Das war das Pappbootrennen im künstlichen Wildwasser

Autor: Jan-Peter
23.08.2010
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4. Pappbootrennen im Kanupark Markkleeberg: 5.000 Zuschauer bejubeln Papphelden

 - Pappe, Paketklebeband, Cuttermesser und Sprühfarbe: Das war die Ausstattung, mit der 15 Teams beim gestrigen Pappbootrennen Kreativität und Eifer bewiesen haben. Zwei Stunden hatten sie Zeit, um witzige und originelle Pappboote zu basteln, die obendrein noch fahrtüchtig sein mussten. Denn nach der Bauphase ging es auf den Wildwasserkanal zum eigentlichen Pappbootrennen.

Sieger des Kult-Wettbewerbs wurde das Team„Salzbuckel“, das Europas modernste Wildwasseranlage in 1:25 Minuten bezwang. Platz zwei ging an „Neptun und seine vier Wassernixen“ (1:50 Minuten), auf Rang drei landete „Sportive L.E.– die Bewegungshelden“ (1:59 Minuten).

Zwar gar nicht im Ziel angekommen, dafür aber mit dem Preis für das beste Design ausgezeichnet wurden „Die Dorfnasen“, die mit ihrem„Parthe-Frosch“ auf ihre Heimatregion, die Parthenaue, aufmerksam machen wollten.

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Bewertet wurden die Papp-Kreationen von einer prominenten Jury,bestehend aus Radrennprofi Robert Förster und Maria-Luise Schulze, die Vorsitzende des Markkleeberger Kunstvereins, die auch in diesem Jahr wieder einen einzigartigen Pokal für den Sieger des Rennens geschaffen hatte. Hinzu gesellte sich Volker Taupadel, ein Zuschauer, der vor Ort ausgesucht wurde.

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Die Entscheidung der Jury für die beste Gestaltung fiel einstimmig auf den grünen Papp-Schwimmer der „Dorfnasen“. Robert Förster, Radsportler aus Markkleeberg, war zum ersten Mal Mitglied dieses Gremiums und zeigte deutliche Begeisterung für die Veranstaltung im Kanupark: „Ich finde die Idee des Pappbootrennens super – und damit bin ich offensichtlich nicht allein. Schön, dass wieder so viele Zuschauer den Weg hierher fanden. Ich freue mich immer über Events, die die Region positiv insGespräch bringen. Ich stand natürlich direkt am Rand und habe mit angefeuert.“

Mit-Jurorin Maria-Luise Schulze ist beeindruckt von der Phantasie der Mannschaften: „Es ist unglaublich, was sich die Teams haben einfallen lassen. Die Boote sind originell und basieren oftmals auf einem sehr durchdachten Konzept. Darüber hinaus ist es eine tolle Leistung, in dieser kurzen Zeit solche Gefährte zu bauen.“

Offiziell eröffnet wurde das Rennen von Dr. Philipp Staude. „Auch in diesem Jahr war das Pappbootrennen ein voller Erfolg“, sagte der Bürgermeister der Stadt Markkleeberg. „Aus so wenig Material so beeindruckende Vehikel zu zaubern – schon das ist imponierend. Sich mit den eigenen Schöpfungen auch noch auf das wilde Wasser zu trauen, beweist Mut. Ich hatte beim Zuschauen jedenfalls eine Menge Spaß und bin gespannt, was das 5. Pappbootrennen im nächsten Sommer bringen wird.“

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Das 4. Pappbootrennen fand im Rahmen des 10. Leipziger Wasserfestes statt, an dem sich der Kanupark und der Markkleeberger See bereits zum zweiten Mal mit verschiedenen Aktionen beteiligten.

Der Markkleeberger See präsentiert sich im Internet unter www.markkleeberger-see.de. Alle Informationen zum Kanupark Markkleeberg, den diesjährigen Veranstaltungen und den verschiedenen Angeboten sind unter www.kanupark-markkleeberg.com zu finden. Dort können ebenfalls Online-Buchungen vorgenommen und Gutscheine erworben werden.

Fotos: Kanupark Markkleeberg

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