Mit "King of the Alps" in die Frühjahrssaison

Autor: King of the Alps
08.01.2017
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Vom 9. bis 11. Juni 2017 ist es wieder so weit.

Im Südtiroler Passeiertal steigt die nunmehr schon sechste Auflage von King of the Alps.

Ein König zu sein ist schwer, ein König zu werden noch viel schwerer. King of the Alps zu werden ist extrem schwer.

Denn an einem einzigem Tag heißt das, sich im Marathonrennen zu qualifizieren und dann in drei Rennen auf der extrem schweren, 350 Meter langen Strecke auf der Passer bei Moos die ideale Linie zu finden.

Diese gehört zu Recht zu den technisch schwierigsten und anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt.

Unmittelbar nach dem Start erwartet die Paddler ein gut drei Meter hoher Wasserfall, dann heißt es den folgenden tosenden Walzen und Wellen zu trotzen.

Zum Schluss, da wo Passer und Pfelderer Bach zusammenfließen wird es richtig spektakulär und schwer.

Dort müssen die Paddler seitlich in den Wasserfall hinein springen und verschwinden dann in einer in einer schäumenden weißen Gischt.

Aber erst einmal zurück zur Qualifikation, dem Marathon.

Hier werden über 100 Paddler in sechs Kategorien (Junioren, Frauen, Männer, Open Canoes, Ü39 und Ü49) an den Start gehen.

An den Start gehen heißt und das ist eine Besonderheit bei King of the Alps, alle gemeinsam.

So müssen sich die Starter, wenn sie ganz vorne mit dabei sein wollen, also nicht nur auf die Strecke der Kategorie Wildwasser III+ sondern auch auf die vielen Konkurrenten konzentrieren.

Das ist, nicht nur für die Paddler sondern vor allem für die Zuschauer, einmal etwas anders als beim klassischen Boatercross wo nur vier Paddler am Start sind.

Das ist natürlich ein unglaubliches Spektakel.

Und das ist einer der Gedanken der die Organisatoren treibt.

King of the Alps soll nicht nur für die Besten sondern für alle ein besonderes Paddelerlebnis sein.

Und so geht das komplette, durchaus königliche Programm über drei Tage. Und dabei kommen alle Wildwasserenthusiasten auf Ihre Kosten.

Am Freitag  geht es noch gemütlich mit den Trainingsfahrten auf der sechs Kilometer langen Marathonstrecke  von statten. Am Abend ruft die traditionelle Movienight zum fröhlichen Zusammensein.

Am Samstag startet der Marathon und am Nachmittag das große Finale. Am Abend geht es dann bei Siegerehrung, Königskrönung und Party heiß her.

Aber da heißt es, sich noch ein paar Körner und einen Haufen Motivation aufzuheben.

Denn der Sonntag bietet mit geführten Touren auf den verschiedenen Abschnitten der Region und einem Testival noch einmal viele Gründe aufs Wasser zu gehen.

Drei volle und tolle Tage rund ums Paddeln und man darf gespannt sein, ob in der sechste Auflage die Italienische Dominanz gebrochen wird.

Nachdem die  ersten drei Titel an Michele Ramazza gingen, konnte sich 2015 Daniel Klotzner die Krone aufsetzen lassen um diese dann (verletzungsbedingt) wieder an Michele Ramazza zu übergeben.

Als Königin wurde zum zweiten Mal nach 2015  Pája Zasterova gekrönt. Wie eng die Weltspitze zusammen liegt zeigt, dass die besten Paddler am Ende nur zwei Sekunden auseinander lagen.

Bis es soweit ist, lohnt es sich die Seite von King of the Alps bei Facebook zu liken.

Dort gibt es neben allen wichtigen Informationen auch immer wieder interessante Preise zu gewinnen.

Anmelden kann man sich ab etwa Februar 2017 unter www.king-alps.com.

Wer Wildwasser III paddelt und sich dort wohl fühlt sollte das unbedingt tun.

Denn wann hat man schon mal die Chance, gemeinsam mit den bekanntesten Namen der Szene gemeinsam aufs Wasser zu gehen?

So ist dabei sein ganz sicher mehr als „nur“ dabei sein.

Es ist Zeit paddeln zu gehen.

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