Nacht-Boatercross in Markkleeberg

Autor: Jan-Peter
11.05.2021
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Nachdem den ganzen Tag über beide Wildwasserkanäle im Kanupark Markkleeberg von Paddlern aller Könnensstufen regelrecht und teilweise wirklich wortwörtlich genommen überrollt wurden, startete pünktlich um 21 Uhr als Novum der erste Nacht-Boatercross Deutschlands.

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Es ging darum, den Hauptpreis, eine Lettmann Granate zu gewinnen, indem nach mehreren Läufen von vier Paddlern, von denen jeweils die ersten zwei in die nächste Runde kamen, beim Finale der schnellste gewonnen hatte.

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Rodeoweltmeister Olli Grau moderierte das Rennen, das auf der nach dem Paddeln der Paddelfest XXL-Teilnehmer noch einmal modifizierten Wettkampfstrecke bei maximalem Wasserdurchlauf gestartet wurde.

Die insgesamt 40 gemeldeten Racer liessen sich vom teilweise heftigen Blitzlichtgewitter nicht irritieren und sprinteten den anspruchsvoll gesteckten Wildwasserkurs hinab.

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Nur der auf einem Mittelfeldplatz vorzeitig ausgeschiedene Jan "Kingdingeling" Schwerdtfeger bedauerte im späteren Interview, bei diesem Rennen ohne Sonnenbrille gestartet zu sein, hätten ihn die Lichtblitze doch wertvolle Sekunden gekostet, da er sich jedes Mal die Augen zuhalten musste, um nicht geblendet zu werden. Er liess sich dadurch von der Notwendigkeit des Wildwasserfahrens mit Sonnenbrille absolut überzeugen ;-)

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Am Ende des packenden Finales siegte Robert Süssenbach vor dem Heidepark-Boatercrossgewinner Malte Schröder und dem Slalom-Olympiateilnehmer und Lokalmatador David Schröder.

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Der viertplazierte Jasper Polack wurde in der finalen Walze wenige Meter vor dem Ziel noch so aufgemischt, dass er die Ziellinie nur noch schwimmend erreichte.

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Als einzige teilnehmende Frauen erhielten Julie Mammitzsch und Emely Adelt in dem ansonsten komplett von Männern dominierten Teilnehmerfeld einen Ehrenpreis.

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Leider können wir euch in diesen Tagen nur schöne Erinnerungen aus 2013 und keine "Live-Berichterstattung" vom diesjährigen Paddelfestival XXL bieten, denn es fällt mittlerweile schon zum zweiten Mal aus.

War es in 2020 noch das grassierende Coronavirus, sind es in diesem Jahr Bauarbeiten an einer unterspülten Schleusenwand, die zur Sperrung des Markkleeberger Sees für die Allgemeinheit und damit alle Freizeitpaddler geführt haben.

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