Rodeo Alt-Star gewinnt das Finale in Markkleeberg

Autor: Jan-Peter
10.11.2016
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Der Markleeberger Wildwasserkanal war bisher vor allem durch das XXL Paddelfestival und Slalom Wettkämpfe bekannt. Dieses Jahr fand erstmals auch ein Freestyle Wettkampf auf der künstlichen Strecke statt.

Bereits im Oktober fand auf der künstlichen Wildwasserstrecke unter idealen Bedingungen das Finale der Deutschen Kanu Freestyle Meisterschaft statt, welche in diesem Jahr über drei Wettkämpfe ausgetragen wurde.

Nur das Wetter präsentierte sich Jahreszeitengemäß mit schmuddeligem Nieselregen und Temperaturen um die 10°C.

Bei den Damen sicherte sich Anne Hübner vom KC Bietigheim ihre vierte Deutsche Meisterschaft (nach 2012, 2013 und 2014).

Sie belohnte sich damit für eine erfolgreiche Saison.

Bereits im Juni gewann Hübner Silber bei der Europameisterschaft.

Lisa Hasselwander (WSC Dormargen) ist erste Verliererin und wurde denkbar knapp auf den 2. Platz verdrängt, vor Luisa Heinen vom KC Wiedenbrück.

Bei den Herren konnte sich Max Münchow vom WSC Dormagen durchsetzen. Er schlug damit auch seinen Clubkameraden und aktuellen Meister Robert Büchmann.

Seine Leistung (2. Platz) sorgte aber für einen Dormagener Doppelerfolg.

Bronze holte sich der nach Bayern gewechselte Philipp Vorbohle (KS Augsburg).

Aber auch der Bayerische Kanuverband darf sich aber über eine Goldmedaile freuen, denn der erste Platz der Kanadierklasse C1 ging an Jonas Unterberg (seit 2016 beim TSV Plattling).

Unterberg verteidigte damit seinen Titel und ließ der Konkurrenz in Markleeberg nicht den Hauch einer Chance. Mit dem zweiten Platz musste sich Christoph Kleemann (KC Grenzland Niederkrüchten) begnügen, vor Joel Ruster (WSC Dormagen).

In den Juniorenklassen gewannen die Favoriten Emma Schuck (SKC Saarbrücken) und Leon Bast (KSR Südwest) die begehrte Trophäe. Beide holten im Juni bei der Europameisterschaft bereits Medailen für den Deutschen Kanuverband (Schuck Gold, Bast Silber) und schlossen ihre jeweils letzte U18 Saison perfekt ab.

Bei den Squirtern, der Urform des Kanu Freestyle, rechneten viele mit einem Sieg des erfahrenen und mehrfachen Deutschen Meisters Helmut Wolf (KSC Villingen), zu mal der amtierende Titelträger Hüsch nicht antrat.

Für langjährige Kenner der Freestyle-Szene aber absolut nicht überraschend konnte sich Rodeo Alt-Star Mike Lochny (TuRa Bremen) den obersten Podestplatz sichern.

Helmut Wolf wurde auf Platz 2 verwiesen, vor Thomas Hinkel (TSV Plattling).

Die Top 3 aller Klassen:

K1 Damen
1    Anne    Hübner        KC Bietigheim
2    Lisa    Hasselwander    WSC Dormagen
3    Luisa    Heinen        KC Wiedenbrück

K1 Herren
1    Max    Münchow        WSC Dormagen
2    Robert    Büchmann    WSC Dormagen
3    Philipp    Vorbohle    KS Augsburg

C1 unisex
1    Jonas        Unterberg    TSV Plattling
2    Christoph    Kleemann    KC Grenzland Neckerau
3    Joel        Ruster        WSC Dormagen

Squirt Herren
1    Mike    Lochny    TuRa Bremen
2    Helmut    Wolff    KSC Villingen
3    Thomas    Hinkel    TSV Plattling

K1 Juniorinnen, 17-18
1    Emma    Schuck    SKC Saarbrücken
2    Vera    Nies    RSV Braunschweig

K1 Junioren, 17-18
1    Leon    Bast        KSR Südwest
2    Fabian    Lenz        KC Limburg
3    Max    Kolbinger    KSC Villingen

K1 Jugend männlich, 15-16
1    Michel    Hermann        KV Esslingen
2    Roman    Glassmann    SKC Saarbrücken
3    Philipp    Josef        KC Limburg

K1 Schülerinnen, bis 14
1    Anica    Schacher    Ulmer Paddler e.V.
2    Nora    Schlegl        KC Limburg

K1 Schüler, bis 14
1    Joris        Bruns        KC Limburg
2    Levin        Rau        Ulmer Paddler e.V.
3    Valentin    Schwaderer    KV Esslingen

Fotos: Nico Gottszky

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