Filmmaker's Portrait: Olaf Obsommer bei 4-seasons TV

Autor: Jan-Peter
02.05.2009
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Filmmaker's Portrait: Olaf Obsommer bei 4-seasons TV


_ Aus dem Leben eines filmenden Paddlers – Klappe die 11.te. So kann man nur einen in der Szene beschreiben. Seit 11 Jahren filmt Olaf Obsommer Abenteuer im Wildwasser und gefährliche Paddel-Expeditionen ans Ende der Welt. Soulboater.com berichtet regelmässig über Olaf Obsommers Aktivitäten und bat ihn in der Vergangenheit schon mehrfach zu Interviews.

Jetzt gibt es das erste Portrait von Olaf Obsommer als Fernsehpräsentation.

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Paddel-Karriere


Natürlich hat einer wie Olaf Obsommer den Paddelvirus schon mit der Geburt im Blut.

„Meine Mutter ist schon schwanger mit mir über den Rhein gepaddelt. Anfangs standen Wanderfahrten auf Wupper, Volme, Eder-Lippe, Ruhr, Lahn, Kyll, Rhein, Aare, Mosel, Sauer, Ourthe, Liege, Clerve, Ardèche, Lachte, Alz, Weser, Lenne ... auf dem Plan. Einige dieser Flüsse dürfen heutzutage gar nicht mehr befahren werden.“

Der Sprung ins Wildwasser hat sich dann schnell ergeben. Immer weiter, extremer und bald mit der Kamera in der Hand. 1998 hochprofessionell. Von Wolfgang Esser hat er das Filmhandwerk gelernt, damals noch auf einer 8mm Kamera.

„ Mit der Zeit waren wir eine starkes Team, jeder hat den anderen gefilmt und zusammen mit Michel Mannheim haben wir spannende Abenteuer im Kajak erlebt. Gleichzeitig habe ich viele Vorträge von Jürgen Gerlach und Hans Memminger besucht und in mir wuchs der Drang nach Abenteuer.“

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Filmwerk


So, jetzt stellt aber die Sektgläser bei Seite und genießt das filmische Schaffen des Big-O:  Das sind in erster Linie Paddelausflüge nach Korsika, Grönland, Chile und in viele andere Länder.

Fasziniert ist Olaf von den Flüssen Afrikas. Aber auch das intensive Kennenlernen eines Landes, Kultur und vor allem der einheimischen Bevölkerung machen für Olaf den Traumberuf aus.

Wo er sich in zehn Jahren sieht, kann Olaf dagegen noch nicht sagen; jetzt genießt er erst einmal die Vorzüge des Lebens als einziger professioneller Filmemacher der Kajakszene:

Sex, Drugs, Rock’n’Roll und natürlich die Groupies nicht zu vergessen...

Fotos: Jens Klatt

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