Vagabond Kayaks

Autor: Jan-Peter
14.07.2018
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Auch der Kajakmarkt kommt aufgrund der weltweiten politischen Ereignisse unerwartet in Bewegung:

Aufgrund der Zolldiskussion zwischen den USA, China, Europa und der übrigen Welt werden sich die Preise und somit auch die Nachfrage nach Wildwasserkajaks deutlich verändern.

Nach einer Meldung in Ausgabe 7/2018 in der Fachzeitschrift "Kanu-Sport" werden als Reaktion auf US-Strafzölle auf Stahl auch neue Importzölle für eine Reihe von Produkten aus US-amerikanischer Produktion eingeführt.

Davon werden auch Wildwasserkajaks betroffen sein, die in den USA produziert werden.

Inwieweit die erhöhten Preise von den Importeuren an die Kunden weitergegeben werden, lässt sich aber wohl erst in 2019 sagen.

Als erste Reaktion wurden in den letzten Wochen schon Produktionsverlagerungen von den USA nach Fernost durchgeführt.

Um so erfreulicher ist es zu erfahren, dass auch auf dem afrikanischen Kontinent, genauer gesagt im südafrikanischen Parys eine neue Kajakmanufaktur entsteht, die qualitativ hochwertige Kajaks bauen und weltweit vertreiben wird.

Ein Team um den in der internationalen Wildwasserszene bekannten Celliers Kruger schafft mit Vagabond Kayaks ein neues Label in der Kajakproduktion.

Neben Freizeitbooten wird es mit dem Vubu und Pungwe auch Creekboote geben, deren weitere Details in einigen Wochen preisgegeben werden.


Geringes Gewicht bei hoher Steifigkeit und damit ein möglicher Verzicht auf die unsäglichen Mitteleinbauten im Cockpitbereich werden dabei nur einige neue Features sein.

Es wird also durchaus auch in 2019 gute Alternativen geben, falls Boote aus Amerika aus Preis-/Leistungssicht unerschwinglich für den Normalverbraucher werden sollten....

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