Die Eifelritter - der Elzbachfossen

Autor: Christian Zicke
21.12.2007
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Christian Zicke und einige andere todesmutige Stürzer haben sich an eine Befahrung des extremen Elzbachs gewagt. Der schonungslose Bericht über die abenteuerliche, an die Grenzen der menschlichen Physis stossende Expedition folgt hier:

 Der Elzbachfossen

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 - Der Elzbach entwässert die 3000er der südlichen Vulkan-Eifel und bewältigt auf seinem knapp 40 Kilometer langen Lauf bis in die Mosel gut 200 Höhenmeter. Der übliche Ausgangspunkt für eine Befahrung des Elzbach ist die kleine, an den Berghängen der Vulkaneifel gekauerte Stadt Monreal. Auf den knappen 20 Kilometern bis zum tosenden Elzbachfossen, am Fuße der Burg Elz gelegen, erwarten den Paddler keinerlei Schwierigkeiten. Sieht man von einigen Hundert Baumleichen, die mühsam umtragen werden müssen und einigen Wehren ab.

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Völlig durchgefroren kommt der sportlich veranlagte und auf „Strecke“ für das Fahrtenbuch bedachte Kanut am eigentlichen Highlight der Tour an. Dem Elzbachfossen. Dieser knapp 8 Meter hohe Wasserfall bietet dem sportlichen Fahrer, der sich auch an eine, im DKV-Führer als unfahrbare Stelle, beschriebene Höchstschwierigkeit heran wagt, die nötige Belohnung nach mühsamer Fahrt bei (meist) winterlichen Minustemperaturen.

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Am Fossen angekommen kann man zwischen rechter und linker Route wählen. Bei der meist befahrenen, schöneren linken Route muss der Kanut über eine knapp zwei Meter hohe Stufe boofen, sauber über den Rücklauf springen und dann im besten Fall von rechts nach Links ins dicke Prallpolster hucken. Dann geht es ab wie in der Wasserrutsche -  mit dem Fallwasser in den großen Pool am Ende des Falls. Hier kann dann auch schön gerollt werden.

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Die rechte Route ist eigentlich nur richtig schön, wenn der Wasserstand für die linke Route etwas zu hoch ist. Dann hat man hier einen fetten Fall, der zu einem kräftigen Boof einlädt. Bei wenig Wasser ist die rechte Durchfahrt sehr schrabbelig und unsauber.

Wir empfehlen: Park and Huck und das obere Stück des Elzbach ist geschenkt! Man kann mit dem Auto direkt an den Fall fahren.

Christian Zicke
www.pray4surf.de

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