Im Mai auf der Ammer

Autor: Jan-Peter
07.06.2010
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- Es gibt immer wieder Tage, an denen alles stimmt: Wasser, Wetter und die Mitpaddler. Vor mehr als 10 Jahren wurde so ein Tag einmal KAVU-Day genannt.

Wir möchten euch mit diesen Bildberichten dazu inspririeren, einmal in euch zu gehen, wann ihr euren letzten richtig schönen Paddeltag hattet. Und wenn ihr Lust habt, auch darüber zu berichten, mailt uns einfach ein paar Zeilen mit euren Eindrücken und sendet uns die passenden Bilder dazu. Wir veröffentlichen es gern. Egal, welcher Schwierigkeitsgrad, egal ob Genusstour einen Fluss hinab oder ein schöner Nachmittag am Playspot. Alles ist willkommen, was unter den Oberbegriff „Soulboating“ fällt, denn nicht von ungefähr trägt diese Website den Namen Soulboater.com.

Im Mai auf der Ammer

Die Ammer ist eines der klassischen Wildwasser, die schon im letzten Jahrhundert schon mit Faltbooten und danach mit den "modernen" Polyesterbooten befahren wurde. Sie galt als schwerstes Wildwasser Deutschlands. Ein Befahrungsbericht aus Sicht eines damaligen Faltbootfahrers findet sich hier.

In der heutigen Zeit wird die Ammer von verschiedenen konkurrierenden Interessengruppen beansprucht und ist dadurch stark gefährdet, für Paddler gesperrt zu werden, wenn sich nicht genau an die Befahrungsregeln gehalten wird.

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Ein Blick auf den Pegel ist deshalb das erste, was der Ammerpaddler tun sollte, bevor er sich auf den Weg zum Einstieg macht.

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Ab einem Wasserstand von 68 cm ist die Befahrung erlaubt.

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 Nach dem traditionellen Blick auf die Scheibum geht es durch diese Stromschnelle hinein ins "Kammerl"

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 Im Kammerl selbst ist das Wasser ruhig und man hat Zeit, die Umgebung zu betrachten.

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 Weiter geht es über das "Naturwehr" und einige kleíne Stufen hinein in die Ammerschlucht.

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 Die "Schleierfälle" dürfen zu Fuss nicht betreten werden, die Dusche vom Boot aus ist aber noch nicht verboten.

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 Auf ruhigerem Wasser geht es weiter, bis hoch oben die Echelsbacher Brücke zu sehen ist.

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 Unter der Brücke nimmt die Verblockung etwas zu, es ist aber alles gut auf Sicht fahrbar.

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 Den Abschluss einer Befahrung der oberen Ammer bildet das Wehr in Rottenbuch, das problemlos über die extra für Paddler gebaute Rutsche befahren wird.

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Was wir auf der Ammer sonst noch erlebt haben, steht im neuen Kajakmagazin, das ab 11. Juni 2010 wieder druckfrisch in vielen Zeitschriftenläden erhältlich ist.

 Text und Fotos: Jan-Peter

 

 

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