Greco IV: Unterwegs auf dem Acheloos

Autor: Christian Zicke
18.10.2007
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 - Von den Meteoraklöstern fuhren wir weiter in Richtung Acheloos. Unser Weg führte uns über eine Hochebene, die liebevoll die griechische Schweiz genannt wird.

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Diese Hochebene erinnerte tatsächlich ein wenig an eine schweizerische Berglandschaft. Viele Nadelhölzer, Moose und kleine Bachläufe kreuzen unseren Weg. Nach gut zwei Stunden Fahrt ab Meteora kommen wir am Acheloos an. Beim ersten Blick in den Fluss sind wir hocherfreut. Der Fluss sieht ein wenig aus wie die griechische Soca.

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Glasklar, beinahe smaragdgrün schlängelt sich der Acheloos durch ein stark bewaldetes Tal. Nach diesem Anblick und in Anbetracht der sommerlichen Temperaturen sind wir kaum noch zu halten. Fix stellen wir ein Auto an den Ausstieg und fahren wieder zum Einstieg. Wir laden die Boote ab, tragen diese einige Meter zum Fluss hinunter und paddeln los.

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Der Acheloos begrüßt uns mit einigen schönen Schwallstücken im zweiten und dritten Schwierigkeitsgrad. Der anspruchsvollste Schwall endet in einer Reihe kleiner Surfwellen, die zum Meilensurfen und sogar zu dem ein oder anderen Spinversuch einladen. In diesem Schwall üben wir Kehrwasserfahren, surfen und kerzeln ein wenig um die Wette und lassen uns die Sonne auf den Bauch brennen.

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Nach intensivem „Spielbooterln“ fahren wir weiter und genießen noch die letzten Kilometer bis von rechts der Parapotamos mündet.

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Am Ausstieg, nachdem sich das klare Wasser des Acheloos mit dem grauen Wassern des Parapotamos vermischt hat, folgt noch eine schöne Spielwalze, bevor dann auf der rechten Seite, kurz nach der Straßenbrücke der Ausstieg kommt.

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Einstieg für den oberen Acheloos:
Folge dem Fluss stromauf vom Ausstieg in Richtung Chaliki. Nachdem von rechts (vom Auto aus gesehen) ein Fluss in den Acheloos mündet, noch ca. einen Kilometer weiterfahren und dann in einer Parkbucht auf der linken Seite parken und die Boote die etwas steile Böschung zum Bach runtertragen.

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Ausstieg für den oberen Acheloos:
An der Straßenbrücke Trikala-Arta, ca. 500 Meter nach dem Zusammenfluss mit dem Parapotamos.


Camp:
Das Camp befindet sich auf ungefähr der Hälfte der Strecke an einer alten Straßenbrücke. Fahre vom Ausstieg zum Einstieg hoch und behalte den Fluss im Auge. Wenn eine kleine Straße nach links über den Fluss führt, folge dieser, überquere den Fluss und folge der Straße nach der Brücke nach links. Nach ca. 300 Metern folgt auf der linken Seite (direkt am Bach) ein Picknickplatz mit Tischen und Bänken. Hier kann man wunderbar wild campen.


Essen und Wein:
Folge der Straße vom Camp in Richtung Einstieg. Kurz vor dem Einstieg geht rechts eine kleine Straße nach Meteora ab. Folge dieser Straße bis auf der linken Seite ein recht protziges Anwesen kommt. Dieses ist auch als Restaurant und Hotel ausgeschildert. Hier kann man sehr gut (und gegen jede Vorahnung) auch preiswert essen (zumindest wenn der Chef nicht da ist). Den Hauswein probieren!

Christian Zicke

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