WET Paddeln im Ötztal

Autor: Norbert Eidam
15.10.2022
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HKN Herbsttreffen vom 30.9. – 3.10.2022 im Ötztal

Auch in diesem Jahr trafen sich die Halbwilden Kajakfahrer Norddeutschland (HKN) zu ihrem Herbsttreffen an Ötztaler Ache und Co. 

Der Club ist ein lockerer Zusammenschluss von Leuten, die gerne zusammen im Wildwasser paddeln, egal ob jung oder nicht ganz so jung, ob mehr oder weniger erfahren, jeder ist willkommen, der aktiv ohne Vereinsmeierei und andere Reglements Kajakfahren möchte.

Anders als der Name verheißt, muss man auch nicht mehr unbedingt aus dem Norden Deutschlands kommen, um Mitglied zu sein, es gibt seit vielen Jahren Clubfreunde sogar aus dem europäischen Ausland, die regelmäßig an den Treffen teilnehmen.

Obwohl die Pegel von Ötztaler und Venter Ache sowie der Sanna recht niedrig waren, gab es doch reichlich Gelegenheit auf diesen Bächen zu paddeln.

Die An- und Abreise wurde von einigen auch intensiv genutzt, Loisach und Rißbach zu befahren.

Da aufgrund der eher bescheidenen Wetteraussichten die meisten Halbwilden beim Herbsttreffen nicht mehr draußen schlafen sondern die Übernachtung in Pensionen bevorzugen, fand das offizielle Jahrestreffen nicht wie früher auf einem Campingplatz sondern erstmals auf einem sehr abgeschiedenen Grillplatz im Ötztal statt.

Bei bester Stimmung wurden drei Newcomer zu Vollmitgliedern in den Club aufgenommen, ein Newcomer muss sich jetzt ein Jahr lang bewähren, um danach auch Mitglied werden zu können.

Zahlreiche HKNer beteiligten sich an einer Demonstration gegen ein geplantes Wasserkraftwerk im Kaunertal, das der Ötztaler Ache einen Großteil des Wassers entziehen würde.

Die Demo in Sölden wurde von der Umweltorganisation WET (Wildwasser erhalten Tirol) organisiert, die sich riesig über die Unterstützung durch den HKN freute.

Mehr dazu erfahrt ihr unter stubaiwasser.at

Die vollständige Pressemitteilung von WET zur Demo findet ihr bei WET.

Eine Petition gegen den Ausbau des Wasserkraftswerks Kaunertal könnt ihr dort ebenfalls mitzeichnen

Bericht: Norbert Eidam

Fotos: Milos Jakobi, Hanjörg Narten und Anne Steínkogler

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