Ronald Krummrich startet bei adidas Sickline Extreme Kajak WM im Ötztal

Autor: Jan-Peter
04.08.2009
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Ronald Krummrich startet bei adidas Sickline Extreme Kajak WM im Ötztal

 - Vom 1. bis 4. Oktober 2009 treffen im österreichischen Ötztal im Rahmen der adidas Sickline Extreme Kayak World Championship die besten Slalomfahrer des Kajaksports auf die weltbesten Extrempaddler. Alle haben nur ein Ziel vor Augen: auf der legendären Wellerbrückenstrecke den begehrten Weltmeistertitel zu ergattern. Ronald Krummrich aus Sömmerda ist ebenfalls für Deutschland am Start.

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An der legendären Wellerbrücke wartet die Ötzaler Ache mit einer der weltweit schwierigsten Wildwasserpassagen auf. In Fachkreisen wird die Strecke auch als Eiger-Nordwand des Wildwassersports bezeichnet - perfekte Voraussetzungen also, um dort die besten Extremkajaker der Welt zu küren. Insgesamt werden nur 100 Starter zur WM zugelassen. Die Top 3 des Vorjahres sind automatisch für das Finale an der Wellerbrücke gesetzt. 45 weitere Kajaker können sich am Freitag für den Weltmeisterschaftskampf qualifizieren.

Der 45-jährige Ronald Krummrich aus Sömmerda hat es geschafft, einen der begehrten WM-Startplätze zu ergattern.

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Sein Ziel für die adidas Sickline Extreme Kayak World Championship: „Ich will in diesem Jahr ins Finale, und um den Titel kämpfen.“

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Nur die besten kommen weiter
Die insgesamt 48 Finalisten, die an der Wellerbrücke ins Rennen gehen, treten in diesem Jahr in einem ‚Head-to-Head’ Format gegeneinander an. Das heißt der schnellste der Qualifikation ‚duelliert’ sich mit Platz 48, der zweitschnellste mit Platz 47 und so weiter. Die drei Medaillengewinner des Vorjahres werden anhand eines Zeitlaufs auf der Qualistrecke in das Wettkampfraster eingeordnet. Der jeweils schnellere Kajaker eines Laufs kommt in die nächste Runde. Auch die Top 24 treten wieder im Dual-Modus gegeneinander an. Die 12 Athleten, die sich in dieser Runde durchsetzen, kämpfen gemeinsam mit drei ‚Lucky Loosern’ – den drei Zeitschnellsten der ausgeschieden Athleten – um Weltmeisterehren.

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Im Superfinal siegt die schnellste Zeit. Jeder der Top 15 hat genau einen Versuch, sich einen Platz auf dem Podium zu sichern. Der Athlet mit der langsamsten Zeit aus dem vorangegangen Lauf startet als erster – und nimmt auf dem ‚Hotseat’, dem Thron des Zeitschnellsten, Platz. Seine Zeit muss nun im Superfinal unterboten werden. Wer schneller ist, darf den Führenden von seinem Thron stoßen. Wer am Ende noch auf dem Hotseat sitzt, ist verdienter Weltmeister.

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