Stausee von La Pena bis Brücke bei Ste. Eulalia

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Rio Gallego vom Stausee von La Pena bis Brücke bei Ste. Eulalia

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 - Der Rio Gallego ist zumindest am Ende der schwierigeren Strecke ein absolut grandioses Naturerlebnis. Wären die Spanier nicht so unsensibel im Umgang mit Stromleitungen, wäre das Erlebnis allerdings noch großartiger. Leider scheinen die Bewohner dieses Landstrichs noch nie etwas von der unterirdischen Verlegung von Stromkabeln gehört zu haben oder sie scheuen die Kosten für eine solche Verlegung…

Der Rio Gallego bietet WW II-III mit mehreren Stellen WW IV, von denen eine auf jeden Fall syphongespickt und gefährlich ist.

Man steigt unterhalb des Stausees von La Pena ein, nicht direkt an der Staumauer, sondern ca. 1 km unterhalb. Flußaufwärts betrachtet befindet sich auf der rechten Seite der Straße ein kleiner Parkplatz, der nur zum Abladen der Ausrüstung belegt werden darf (dringend benötigte Ausweiche auf enger Bergstraße). Von hier führt ein gut angelegter Pfad ca. 30 m nach unten zum Fluß. An dieser Stelle wird das Wasser des Stausees wieder dem Bach zugeführt.
Einstieg unterhalb des dortigen Schwalls oder für Schnellstarter oberhalb, Stelle ist WW III+.

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Dann folgen ca. 100 m Flachwasser, was hier bedeutet, daß ein Schwall ansteht, der das Wasser ähnlich wie ein Wehr anstaut.

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Die Stelle ist sehr stark mit Steinen gespickt und WW IV. Die Umtrage auf der rechten Seite ist sehr! sportlich, über große Felsen und ca. 20 m lang.

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Anschließend geht es weniger schwer weiter, einige Schwälle und eine kräftige Walze über die gesamte Flußbreite WW II-III.

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Sobald man die Los Mallos Riglos zu sehen bekommt, kann man sich auf Flachwasser gleich auf die schwerste Stelle vorbereiten, die „Siphonstrecke“. Flußabwärts betrachtet auf der rechten Seite auf einem Pfad gut zu umtragen, WW IV, aber gefährlich wegen der Siphone. Die Fotos wurden bei Mittel/Niederwasser gemacht.

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Nach dieser Stelle ca. 1 km Flachwasser und dann kommt der nächste Siphon in Form von einem sehr großen Felsen in Flußmitte, den man zwar auch links umfahren kann (lt. der spanischen Raft-Locals), den wir aber rechts mühsamer umfahren haben. Mit Sicherheit geht das bei mehr Wasser besser.

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Danach WW I-II mit dem besten Blick auf die Los Mallos Riglos.

Nach dem Ort Murillo, der  flußabwärts betrachtet auf der rechten Seite liegt, kann man die Fahrt noch ca. 7 km weit fortsetzen, wobei die Schwierigkeiten nicht mehr über WW I-II hinausgehen und der Bach durch eine schöne niedrigere Schlucht fließt.

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Bei der Zeitplanung sollte man einkalkulieren, daß die roten Felsen am besten am Nachmittag oder Abend bei sinkender Sonne aussehen – grandios!!

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Bilder wurden fotografiert von Martina Pohl-Elser und Mathias Dieckmann (vielen Dank für die Nutzungserlaubnis

Martina

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Facts

Land Spanien
Ort Einstieg Sort
Ort Ausstieg
Klassifizierung Wildwasser
Kategorie Offener Wildbach
Schwierigkeiten
(nach Addison)
II|2|B - IV|2|B