14. Saison im Kanupark Markkleeberg beendet

Autor: Jan-Peter
14.11.2020
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14. Saison im Kanupark Markkleeberg beendet

Am zweiten Oktober-Wochenende ging auch für den Kanupark eine außergewöhnliche Saison zu Ende. Noch einmal tobten sich die Freizeitsportler beim Rafting und Kajak im Markkleeberger Wildwasser aus. Der Saisonstart 2021 ist für den 8. Mai geplant.

„Wie bei den meisten Freizeitanbietern und touristischen Einrichtungen war unsere Saison von den coronabedingten Einschränkungen geprägt“,

sagt der Leiter des Kanuparks, Christoph Kirsten.

„So konnten wir erst drei Wochen später als geplant und auch nur mit einem stark reduzierten Angebot starten. Zudem mussten wir innerhalb der angebotenen Produkte die Kapazitäten enorm verringern, um den behördlichen Genehmigungen zu entsprechen.“

Statt der ursprünglich geplanten 300 Rafting-Stunden konnten in dieser Saison nur 175 Stunden angeboten werden.

In diesen Stunden wiederum durften nur jeweils 36 Personen statt der üblichen 60 Personen das Rafting-Angebot nutzen. Die Abläufe beim Wellensurfen, insbesondere in den Umkleiden, ließen hier nur 75 Prozent der eigentlich geplanten Nutzungsstunden zu.

Diese Einschränkungen spiegeln sich auch in der Gesamtnutzerzahl für 2020 wider, die mit 7.510 aktiven Gästen weit unter der des Vorjahres (24.085) liegt.

„Auffällig war in dieser Saison, dass unsere Angebote sehr schnell und ausschöpfend gebucht wurden“,

sagt Kirsten.

„Zudem sind in diesem Jahr die Anfragen zu individuellen Angeboten, wie zum Beispiel zu Kajak-Kursen oder Einzeltrainings, überproportional gestiegen, so dass wir insgesamt die Trends ‚Urlaub in der Heimat‘ und ‚was Neues ausprobieren‘ bestätigen können.“

Foto: Kanupark Markkleeberg

Die Auslastung beim Wildwasser-Rafting 2020 lag bei durchschnittlich 91 Prozent, der August war mit 100 Prozent der am stärksten nachgefragte Monat.

Einen großen Einfluss auf die geringe Nutzerzahl hat auch die Tatsache, dass es in diesem Jahr nur wenige Gruppenbuchungen gab:

Zunächst mussten bereits gebuchte Termine abgesagt werden, außerdem war die Nachfrage seitens der Unternehmen verständlicherweise verhalten.

Schulen war es teilweise untersagt, Ausflüge zu unternehmen. So musste auch das beliebte MITGAS Schüler-Rafting, das 2020 bereits zum 14. Mal stattgefunden hätte, abgesagt werden.

Auch andere Veranstaltungen, wie das 8. XXL-Paddelfestival, das 14. Pappbootrennen und der Kanu-Slalom-Weltcup, konnten in diesem Jahr nicht im Kanupark stattfinden.

Lediglich die EM-Qualifikation und Deutsche Meisterschaft im Kanu-Slalom durfte Anfang September in Markkleeberg ausgetragen werden.

Als Trainingsstätte wurde der Kanupark in diesem Jahr intensiv genutzt: Die Slalom-Kanuten befuhren die beiden Wildwasser-Kanäle in etwa 750 Trainingsstunden mit rund 11.000 Booten.

Noch bis Mitte November kann ihnen vorwiegend an den Wochenenden im Kanupark beim Training zugesehen werden.

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