren schon zu dieser Jahreszeit nicht zu verachten. Möglicherweise kann man auch näher an der Brücke einen Weg zum Fluss hinunterfahren. Der französische Verein aus Moulins, mit dem ich unterwegs war, hat diese Möglichkeit aber  - warum auch immer - nicht genutzt. Vielleicht handelt es sich da um Privatgelände. Im Bild unten kann man das Gelände rechts an der Brücke sehen.

Die Schlucht der Sioule beginnt fast direkt - sehr malerisch tauchen die ersten Felsen auf.

Nach ca. 2 Kilometern kommt der erste Schwall in Sicht.

Das Ganze ist gut einsehbar - wir sind die Stelle auf der rechten Seite gefahren. Danach öffnet sich die Schlucht wieder und nach Erreichen einer ehemaligen Mühle auf der rechten Seite folgt dann der zweite Schwall.

Das Mühlengelände ist privat und Betreten verboten - wird gerade renoviert/wieder aufgebaut.

Der nächste schöne Schwall wartet bei Erreichen der nächsten Felswand. Auf der rechten Seite kann man an der Wand ein sportliches Kehrwasser zum Üben nutzen.

Danach geht es gemütlich weiter durch Wald und an Felswänden entlang.

Nach der Wand oben kommt dann der nächste Schwall. Alles ist gut einsehbar und der Schwierigkeitsgrad bei dem bei uns herrschenden Wasserstand maximal WW II.

Als nächstes kommt die forteresse de Chouvigny in Sicht, eine große Burganlage aus dem 18. Jahrhundert.

Ca. 500 Meter später taucht das einzige richtige Wehr auf, bei dem es auch eine Bootsgasse gibt. Vorsicht, hier kann schon mal ein Baum drin hängen und man kann wegen einer Mauer links direkt vorher nicht gut anhalten. Am besten frühzeitig links aussteigen und das Ganze anschauen. Bei uns war alles frei.

Viel zu früh kommt dann schon der Ausstieg auf der rechten Seite an der Straßenbrücke der D16 über die Sioule. Hier war zu der Zeit noch nichts los, aber ab Saisonbeginn gibt es dort eine kleine Restauration für das Après-Bierchen oder den Après-Café.

Der Pegel für die Sioule ist abrufbar unter

http://www.vigicrues.gouv.fr/niveau3.php?CdStationHydro=K332201001

Der allgemeine Link über eauvives.org:

http://www.eauxvives.org/fr/niveaux/en-direct/index

Fazit: Die Sioule ist sehr gut geeignet für Paddelanfänger. Sie ist landschaftlich wunderschön, sogar, wenn die Bäume noch ohne Laub sind. Es gibt ausreichend Spielstellen auch für fortgeschrittenere Paddler und die Umgebung lädt auch Nichtpaddler ein - zum Beispiel zum Besichtigen der Burg von Chouvigny:

http://www.culture.allier.fr/3079-chouvigny-chateau.htm

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