Mal was anderes: Paddler als Führungsente beim Volkstriathlon

Autor: Martina
15.09.2013
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- statt Wasserfälle zu bespringen und neue Rekorde aufzustellen kann es für Paddler auch mal andere Aufgaben geben, z.B. als Führungsente bei einem Volkstriathlon zu dienen, völlig ehrenamtlich, versteht sich.. soulboater-Reporterin Martina unterstützt schon seit Jahren den SG Arheilgen jedes Jahr im August als Vorpaddlerin für die Schwimmer:

Immer am zweiten August-Wochenende ist es soweit, dann findet am "Mühlchen", einem kleinen See-Freibad bei Darmstadt der Mühlchen-Triathlon statt. Als sogenannter Volkstriathlon eine Sportveranstaltung, bei der jeder teilnehmen kann und darf, der 400 m Schwimmen, 17,5 Kilometer Radfahren und 4,5 Kilometer Laufen nacheinander abspulen kann/will.

Bei den professionellen Triathlons, z.B. dem Iron Man auf Hawaii, paddeln dafür Kajakfahrer als Führung und Kontrolle bei den Schwimmern mit (http://static.swim.de/node_header/e16f31f162a139e610df37587044e673.jpg)

Um ein wenig von diesem Profi-Flair in den Volkstriathlon von Arheilgen zu bringen, bat mich seinerzeit ein Arbeitskollege, ob ich nicht die Rolle der "Führungsente" übernehmen könne. Ich stimmte zu und habe seither einen festen Termin in meinem Jahreskalender.

Es macht richtig Spaß, vor den Schwimmern herzupaddeln, vor allem bei den ganz kleinen und hypermotivierten Triathleten, weil die jüngste Klasse immerhin ab 8 Jahren beginnt.

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Oft ist es so, dass die Eltern motivierter sind als die Kleinen selbst, aber spätestens bei den Jugendlichen fängt dann der Leistungswille so richtig an.

Der Einsatz geht dann von 10:00 bis 12:00 Uhr, je nachdem wieviele Startgruppen vorhanden sind, zuletzt starten die Männer, bei denen man dann schon mal ein bißchen Gas geben muß, vor allem, wenn man mit dem kleinsten verfügbaren Boot startet. 

Als Sicherung für die Schwimmer dient immer noch zusätzlich ein Katamaran, der im Zweifel auch das "Kehrboot" spielt. Ich habe aber in all den Jahren nicht einmal einen Schwimmer aufgeben sehen und zum Glück auch noch nie einen Notfall gehabt.

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Nach erfolgtem Einsatz geht's dann ins Stadion, wo man als Belohnung etwas zu Essen und zu Trinken bekommt und in aller Ruhe das Ende des Wettbewerbs mitansehen kann. Kleines Highlight im Anschluß: Der Bambini-Lauf. Sehr niedlicher Sprintwettkampf der Allerkleinsten, die durchaus teilweise schon den Ehrgeiz der Großen haben.

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Mir macht das Ganze immer sehr viel Spaß und ich kann nur jedem empfehlen mal in seiner Region herumzuhören, ob sich dort nicht auch so eine Gelegenheit bietet. Man kann ein bißchen Werbung für's Paddeln machen und/oder könnte vielleicht die eine oder andere Freestyle-Demo geben (kommt allerdings bei mir eher nicht in Frage...  ).

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Bericht und Fotos: Martina & Hannes

 

 

 

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