Brücke D102 – Wehr vor St.Sauveur (Badeplatz

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Glueyre (Zentralmassiv)

Beschriebene Strecke:  Brücke D102 – Wehr vor St.Sauveur (Badeplatz).WW IV-V (V+, X)
Beim Glueyre handelt es sich um einen kleinen Seitenbach im Zentralmassiv, der bei km 62 (St. Sauveur) von rechts in den Eyrieux mündet. Der Fluß folgt dem Straßenverlauf der D 102 und ist bis auf wenige Stellen von der Straße aus einsehbar. Da die Straße hoch über dem Fluß verläuft, ist ein Fahrtabbruch nicht an jeder Stelle möglich; teilweise sehr mühsam. Von der D102 gehen öfters Wege bis runter an den Fluss.

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Man kann fast den kompletten Fluss zu Fuß über Felsen abgehen.
 
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Der Glueyre ist ein enger, oft schmaler Gebirgsbach, der sein großes Gefälle in vielen Stufen und Abfällen abbaut. Dadurch wird eine technische Fahrweise nötig, da teilweise verwinkelte Stufen und Schlitze lauern. 

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Zum Einstieg gelangt man, indem man in St. Sauveur rechts auf die D102 abbiegt und dieser bis zur ersten Brücke über den Glueyre folgt.

Laut Flußführer ist ein weiterer Einstieg  2 km oberhalb der ersten Brücke am Ende eines Campingplatzes möglich. Bevor man jedoch zum Einstieg hoch fährt, sollte man am Ortsende von St. Sauveur einen großen Parkplatz ansteuern (rechts der D102).

 Dort befindet sich ein alter Badeplatz, an dessen Ende ein Wehr ist, welches gleichzeitig als Pegel genannt wird.

Dort werden ca. 3 Kubik Wasser abgeleitet, fahrbarer Pegel 3-5 Kubik. Bei höheren Wasserständen werden die Stufen und Abfälle schnell rückläufig und lebensgefährlich.


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Auf dem ersten 500 Metern nach dem Einstieg geht es mit kleinen Stufen  bis zu einem halben Meter ruhig los (WW 3).

Kurz darauf zeigt der Glueyre sein wahres Gesicht. Das Gefälle wird größer, die Durchfahrten enger und schon  befindet man sich in einer Schlucht (WW4-5).

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Es folgen Stufen bis 3 Metern, und 2 Schlitze, jedoch alles fahrbar.

Nach fast jedem Absatz  befindet sich  ein Kehrwasser,  Scouten ist bei einer Erstbefahrung unerlässlich. 


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Zwischenzeitlich öffnet sich kurz das Flußbett, wird breiter wodurch das Wasser knapp erscheint. Sobald die Felsen wieder näher zusammen rücken steigern sich die Schwierigkeiten wieder auf WW 4-5.
 
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Bei Km 2, befindet sich ein Wehr das mittig über eine Betonrutsche fahrbar ist, allerdings nicht ohne Steckgefahr; bei Zweifeln lieber links umtragen. Im weiteren Verlauf Stufen bis 3 m Höhe, alle nach besichtigen fahrbar.

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Km 4 „Drachenzunge“ Absatz von 4-5 m mit Steinzunge in der Mitte  WW V+. Nach eingehender Besichtigung gibt es 2 Routen.

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 Entweder links neben der Zunge ins ablaufende Wasser ( Steckgefahr, nrg xl passt gerade so durch), oder über die Steinzunge in der Mitte.
 

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 Im weiteren Verlauf wird der Glueyre, etwas unfair, zunehmend  Walzen in den Engstellen ; teilweise rückläufig, verwinkelte Stufen mit teils unsauberen Unterwasser, mind. eine Stelle absolut unfahrbar.
 
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Bei Km 5  2 Stellen evt. fahrbar, allerdings nicht sehr sauber ggf. gefährlich. Alles in allem ein sehr schöner Bach, sehr lohnend! Zitat Flußführer : ein Fluss der  Superlative.

Kurzbeschreibung:

Einsatz: frei wählbar, erste oder zweite Brücke über den Fluss
Aussatz:  Badeplatz ca 1km vor St. Sauveur
Pegel:  Wehr mit Wasserableitung vom Badeplatz am Ausstieg
Charakter: Schluchtartig, teilweise eng  mit verwinkelten Stufen, Schlitzen
Gefahren: Baumversperrungen, teilweise erhöhte Steckgefahr, 
Schwierigkeit : WW 4-5+,  je nach Wasserstand  mindestens eine unfahrbare Stelle

Text und Fotos: Kenny

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Facts

Land Frankreich
Ort Einstieg Aubenas
Ort Ausstieg
Klassifizierung Wildwasser
Kategorie Offener Wildbach
Schwierigkeiten
(nach Addison)
IV|3|B - V+|3|B