Grosse Schlucht ab Pont dÁrc

Autor:
0 / 0

 

Die Schlucht der Ardèche – ein optisches Highlight

 - Die Standard-Einstiegsstelle befindet sich direkt an der berühmten Felsformation, der Pont d’Arc, einer natürlichen Felsenbrücke.

ard1_500

Großer Parkplatz – von Vallon Pont d’Arc kommend auf der linken Seite - etwas weiter weg, kleinerer „Ablade-Parkplatz“ direkt rechts am Weg zum Fluß.

Direkt am Einstieg, ca. 50 m flußaufwärts kann man sich zum „Einspielen“ die  Surfwelle „Charlemagne“ ansehen, eine ganz nette Spielstelle, die bei fast jedem Wasserstand geht. Allerdings sollte man sich seine Kräfte einteilen, die Gesamtstrecke beträgt schließlich von hier aus 24 km, mehrheitlich seeartig.

Man fährt unter der Pont d’Arc hindurch – optisch ein Highlight - und kann sich dann ca. vier km bei WW I durch den Beginn der Ardèche-Schlucht einpaddeln.

Dann folgt die erste anspruchsvollere Stelle, gut erkennbar an dem Felsen links, Bild aufgenommen 2006 bei Mittelwasser.

ard2_500

Früher gab es einen großen Stein mitten im Stromzug und man konnte je nach Wasserstand rechts oder links herum fahren. Bei NW, wie zum Beispiel 2007 ging es nur über eine „Zwangspassage“ links mit einer kleinen Stufe.

ard3_500

Bei MW wie auf dem Foto ist jede Chickenline möglich, man sieht auf dem Bild das, was von dem großen Stein übrig ist. Aber selbst bei NW ist die Stelle max. WW II.

Für Anfänger wichtig: Achtet auf die Verschneidungslinie, wenn der rechte Stromzug wieder den linken trifft, sonst gibt’s Schwimmer….

In der Folge stellt sich die Schlucht als Wechsel von WW I-Passagen und einzelnen kleineren Schwällen dar, die max. WW II erreichen.

ard4_500

 

Teilweise zieht der Stromzug auf die Felswände, es gibt aber nirgends wirklich gefährliche Stellen. Zwischen den einzelnen Schwällen sind ziemlich lange Strecken Flachwasser.

ard5_500

Für Anfänger gewöhnungsbedürftig: Manche Stellen sind sehr „verpilzt“ und an einigen entstehen ziemlich große Strudel. Bei MW ist aber sehr viel Platz auf dem Bach und man kann allem so ziemlich aus dem Weg gehen – wenn man will.

ard6_500

ard7_500

ard8_500

Nach ungefähr zwei Drittel der Strecke erscheint links die „Kathedrale“, eine interessante Felsformation, die der Kathedrale von Barcelona ähnlich sehen soll (mit Einsatz von viel Phantasie nachvollziehbar), optisch wieder ein Schmankerl.

ard9_500

ard10_500

Bis zum Ende der Schlucht gibt es noch sehr viel Schönes zu erleben, viele Höhlen, in die man zum Teil sogar mit dem Boot fahren kann und jede Menge spektakulärer Felsformationen.

ard11_500

ard12_500

Gegen Ende der Schlucht hört die Strömung quasi auf, wenn man Pech hat, herrscht ab jetzt auch noch Gegenwind, was die letzten Kilometer bis St. Martin d’Ardèche nicht gerade einfacher macht. Aber von diesen möglichen kleinen Widrigkeiten abgesehen, ist die Schlucht etwas, was jeder Paddler mindestens einmal gesehen und befahren haben sollte.

ard13_500

ard14_500

ard15_500

ard16_500

ard17_500

ard18_500

Wenn man aus der Schlucht herauskommt, befindet sich die Ausstiegsstelle nach ca.
zwei Kilometern auf der linken Seite. Es gibt dort einen großen Parkplatz und ein Café/Kneipe, wo man die Tour locker ausklingen lassen kann.

Wichtig: Bei der Rückfahrt Richtung Vallon Pont d’Arc die Schlucht entlang sollte man unbedingt mal Pause machen und in die Schlucht schauen, es lohnt sich!!

 ard20

Martina

Vorige Beschreibung

Wehr Soteska bis Brücke Bohinjska Bela

Nächste Beschreibung

Seenstrecke

Facts

Land Frankreich
Ort Einstieg Montpellier
Ort Ausstieg
Klassifizierung Wildwasser
Kategorie Offener Wildbach Klamm
Schwierigkeiten
(nach Addison)
I|2|B - II|2|B