Bannwaldbrücke bis Silbertal

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Litz, Teil 3: Mittlere Litz zweiter Abschnitt, von Bannwaldbrücke bis Silbertal (2,5 km)

Wie bereits in den Montafon-Berichten zuvor, einen Hinweis vorweg:

Es gibt in den zugeordneten Beiträgen keine Bilder von Booten und Paddlern. Der Beitrag beschreibt Fluss- und Bachabschnitte, die ich auf MTB-Touren und Wanderungen aufgezeichnet habe. Der Beitrag erhebt nicht den Anspruch alle Abschnitte des Flusses eingesehen und geprüft zu haben. Die Bildreihenfolge ist chronologisch von Quelle bis Mündung. Alle Aufnahmen bei Pegel Schruns ca. 6 m3/s. Pegelstandlinks siehe Litzbach  Teil 1 und Teil 2,

Ich kann aber nur jedem Paddler von einer Befahrung der oberen und mittleren Litz aufgrund der in den Bildern erkenntlichen Gefahren abraten. Die Sektion „Mittlere Litz“ zwischen Fellimännli und Silbertal ist für Extrempaddler das technisch schwierigste „womöglich“ fahrbare Stück des Litzbaches. 


Bild oben: Panorama Silbertal

Bild unten: Flussbeschreibung ab Bannwaldbrücke rechts im Bild > nach Unterbuchen > bis Silbertal Parkplatz Felsa (alternativ auch Talstation Kristbergbahn)


Ab der Bannwaldbrücke geht es in kleineren Stufen in eine Schlucht hinab. Die für PKW gesperrte Schotterstraße (Siehe Teil1)  ist nun immer in der Nähe des Flußes, wenn gleich auch manchmal sehr hoch über ihm. Sie ist später, ab dem Bauhof auch teilweise asphaltiert. Zusätzlich verläuft am orografisch linken Ufer ein Wanderweg am Teufelsfall vorbei.




Wenige Meter nach der Brücke mündet zur linken der Teufelsbach mit einem grandiosen Wasserfall.


Teufelsbach mit Wasserfall und Fußgängerbrücke: mündet am unteren Bildrand in die Litz

Durch eine einseitig steile Felswand linksseitig erhält die Litz klammartigen Charakter. Damit steigt natürlich die Wassertiefe und die Geschwindigkeit.




Verblockungsgrad und Stufigkeit behält die Litz aber bei.














Im Übrigen gibt es auch einen jährlichen Marathon im Silbertal. 905 Höhenmeter sind dabei zu überwinden.


Bild unten: Diese Stufe erinnert von Ihrer Wuchtigkeit an den vorhergehenden Abschnitt der mittleren Litz. Davor geht es steckgefährlich eng zu.





Oben: Nach dieser Kombination beruhigt sich die Litz...



Wenn nicht überall Bäume im Bach lägen, wäre dieses Stück auch für Otto Normalpaddler interessant. Wie war doch gleich das Sprichwort eines berühmten Österreichers? "Gehst du zur Litz, vergiss die Säge nicht!"

...bis es beim Bauhof nochmal ein paar Stufen gibt. Baumverhau inclusive. Auch wenn auf diesem Abschnitt weniger Treibholz als im oberen Teil der Mittleren liegt, so ist eine Besichtigung vorab immer unumgänglich.









Ab jetzt ist die Litz beinahe schon ein Jedermanns-Bach

Dank einer langen Felswand zwängt sie sich nochmal in eine Enge hinein. Sie beschleunigt wieder 






und schlängelt sich immer weiter entlang der linken Felswand...


...bis das Tal wieder aufmacht und das Flußbett wieder etwas breiter wird. Mit leichten Schwällen geht es dann zum Ortseingang Silbertal.





Durch das breite Kiesbett ist bei 6 m3/s an dieser Stelle eine erforderliche Flußtiefe gerade noch so gewährleistet.
Knapp 12,5km von der Quelle der Litz entfernt hat uns die Zivilisation wieder. Wenn gleich Silbertal auch noch ein sehr ruhiger, vom Massentourismus verschonter Ort ist.


Stadteingang Silbertal



Blick zurück auf 12,5km Strecke

Die Brücke kündigt den Parkplatz "Felsa" an. Nur bis hierher ist bergauf die Fahrt mit dem PKW gestattet. (Europaschutzgebiet, siehe Teil1)


Parkplatz "Felsa". Im Hintergrund bei schönem Wetter Sicht auf das Matterhorn des Montafons, die "Zimba" mit 2643m.

Die nun folgenden 5km Standardstrecke der unteren Litz sind wenig lohnend, dennoch werden sie in Teil 4 der Vollständigkeit halber angesprochen.

Zur Litz folgende Soulboater Links:

Paddelrevier Montafon

Litz 1 (obere Litz)

Litz 2 (mittlere Litz Teil1)

Litz 3 (mittlere Litz Teil 2)

Litz 4 (untere Litz, Standardstrecke)


Text und Fotos: Uwe

Juni 2011

Vorige Beschreibung

Gasthof Fellimännli bis Bannwaldbrücke

Nächste Beschreibung

Silbertal bis Schruns

Facts

Land Österreich
Ort Einstieg Bludenz
Ort Ausstieg
Klassifizierung Wildwasser
Kategorie Sturzbach Klamm
Schwierigkeiten
(nach Addison)
III|3|B - V-|5|C