Eschau - Schwarzach

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Der Einstieg befindet sich unter einer Straßenbrücke, die sich direkt flussabwärts nach der Eisenbahnbrücke in Eschenau befindet.

ACHTUNG: Das Wehr in Eschenau stellt eine tödliche Gefahr dar, hier hat es schon etliche Unfälle, meist mit letalem Ausgang gegeben. Wer oberbei unterwegs ist, sollte unbedingt die Warntafeln beachten !! Die drei folgenden Blockwurfwehre sind alle bei gutem Wasserstand lustig zu fahren!

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Der Ausstieg befindet sich flussabwärts gesehen auf der linken Seite, ca. 1km bevor man mit dem Auto den Schönberg-Tunnel erreicht. (westlich bzw. danach befindet sich Schwarzach). Dort ist ein größerer Parkplatz, von wo Treppen zur Salzach führen. In Frühling und im Sommer ist dort ein bekannter Raftausstieg.

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Flusscharakter: Mittelschweres, verblocktes Wildwasser in einer offenen Schlucht.

Gefahren: Eisenteile im Wasser, (an einer Stelle befindet sich die Achse eines Lasters und andere Teile des LKW´s im Fluss), der Wasserstand kann sich durch oberbei liegende Kraftwerke sehr schnell ändern. Tödliches Wehr bei Eschenau !!!

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Einfahrt des ersten Katarakts

Die ersten Schwierigkeiten kommen ca. nach 200m nach dem Einsstieg (Brücke). Hier befindet sich ein kleiner verblockter Katarakt. Nach einer ruhigeren Passage folgt nach einer Eisenbahnbrücke in einer Linkskurve der nächste etwas schwierigere Katarakt. (Man kann von dort auf der rechten Seite eine höher liegende Straßenbrücke sehen.) Dieser steilere Katarakt ist ca. 100m lang. Es folgen noch einige etwas schwierigere Stellen, danach geht es auf leicht verblocktem und schnell fließendem Wasser Richtung Lend . Flussabwärts gesehen rechts kurz nach Lend mündet eine enge, steile Schlucht in die Salzach. Hier zahlt es sich aus, sein Kajak ans Ufer zu legen und ca. 250m den Creek hochzugehen um einen schönen Wasserfall zu sehen.

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Kristin stylt in der zweiten Kataract...

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...und Inge findet den "Clean Line".

Von hier an wird die Strecke noch einmal leichter. Das Flussbett wird nach Lend offener und seichter. Bei sehr wenig Wasser wird diese Strecke etwas unangenehm, da man sehr oft Steinberührung hat.

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Danach verengt sich der Fluss neuerlich, er wird tiefer und langsamer. Hier kann man bei wenig Wasser ganz schön paddeln um vorwärts zu kommen. Eine Linkskurve (Straße an der linken und eine Felswand an der rechten Seite) und eine darauf folgende Rechtskurve in dieser Schlucht kennzeichnet den Ausstieg. Der Fluss wird auf der linken Seite sehr seicht und man sieht dort einige größere Steine. Der Ausstieg befindet sich auf der linken Seite. Hier führen direkt vom Fluss Stufen zum Parkplatz.

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Letzte Kurve vor der Ausstieg

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Ausstieg links unter dem Haus (wo der Armin steht)

Wenn man zu weit gepaddelt ist bemerkt man das sofort, denn anschließend wird die Salzach wieder aufgestaut und man befindet sich auf einem See. Von dort ist es nicht mehr so leicht auf die Straße zu kommen denn die Betonwände sind etwas hoch.

Die gesamte Strecke ist ein richtiger Wuchtwasserrun, wenn die Salzach Hochwasser führt. Dann gibt es auch satte Wellen, die zum Surfen einladen !!

Bericht & Fotos: Ian
Vielen Dank an Inge & Kristin, und natuerlich unsere freunde bei paddeln.at

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Facts

Land Österreich
Ort Einstieg St. Johann im Pongau
Ort Ausstieg
Klassifizierung Wildwasser
Kategorie Wuchtwasser Offener Wildbach
Niederwasser 80
Mittelwasser 120
Hochwasser 150
Schwierigkeiten
(nach Addison)
I|1|A - III|3|B