Gasthof Fellimännli bis Bannwaldbrücke

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Litz, Teil 2: mittlere Litz, Abschnitt Gasthof Fellimännli bis Bannwaldbrücke (2km)

Wie bereits in den Montafon-Berichten zuvor ein Hinweis gleich vorweg: es gibt in den zugeordneten Beiträgen keine Bilder von Booten und Paddlern. Der Beitrag beschreibt Fluss- und Bachabschnitte, die ich auf MTB-Touren und Wanderungen aufgezeichnet habe. Der Beitrag erhebt nicht den Anspruch alle Abschnitte des Flusses eingesehen und geprüft zu haben. Die Bildreihenfolge ist chronologisch von Quelle bis Mündung.

Ich kann aber nur jedem Paddler von einer Befahrung aufgrund der Gefahren abraten. Die Sektion zwischen Fellimännli und Silbertal ist für Extrempaddler das technisch schwierigste „womöglich“ fahrbare Stück des Litzbaches.

Der Gasthof Fellimännli und auch das Hasahüsli weiter bergauf liegen am Ausgang des Wasserstubentals, das mit dem Burtschabach seinem Namen alles Ehren macht. Ab der Mündung des Burtschabaches in die Litz hat diese auch bei 6 m³/s (Pegel Schruns) theoretisch genug Wasser um eine Befahrung zu ermöglichen. Mit starkem Baumverhau, Siphonen und steckgefährlichen Stufen ist zu rechnen.

von links: Wasserstubental, die beiden Gaststätten und die Bannwaldbrücke beim „Buchen“ - Es werden auf engstem Raum viele Höhenmeter abgebaut. Rechts oben Skigebiet Hochjoch, links Muttjöchle.
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Fellimännli > Burtschabachmündung (starkes Eck)>Bäraschlag (auch Bäraalpe)> Plattawald > Bannwald >
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...Bannwald > Innerbuchen > dann Mündung Siebenbrünnele mit gefolgter Bannwaldbrücke über die Litz.

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Kurz nach der Rückhaltemauer (siehe Litz Teil 1) befindet sich schon die Holzbrücke zum Gasthof Fellimännli, benannt nach dem benachbarten Berg unterhalb der Lobspitze, der allerdings Fellimännle heißt. Hier ist der Bach ziemlich einfach und flach, analog der Gaflunaalpe.

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Benachbart befindet sich der Butschabach. Er formt das Wasserstubental und...

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...mündet an dieser Stelle in die Litz.

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Bild unten: Litzbach am „Starken Eck“

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Steinmännchenfelder an der Bäraalpe Die Gegend wird langsam etwas bewohnter.

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Ein netter Wanderbach? Zeit mal die Natur zu bewundern? Nicht mehr lange...

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Bild unten: Genug des munteren Geplätschers. Nach diesem Fels im Bannwald geht es wieder heftigst zur Sache. Leider befinden sich in den klemmgefährlichen Spalten auch jede Menge Treibholz und damit auch die Gefahr von tödlichen Siphonen, sofern diese nicht sowieso schon durch die Felsunterspülungen und hohen Felsstufen gegeben sind.

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Der befahrbare Schotterweg hält sich in diesem Abschnitt bis zur Brücke von der Litz fern. Dafür existiert ein Wanderweg.

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Ohne Worte:

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Das Hochwasser im Jahr 2005 führte übrigens unterhalb der Gemeinde Silbertal zu schweren Erdrutschen. Verständlich bei diesem Pegel.
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Baumverhaue wohin das Auge blickt. Der Kiefernstamm lädt ein zum Limbotanz mit anschließender 3m Stufe.
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aus einer anderen Perspektive zu anderer Tageszeit:

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Die folgende Stelle nenne ich Biberstufe, Der Fels erinnert an einen Biber und die Ansammlungen Treibholz an seinen Bau.
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Der Biber in der Brandung ;-)
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Stufe links umfahren?
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Oder rechts ?

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Stufen mit steckgefährlichen Felsritzen auch im unteren Teil
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Die Litz gräbt sich bei den verblockten Stufen wieder etwas tiefer in den Felsen ein und ist daher vom Weg aus nur schwer zugänglich.

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Die Stufen werden kleiner, dafür presst sich das Wasser wuchtig durch schmale Spalten. Dabei unterspült es die Felswände.

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Kaum eine Stufe ohne Brennholzansammlung.

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Ankunft an der Bannwaldbrücke:
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Wie es weitergeht, steht im 3.Teil der Litzbeschreibung.

Zur Litz folgende Soulboater Links:

Paddelrevier Montafon

Litz 1 (obere Litz)

Litz 2 (mittlere Litz Teil1)

Litz 3 (mittlere Litz Teil 2)

Litz 4 (untere Litz, Standardstrecke)


Text und Fotos: Uwe

Juni 2011

Vorige Beschreibung

Schwarzsee bis Fellimännli

Nächste Beschreibung

Bannwaldbrücke bis Silbertal

Facts

Land Österreich
Ort Einstieg Bludenz
Ort Ausstieg
Klassifizierung Wildwasser
Kategorie Sturzbach Klamm
Schwierigkeiten
(nach Addison)
III|3|B - VI.8|6|C