Das Paddelfestival XXL war ein Erfolg auf ganzer Linie

Autor: Jan-Peter
17.04.2013
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Auch wenn die Paddelsaison 2013 gerade erst begonnen hat, lässt sich jetzt schon sagen, dass eines der absoluten Highlights schon Vergangenheit ist. Das Paddelfestival XXL wird in der Kanuszene noch mindestens den ganzen Sommer lang für Gesprächsstoff sorgen, wenn darüber diskutiert wird, wie ein für Teilnehmer wie Zuschauer und Medien gleichermaßen interessantes Event aus zu sehen hat.

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Am 13. und 14. April starteten 3000 Paddler und Interessierte aus ganz Deutschland im Kanupark Markkleeberg bei Leipzig mit dem XXL-Paddelfestival in die Saison.

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Neben dutzenden Workshops, Führungsfahrten, SUP-Rennen, Flutlicht-Boatercross und Testival begeisterten besonders das Veranstaltungsgelände und der kostenlose Betrieb der pumpengespeisten Wildwasserstrecke: über 10.000 Fahrten in zwei Tagen sind ein Wort!

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Egal ob Paddler, Aussteller oder neugieriger Zaungast, am Ende waren alle von der Erstauflage des XXL-Paddelfestivals begeistert. Dafür sorgten zum einen die frühlingshaften Temperaturen und die Gastfreundschaft des Kanupark Markkleeberg. Doch in allererster Linie ist der Erfolg den über 3000 gutgelaunten Teilnehmern zu verdanken, die das Festival zu einem unvergesslichen Spektakel machten.

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Aktive Paddler konnten zwischen zwei unterschiedlich schweren Wildwasserstrecken und dem angrenzenden Markkleeberger See wählen. Gepaddelt wurde entweder im mitgebrachten Boot oder mit einem von über 150 Testbooten und SUP-Boards. Viele nutzten zudem die angebotenen Technik- und Sicherheitsworkshops, um rechtzeitig zum Saisonauftakt ihr Know-how auf Vordermann zu bringen

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Auch alle Noch-Nicht-Paddler hatten gut zu tun beziehungsweise zu gucken.

Am Samstagabend etwa jagten knapp 40 Teilnehmer bei voll aufgedrehten Pumpen in Vierergruppen durch die tosende Betonröhre und lieferten sich dabei atemberaubende Verfolgungsjagden.

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Die zwei Besten kamen jeweils eine Runde weiter bis das Finale fest stand:

Jasper Polak aus Holland, Malte Schröder aus Augsburg, Slalomkanute und Olympiateilnehmer David Schröder sowie Robert Süßenbach, beide aus Leipzig.

Am Ende hatte jedoch nicht der große Favorit Schröder, der bis dahin alle Runden souverän gewonnen hatte, die Bootsspitze vorne, sondern Süßenbach. Er hielt sich bis kurz vor der Ziellinie aus allen Positionskämpfen raus und profitierte letztlich von den Fahrfehlern und unfreiwilligen Eskimorollen seiner Vorfahrer. Hier findet sich ein Bericht zu diesem ersten Nachtboatercross im künstlichen Wildwasser.

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Es versteht sich von selbst, dass das XXL-Paddelfestival nach dieser gelungenen Premiere einen festen Termin im Kalender der Kanuten bekommt.

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Fortan wird die Paddelsaison im Frühjahr im Kanupark Markleeberg eröffnet und der Winter standesgemäß ausgetrieben

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