Bahnhof Bad Aussee - Straßenbrücke Pegel

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Koppentraun

Location:
Salzkammergut, mündet in den Hallstättersee und entwässert Teile des Dachsteinmassivs und des Sarsteins

Charakter:
Wuchtiger Gebirgsfluss in tiefer Schlucht fernab jeder Straße

Schwierigkeiten:
bei MW am Beginn WW II-III, dann großteils WW III+ und IV, zwei Katakakte darüber (IV+ und V)

Pegel:
Koppenbrüllerhöhle, direkt bei der Brücke am Ende der Fahrstrecke neben dem Gasthof Koppenrast.
Pegeltelefon: 0043 - (0) 6131 - 606
NW: 85cm (wirklich das Minimum) MW 115-140cm, danach sehr wuchtig, HW > 175cm


Der Eingang des Ungschauten, Wasserstand bei ca. 120-125cm neuer Pegel


Anschi im Ungschauten

Der Einstieg für die Befahrung der Koppentraun befindet sich direkt am Bahnhof Bad Aussee. Auf die Parkverbotsschilder ist zu achten, Anzeigen drohen! Besser oben beim Bahnhof parken. Die schon beim Einstieg sichtbaren 3 Sohlschwellen weisen je nach Wasserstand einen deutlichen Rücklauf auf. Danach ruhige Fahrt bis zu einem absolut tödlichen Stauwehr. Die Bootsgasse auf der linken Seite kann jedoch ohne Probleme befahren werden. Auf leichtem WW geht es nun weiter bis zu ersten Eisenbahnbrücke. Ab hier steigen die Anforderungen. Kurz danach folgt die zweite Eisenbahnbrücke. Der Fluss wird erneut deutlich schwerer. Die ersten Schwälle sind in der Regel mit langem Hals problemlos fahrbar.


Darko mittig durch das erste Loch des Ungschauten


Schraubi in der Ausgangsstufe des Ungschauten

In der letzten Stufenkombination vor dem "Gschauten" lauert unmittelbar neben einem auf der rechten Flussseite befindlichen großen Felsblock ein sattes Loch. Danach beginnt der erste schwere Katarakt, das "Ungschaute", die linke Route ist die hier die technischere, aber auch heftigere, rechts etwas leichter. Nach einer kurzen ruhigen Stelle folgt der schwerste Teil der Koppentraun, das sog. "Gschaute" Ein langer Katarakt mit mehreren Abfällen, im 3. hängt von rechts zur Zeit (Herbst 2003) ein Baum, der 4. Abfall bildet zum Abschluss ein sattes, U-förmiges Loch. (Truckeater).


Unmittelbar vor dem großen Katarakt, dem Gschauten. Rider: Anschi


Das Gschaute

Beide Katarakte sollten besichtigt und eventuell abgesichert werden. (rechts) Die folgende Strecke bietet nach wie vor schweres Wildwasser (IV), mit unheimlicher Wasserwucht und sattem Zug. Bei einem Pegel von über 140cm sollte die Rolle unbedingt "sitzen". Ein Ausstieg zieht meist ein verdammt langes Schwimmen und vielfach auch den (teilweisen) Verlust von Material nach sich. Nach 2km beruhigt sich die Koppentraun deutlich, die Schwierigkeiten nehmen ab, und es geht auf flottem Wasser bis zur ersten Ausstiegsstelle direkt nach der Straßenbrücke beim Pegel.

Toni spielt sich in der Dämmerung noch den Fluß hinab..............

Wer am Campingplatz bei Obertraun stationiert ist, kann auch noch die anschließenden 4 Kilometer bis zur Mündung in den Hallstättersee und von dort am Ufer entlang zum Camp paddeln. Diese Strecke eignet sich auch hervorragend für Anfänger, da man auf diesem Abschnitt viele schöne Übungsstellen findet.
Mit Bäumen im Fluss muss ab dem ersten Katarakt immer gerechnet werden.


Darko und Anschi beim kurzen Relaxen



Tipp:
Ein Überstellen mit der Bahn ist möglich und macht Spaß, eine Station mit dem Zug, vorher Fahrplan ansehen, Geld nicht vergessen.

Beschreibung: Toni
Bilder: Darko & Toni
Soulboater.com 2005

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Facts

Land Österreich
Bundesland Oberösterreich
Ort Einstieg Bad Aussee
Ort Ausstieg Obertraun
Klassifizierung Wildwasser
Kategorie Offener Wildbach Wuchtwasser
Niederwasser 85
Mittelwasser 115
Hochwasser 180
Schwierigkeiten
(nach Addison)
II|2|A - V|4|B