Erfahrungen mit dem Fluid Bazooka

Autor: Falk Floether
23.09.2013
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 - Vergangenen Winter erhielt ich überraschend einen Anruf von Celliers Kruger – dem geistigen Vater von FLUID Kayaks. Er bot mir an, eine kleine Truppe zusammen zu stellen und uns mit dem neuen Creeker, – dem FLUID Bazooka – auszustatten, damit wir so viel Spaß wie möglich auf den Flüssen haben, aber natürlich auch, damit wir das gute Stück mal ausgiebig testen und realen Bedingungen aussetzen.

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Ich möchte das Ganze noch etwas ergänzen. In folgenden Punkten sind weitgehend alle Paddler einer Meinung, welche das Boot bisher gepaddelt haben:•    Wie jedes andere Boot sollte man auch den Bazooka anfangs für seine eigenen Ansprüche sorgfältig fitten, um den bestmöglichen Kontakt  zur Bootshülle herzustellen. FLUID liefert hierfür standardmäßig Fitting-Zubehör mit. (40mm Schaum-Prallplatte, Hip-pads, Knee-pads usw.)•    Der FLUID Bazooka hat ein ganz eigenständiges, innovatives Shaping. Es ist ein Creeker mit einem ganz eigenen Charakter. Es lohnt sich wenn man sich etwas Zeit nimmt um sich auf das Boot einzulassen. Für manche mag das Boot im ersten Moment eventuell ungewohnt erscheinen – nach wenigen Tagen „Anfreunden & Einpaddeln“ macht das Boot nochmal wesentlich mehr Spass und man weiß zwischenzeitlich seine charakter-eigenen Vorteile zu schätzen!Wie bereits erwähnt, kann man das Kajak nicht wirklich mit einem anderen Boot am aktuellen Markt vergleichen. Bis vielleicht auf den nächsten Punkt…

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 •    Boofen: Auch hier bin ich der Meinung, dass es das Boot lieber mag, wenn man bereits mit etwas Geschwindigkeit an den „Boof-Point“ heranfährt, als wenn man sich bequem dahintreiben lässt und einen zaghaften Paddelschlag platziert.

Fazit: Ich denke das Boot mag gern etwas sportlicher gefahren werden. In etwa so wie ein BMX-Bike.

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 „This boat goes through stuff well and it resurfaces with the most control out of any of the boats in this group.” Just make sure you get the right size.”

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Auch in diesem Punkt gibt es nur ein Feedback: Extrem präzises und kontrolliertes Auftauchverhalten.Quelle•    Kehrwasser: Der Bazooka ist vorne sehr rund, woher wohl auch das extrem stabile Auftauchverhalten herkommen mag. Die Semi-Kante des Bazooka beginnt in etwa auf der Hälfte des Bootes, weshalb es beim Ein- und Ausfahren von Kehrwässern aktiv über die Verschneidungszone geschoben werden will. Etwa auf Körperhöhe fängt dann die Kante an zu greifen und man kann sich dann gemütlich aus dem Kehrwasser tragen lassen.•    Apropos „gemütlich“…Es mag unter Umständen ein subjektives Gefühl sein – aber auch einigen meiner Kollegen ging es ähnlich wie mir…Man hat teilweise den Eindruck, als würde einem das Boot in schnellerem, technischem Wildwasser etwas mehr Zeit einräumen um zu reagieren und das Boot richtig auszurichten um es auf die perfekte Line zu bringen. In etwa so wie das Eichhörnchen (auf Kaffee) in dem Film „über die Hecke“ – nur vielleicht nicht ganz so übertrieben….     

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Der Bazooka ist in drei Größen verfügbar: Small, Medium und Large.

Ich mit meinen 85 bis 90 kg, liebe den Medium. Ich kann ihn super manövrieren, das Boot ist wendig und eine absolute Boof-Maschine. Interessanter Weise haben sich die meisten meiner Jungs im Team (ca. gleiches Gewicht) für den Bazooka Large entschieden. Offensichtlich wegen seines üppigen Volumens und seiner Reserven. Das ganze macht der Large ohne Abstriche bei der Wendigkeit.

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Man muss hier wohl dazu sagen, dass die Jungs aus unserer Truppe weitgehend passionierte „Stürzer“ sind, bei welchen eher die Devise „Go BIG“ an der Tagesordnung ist. In diesem Fall kommt das zusätzliche Volumen des Bazooka Large sicherlich sehr gelegen.Um sich selbst ein Bild zu machen empfiehlt es sich, einfach bei Gelegenheit mal einen FLUID Bazooka zu testen und zu schauen mit welcher Größe man persönlich das meiste Spaß-Potential hat!

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Fluid Kayaks können nur noch online bestellt werden, dieses Video zeigt, wie es geht:FLUID’s new online sales model

Details und weitere Infos gibt es bei Fluid Kayaks

Text: Falk Flöther und Julian Schäfer (Zitat)Fotos: Paul Villecourt, Clemens Wittek, Dominik Vogt und Falk FlötherPaddler auf den Fotos: Mathieu Coldebella, David Arnoud, Kees van Kuipers, Falk Flöther, Clemens Wittek, Gregor Unterdechler, Tobias Nietzold, Julian Schäfer, Pirmin Dlugosch, Peter Schwarzkogler und Simon Gegg

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