Red Bull Snowkajak 2009 - die Schlacht ist geschlagen!

Autor: Niki Grissmann
29.03.2009
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Red Bull Snowkajak 2009 - die Schlacht ist geschlagen!

 - 100 Snowkajaker traten am Samstag bei Kaiserwetter auf der Edelweissalm in Obertauern zum Red Bull Snowkajak an, 64 schafften es mit den schnellsten Zeiten in die K.O. Finals. Dort kämpften sie gegen die selektive Strecke, aber vor allem Mann gegen Mann in den Vierer-Heats um den Titel "Snowkajaker 2009".

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Der schnellste im Qualifying war Stefan Ortner, der sich mit 2 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten in die Favoritenrolle katapultierte. Rene Feuerstein, der amtierende Snowkajak Weltmeister, belegte im Qualifying Rang 6 und wahrte so seine Chance auf den Sieg.

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Die Finalläufe starteten um 13.45 Uhr, die von tausenden Zusehern bei den traumhaften Bedingungen verfolgt wurden.

Auch einige Prominente waren vor Ort und so wurden unter anderem Snowboarderin Heidi Krings, Mathias Lanzinger, Werner Grissmann und Alexander Maier gesichtet.

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Doch nicht nur als Zaungäste, auch als Piloten im Promilauf betätigten sich bekannte Gesichter: Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher, die Segel-Doppelolympiasieger, wollten so wie Ex-Snowboarder Alex Maier, Robert Kratky und Ö3 Mikromann Tom Walek wissen, wie es ist, selbst Steuermann eines Snowkajaks zu sein.

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Eine gute Figur machte dabei vor allem Tom Walek, der nach anfänglichen Startschwierigkeiten und einer 360 Grad Drehung letztendlich den Wassergraben professionell bewältigte.

Mit ganz anderen Problemen hatte Alex Maier zu kämpfen der durch seine durchtrainierten Schenkel nur schwer im Kajak Platz fand. Der größte Wackelkandidat war Robert Kratky, als man ihm erklärte er solle sich so verhalten wie beim Rodeln antwortete er: "Als ich das letzte Mal rodeln war, hatte ich noch keinen Bartwuchs."

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Die Zuschauer, Promis und Athleten warteten allesamt gespannt auf das große Finale in dem drei Österreicher gegen einen Italiener antraten.

Die weiteren fünf startenden Nationen mussten sich dabei schon mit der Zuschauerrolle begnügen. Nach bereits fünf absolvierten Abfahrten kannten sie die Tücken der Strecke, wie die Sprünge oder den Wassergraben vor dem Ziel genau und auch die Ideallinie in den Steilkurven stellte kein Geheimnis mehr dar.

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Es war ein unglaublich spannendes Herzschlagfinale, bei dem sich Bernhard Steidl aus Patsch knapp vor dem Südtiroler Matthias Dilitz und Daniel Egger durchsetzen konnte.

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Der undankbare vierte Platz ging dabei an den mehrmaligen Red Bull Dolomitenmannsieger und Kajak Nationalteamfahrer Harald Hudetz, der in Führung liegend durch einen Paddelbruch keine Siegeschance mehr hatte.

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"Ich kann es gar nicht glauben, die Strecke war sehr selektiv und die Gegner unglaublich stark, ich dachte bis zum Ende nicht, dass ich eine Chance habe dieses Jahr zu gewinnen. Es war eine tolle Veranstaltung mit einer super Stimmung und ich bin stolz, den Titel Snowkajaker 2009 tragen zu dürfen!" antwortete ein unglaublich glücklicher Sieger.

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Der Zweitplatzierte Mathias Dilitz haderte etwas mit seiner Platzierung, ist der Zweite ja bekanntlich der erste Verlierer: Bei der letzten Kurve habe ich einen kleinen Fehler gemacht und mich nach außen drängen lassen, dort habe ich die entscheidende Geschwindigkeit für den Sieg liegen gelassen."

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Alles in allem war es ein spektakulärer Event, welcher einen würdevollen Ausklang mit der After Show Party auf der Edelweiss- und der Lürzeralm fand.

... und hier gibts auch noch bewegte Bilder vom Snowkayakrace 2009

Fotos: Martin Lugger, Red Bull Photofiles

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