Fahrbericht des Prijon Delirium

Autor: Toni
14.05.2002
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Delirium Test 2002

Lange habt ihr warten müssen, wir allerdings auch, denn mit der Fertigstellung hat es ja bekanntermaßen kurzzeitig troubles gegeben. Aber nun ist es soweit. Den brandneuen Testbericht des Prijon Delirium gibt es hier auf Soulboater.com: Das heiße, kleine Ding ist mir von Wolfgang Haupt von der Firma Prijon für diesen Test zur Verfügung gestellt worden, selbstverständlich in der von euch gewählten Farbe Soulboaterblau!!!

Zu Beginn einige Daten der Airborneklasse von Prijon:

Daten:: Länge: 204 cm Breite: 67cm Volumen: 185 l Gewicht: 14,9 kg Luke: 86 x 49 cm

Delirium:

Der Delirium hat ein flaches, äußerst breites Unterschiff. Dadurch klebt das Teil förmlich auf dem Wasser, das Boot bietet dadurch eine sehr hohe Stabilität, ist aber leider auch etwas langsam, gerade dann, wenn man von unten retour in einen Spot will. Die Kanten des Bootes sind typisch Prijon, lange, nicht extrem scharf, dennoch ist das Boot einigermaßen sauber zu fahren. Was meinen Kumpels und mir eher negativ aufgefallen ist, das ist die geringe Spurtreue von diesem Teil. Beim Delirium handelt es sich wirklich um den klassischen Vertreter den "park `nd play". Selbst auf mittlerem WW (3+) würfelt es einen wild herum, ohne Chance darauf, die Linie nur ansatzmäßig halten zu können. In der Welle gehört der Delirium nicht zu den schnellsten Booten, er spinnt aber sauber, auch mehrere Cartwheels am Stück gelingen tadellos. Aufgrund seiner flachen, nur wenig weit hoch gezogenen Bootsspitze lässt sich der Delirium auch superleicht überschlagen. Weiter in Richtung Aerials führte uns unser Test allerdings nicht, und zwar simpel aus dem Grund, dass unsere Rodeokünste nicht so weit reichen. (und meine schon gar nicht : ).

Rollen lässt sich der Delirium brutal schwer, was aber sicher auch auf die große Breite zurück zu führen ist. Das Volumen des Delirium ist für mittlere und eher schwerere Paddler bemessen, diese werden sich in dem Teil auch wohl fühlen,und den Druck rüber bringen. Für leichte Paddler ist das Volumen vielleicht etwas zu hoch bemessen. Auffallend beim Delirium ist seine tolle Ausstattung. Die neue Sitzanlage ist sehr durchdacht; Man setzt sich in das Boot, und fühlt sich wohl!! Von Prijon wurde einfach auf den Standardsitz eine zusätzliche Styroporsitzschale montiert, dazu gibt es noch den schon aus den letzten Modellen bekannten, kleinen, weißen Keil, den man einstellen kann. Kleinere und mittlere Paddler bis zirka 180 cm haben durchaus anständig Platz. Die Schenkelstützen lassen sich sauber verstellen, auch der Sitz lässt jede Menge Einstellungen zu. Die kräftige Rückenlehne kann mittels einem Ratschensystem im sitzen angepasst werden. Dazu gibt es noch eine Flaschen- oder Wurfsackhalterung und die in dieser Klasse verbreiteten Schaumkeile für vorne. Die Griffe könnten vielleicht stabiler sein, die Frage ist jedoch, wie sehr von Bedeutung das bei einem Park `nd Play Boot ist.

FAZIT: Ein gelungenes Spielboot, dessen Stärken sicher bei den Aerials liegen. Ein richtiges Boot für die Welle oder noch besser für kleine und mittelgroße Walzen, in denen man richtig abrotieren kann.

Herzlichen Dank auch an Kristin, Armin, und an den Anschi für die unermüdliche Testarbeit !!!

Viel Spaß beim Wheelen, Blunten, und beim Fly away;

cu somewhere on a wave, Toni

© Soulboater.com 2002

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