Ein Playspot für den Garten

Autor: Jan-Peter
09.06.2018
0 / 0

 - In letzter Zeit werden vermehrt Alternativen zu natürlichen Flusswellen und -walzen gesucht und auch gefunden. 

Während die Wavebox, eine künstliche Walze im Swimmingpool schon seit einigen Jahren erhältlich und mit dem Flowrider die erste stationäre Surfwelle auf die Wellenreiter und Kajakfahrer wartet , ist jetzt mit der City Wave die erste stehende Welle zum Surfen ohne Wasser da.

 Es handelt sich dabei um eine künstliche Welle, die man kaufen oder auch mieten kann.

city_wave0081_500

Sie funktioniert ähnlich wie ein Laufband im Fitnesscenter, nur ist sie natürlich viel breiter, höher und schneller. Ideal auf die Funktionen des Wellenreitens ausgelegt, lässt sie sich aber auch sehr gut und mit viel Spass mit dem Spielboot befahren.

city_wave009_500

Das Laufband ist mit Borsten ähnlich wie bei einer Fischpass-Bootsrutsche ausgestattet und läuft wie eine Surfwelle immer steiler werdend von unten nach oben.

city_wave014_500

Voraussetzung für das Trockensurfen ist ein Kajak mit Flachboden und ausgeprägten Kanten. Damit lassen sich dann alle gängigen Wellenmoves fahren, solange man nicht in die Vertikale gehen will.

city_wave016_500

Besonderen Spass machen schnelle Spins und das Carven von der "Wellenschulter" runter ins "Wellental".

city_wave0241_500

Ein Paddel ist dabei nicht unbedingt notwendig, da sich alle Moves entweder durch reine Gewichtsverlagerung beim schnellen Surfen oder unter Zuhilfenahme der Hände ausführen lassen.

city_wave0271_500

Sehr dynamisch sind auch Sidesurfs und schnelle 360s.

city_wave053_500

Die Geschwindigkeit der Welle lässt sich stufenlos anpassen, es ist dabei aber notwendig, dass man im Team auf und an der Welle ist:

Einer surft und der andere regelt per Fernbedienung die Geschwindigkeit oder schaltet die Welle kurz mal ab, wenn man im Sidesurf zu langsam wird und dadurch Gefahr läuft, vom Laufband über den oberen Wellenberg getragen und danach auf die angrenzende Plattform geworfen zu werden.

city_wave058_500

Da man in der Praxis wohl kaum den ganzen Tag surft und tatsächlich nur Strom benötigt wird, wenn die Welle in Betrieb ist, kann die "City Wave" als sehr umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Wellenreiten angesehen werden.

Immerhin fällt die zeit- und bei den jetzigen Spritpreisen auch recht teure Anfahrt zum nächsten Playspot komplett weg, wenn man sich so eine Anlage z.B. in seinen Garten oder aufs Vereinsgrundstück stellt..

Ganz billig ist das Teil allerdings nicht, mit gut 120.000 Euro hat die City Wave den Preis eines gut ausgestatteten Reisemobils.

Natürlich kann man die City Wave auch  z.B. für ein Clubtreffen mieten, das kostet dann incl. Aufbau am ersten Tag 7.000 Euro, jeder weitere schlägt mit 2.900 Euro zu Buche.

Weitere Infos zu der einzigartigen Spielwelle gibt es hier.

Voriger Artikel

Young Pirates Camp am 25.bis 27.09.2009

Nächster Artikel

Endlich! Der Eskimo Lupo ist da